Berlins Ärztekammer-Präsident kritisiert Organspende-Kurs

Berlins Ärztekammer-Präsident kritisiert Organspende-Kurs

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Politik in Berlin: Organspende Debatte

() – Kurz vor der erneuten Debatte über die Widerspruchslösung bei der Organspende im an diesem Donnerstag kritisiert Berlins Ärztekammer-Präsident Peter Bobbert Deutschlands bisherigen Kurs scharf. sei Organ-Importland – ein „Armutszeugnis“ für das bevölkerungsreichste Land Europas, sagte der Ärztechef der „Bild“. Organspende funktioniere nur als solidarische Gemeinschaftsleistung. Dies könne aber nur gelingen, wenn jeder für sich eine Entscheidung zur Organspende treffe.


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Bobbert mahnte, man müsse erreichen, dass sich jeder in Deutschland wenigstens einmal im Leben mit der Organspende befasse. Alles andere sei inakzeptabel. Sein Appell: Es sei wahrscheinlicher, selbst eine Organspende zu benötigen, als selbst zum Spender zu werden.

Bislang gilt in Deutschland die Entscheidungslösung: Eine Organentnahme ist nur möglich, wenn der Verstorbene zugestimmt hat – oder in seinem mutmaßlichen Willen entscheiden. Bei der Widerspruchslösung wäre es umgekehrt: Volljährige würden grundsätzlich als mögliche Spender gelten, sofern sie zu Lebzeiten nicht ausdrücklich widersprochen haben. Über diesen grundlegenden Kurswechsel berät der Bundestag am Donnerstag zunächst in erster Lesung.

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Text-/Bildquelle:
Übermittelt durch www.dts-nachrichtenagentur.de
Bildhinweis:
Organspendeausweis (Archiv)

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Häufig gestellte Fragen (FAQ)

Wie heißen die Personen in diesem Beitrag?

Peter Bobbert

Welche Organisationen oder Institutionen werden genannt?

Berlins Ärztekammer, Peter Bobbert, Bundestag, Ärztechef, „Bild“

Wann ist das Ereignis passiert?

Zeitraum/Datum: „Kurz vor der erneuten Debatte … im Bundestag an diesem Donnerstag“ – exakter Tag nicht erwähnt.

Wo spielt die Handlung des Artikels?

Berlin

Worum geht es in einem Satz?

Der Präsident der Berliner Ärztekammer, Peter Bobbert, kritisiert kurz vor der Bundestagsdebatte über die mögliche Widerspruchslösung bei der Organspende Deutschlands bisherigen Kurs als unzureichend und fordert stattdessen, dass sich jeder einmal im Leben aktiv mit der Entscheidung zur Organspende befasse.

Was war der Auslöser für den Vorfall?

  • Kurzweilig bevor die erneute Debatte über die Widerspruchslösung bei der Organspende im Bundestag an diesem Donnerstag ansteht, kritisiert Berlins Ärztekammer-Präsident Peter Bobbert Deutschlands bisherigen Kurs scharf.

Wie hat die Öffentlichkeit oder Politik reagiert?

  • Berlins Ärztekammer-Präsident Peter Bobbert kritisiert Deutschlands bisherigen Kurs zur Organspende scharf
  • Er bezeichnet Deutschland als Organ-Importland und das als „Armutszeugnis“
  • Er sagt, Organspende funktioniere nur als solidarische Gemeinschaftsleistung, die nur mit persönlicher Entscheidung jedes Einzelnen gelingen könne
  • Er fordert, dass sich jeder in Deutschland wenigstens einmal im Leben mit der Organspende befasse
  • Er appelliert, dass es wahrscheinlicher sei, selbst eine Organspende zu benötigen, als selbst zum Spender zu werden
  • Medienreaktion wird angedeutet, indem seine Aussagen in der „Bild“ wiedergegeben werden
  • Konkrete Reaktionen von Politik, Öffentlichkeit oder weiteren Medien werden im Artikel nicht beschrieben

Welche Konsequenzen werden genannt?

  • Deutschland gilt als Organ-Importland
  • Scharf kritisierter Kurswechsel bei der Organspende in der öffentlichen Debatte
  • Stärkung der Voraussetzung einer solidarischen Gemeinschaftsleistung zur Organspende
  • Notwendigkeit, dass sich Menschen wenigstens einmal im Leben mit der Organspende befassen
  • Appell, dass jeder Einzelne eine eigene Entscheidung zur Organspende trifft

Gibt es bereits eine Stellungnahme?

Ja. Berlins Ärztekammer-Präsident Peter Bobbert wird mit mehreren Zitaten und Aussagen in dem Artikel wiedergegeben.

Deutsche Textservice Nachrichtenagentur GmbH

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