Wirtschaft: Cosco-Zippel und Logistik-Sicherheitsfragen Hamburg
Hamburg () – Die Bundesregierung will offenbar den Verkauf des deutschen Logistikunternehmens Zippel an den chinesischen Staatskonzern Cosco verhindern. Das berichtet das „Handelsblatt“ unter Berufung auf einen als „Verschlusssache – nur für den Dienstgebrauch“ eingestuften Vermerk aus der Bundesregierung. In dem Dokument sei von „erheblichen Sicherheitsbedenken“ die Rede. Es bestehe die Gefahr strategischer Abhängigkeiten, welche „im Zuge politischer Verwerfungen als Druckmittel genutzt werden könnten“, heißt es weiter.
Noch ist über die Untersagung nicht final entschieden, aber Insidern zufolge läuft es laut des Berichts darauf hinaus, dass Cosco Zippel nicht übernehmen wird. Das Bundeswirtschaftsministerium wollte zunächst nicht Stellung nehmen, Zippel ließ eine Anfrage unbeantwortet.
Seit einigen Jahren kaufen chinesische Staatsunternehmen vermehrt strategische Unternehmen in Europa auf. In Brüssel und Berlin wächst die Sorge, dass Peking mit solchen Übernahmen Einblicke in die Lieferketten wichtiger Unternehmen gewinnen will, die etwa bei Transporten in die Ukraine sicherheitsrelevant sind. In den vergangenen Jahren wurden deswegen bereits mehrere chinesische Investitionen gestoppt. Der aktuelle Fall ist von besonderer Bedeutung, weil er die innerdeutsche Logistik und die Verteidigungsfähigkeit des Landes betrifft.
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Häufig gestellte Fragen (FAQ)
Wie heißen die Personen in diesem Beitrag?
Angela Merkel, Olaf Scholz, Robert Habeck, Michael Kellner
Welche Organisationen oder Institutionen werden genannt?
Bundesregierung, Cosco, Zippel, Handelsblatt, Bundeswirtschaftsministerium, Brüssel, Berlin, Peking
Wann ist das Ereignis passiert?
Zeitraum/Datum: Nicht erwähnt.
Wo spielt die Handlung des Artikels?
Hamburg (Hamburger Hafen)
Worum geht es in einem Satz?
Die Bundesregierung will offenbar den Verkauf des deutschen Logistikunternehmens Zippel an den chinesischen Staatskonzern Cosco wegen „erheblicher Sicherheitsbedenken“ und möglicher strategischer Abhängigkeiten verhindern, sodass eine Übernahme nach Berichten praktisch unwahrscheinlich erscheint.
Was war der Auslöser für den Vorfall?
- Verkauf des deutschen Logistikunternehmens Zippel an den chinesischen Staatskonzern Cosco
- erhebliche Sicherheitsbedenken
- Gefahr strategischer Abhängigkeiten
- Risiko, dass Abhängigkeiten im Zuge politischer Verwerfungen als Druckmittel genutzt werden könnten
- Sorge in Brüssel und Berlin, dass Übernahmen Einblicke in Lieferketten wichtiger Unternehmen gewinnen könnten, die bei Transporten in die Ukraine sicherheitsrelevant sind
- fehlende finale Entscheidung über die Untersagung
Wie hat die Öffentlichkeit oder Politik reagiert?
- Bundesregierung soll Sicherheitsbedenken gegen den Verkauf von Zippel an Cosco angeführt haben
- Sorge in Brüssel und Berlin vor strategischen Abhängigkeiten und dem Nutzen solcher Abhängigkeiten als Druckmittel bei politischen Verwerfungen
- Erwartung, dass eine Untersagung darauf hinauslaufen könnte, dass Cosco Zippel nicht übernehmen wird
Welche Konsequenzen werden genannt?
erhebliche Sicherheitsbedenken
Gefahr strategischer Abhängigkeiten
Abhängigkeiten könnten im Zuge politischer Verwerfungen als Druckmittel genutzt werden
Einschränkung der Übernahme durch Cosco
gestiegene Sorge vor potenziellen Einblicken in Lieferketten wichtiger Unternehmen
Auswirkungen auf die innerdeutsche Logistik
Bezug zur Verteidigungsfähigkeit des Landes
Gibt es bereits eine Stellungnahme?
Ja. Im Artikel wird von einer Bundesregierung-Quelle zitiert („erhebliche Sicherheitsbedenken“ sowie die Gefahr strategischer Abhängigkeiten).
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