GDV warnt vor Klimafolgen in Deutschland
Berlin () – Nach dem Hitzesommer 2026 warnt der Gesamtverband der Deutschen Versicherungswirtschaft (GDV) vor den Folgen des Klimawandels und mahnt mehr Initiative seitens der Politik und der Wirtschaft an. „Hitze und Dürre haben auch diesen Sommer schwerwiegende Folgen für Gesellschaft und Wirtschaft verursacht“, sagte GDV-Hauptgeschäftsführer Jörg Asmussen dem „Redaktionsnetzwerk Deutschland“ (Mittwochausgaben).
„Wir sollten Extremwetter nicht erst dann zum Thema machen, wenn der Schaden bereits entstanden ist, sondern systematisch vorbeugen. Deshalb brauchen wir an den Klimawandel angepasste Verkehrswege und Gebäude sowie eine verlässliche Energie- und Wasserversorgung“, so Asmussen.
Neben schweren Auswirkungen auf die Gesundheit vieler Menschen hat die extreme Hitze auch die Wirtschaft belastet. Verschiedene Institute rechnen damit, dass Hitze und Dürre das deutsche Wirtschaftswachstum im dritten Quartal um 0,1 bis 0,5 Prozentpunkte verringern könnten. Das geht aus einer GDV-Auswertung aktueller Analysen hervor.
Die Versicherer führen diesen Dämpfer auf verschiedene Faktoren zurück. So arbeiteten Menschen bei hohen Temperaturen weniger produktiv und die Herstellung einiger Erzeugnisse könne hitzebedingt ausfallen. Außerdem bräuchten Unternehmen mehr Energie für Kühlung, was wiederum höhere Kosten bedeute. Und schließlich erschwerten die niedrigen Pegelstände großer Flüsse den Transport von Waren.
Hitzewellen werden durch die globale Erwärmung stärker und wahrscheinlicher. Der Effekt wird weiter verstärkt, solange zusätzliche Treibhausgase etwa durch das Verbrennen von Kohle, Öl und Gas in die Atmosphäre gebracht werden.
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Häufig gestellte Fragen (FAQ)
Wie heißen die Personen in diesem Beitrag?
Jörg Asmussen
Welche Organisationen oder Institutionen werden genannt?
GDV, Gesamtverband der Deutschen Versicherungswirtschaft, Jörg Asmussen, Redaktionsnetzwerk Deutschland
Wann ist das Ereignis passiert?
Datum/Zeitraum: Nicht erwähnt
Wo spielt die Handlung des Artikels?
Berlin
Worum geht es in einem Satz?
Der GDV warnt nach dem Hitzesommer 2026 vor den Folgen des Klimawandels und fordert von Politik und Wirtschaft, Extremwetter durch angepasste Infrastruktur sowie eine verlässliche Energie- und Wasserversorgung künftig systematisch vorzubeugen, da Hitze und Dürre auch Gesundheit und Wirtschaft spürbar beeinträchtigen.
Was war der Auslöser für den Vorfall?
- Nach dem Hitzesommer 2026 war das Ereignis durch Hitze und Dürre mit schwerwiegenden Folgen für Gesellschaft und Wirtschaft ausgelöst bzw. vor diesem Hintergrund beschrieben.
Wie hat die Öffentlichkeit oder Politik reagiert?
- GDV warnt nach dem Hitzesommer 2026 vor Folgen des Klimawandels und fordert mehr Initiative seitens Politik und Wirtschaft
- Es wird eine systematische Vorsorge statt erst bei eingetretenen Schäden verlangt, unter anderem durch an den Klimawandel angepasste Verkehrswege und Gebäude
- Gefordert werden außerdem eine verlässliche Energie- und Wasserversorgung
- Zu Reaktionen von Politik, Öffentlichkeit oder Medien enthält der Artikel keine konkreten Aussagen
Welche Konsequenzen werden genannt?
- Belastungen für die Gesundheit vieler Menschen durch extreme Hitze und Dürre
- Verringerung des deutschen Wirtschaftswachstums im dritten Quartal um 0,1 bis 0,5 Prozentpunkte
- Produktivitätsverluste bei Menschen durch hohe Temperaturen
- Hitzebedingte Ausfälle bei der Herstellung einzelner Erzeugnisse
- Höhere Kosten durch zusätzlichen Energiebedarf für Kühlung
- Erschwerte Waren- und Gütertransporte aufgrund niedriger Pegelstände großer Flüsse
- Verstärkung und Zunahme der Wahrscheinlichkeit von Hitzewellen durch globale Erwärmung
- Systematische vorbeugende Maßnahmen sind nötig, statt Extremwetter erst nach Schadenseintritt zu behandeln
- Erforderlichkeit an den Klimawandel angepasster Verkehrswege und Gebäude
- Notwendigkeit einer verlässlichen Energie- und Wasserversorgung
Gibt es bereits eine Stellungnahme?
Ja — GDV-Hauptgeschäftsführer Jörg Asmussen wird mit seinen Zitaten (u. a. im „Redaktionsnetzwerk Deutschland“) als Stellungnahme zitiert.
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