Berlin () – Zunehmende Extremwetterereignisse dürften die Versicherungskosten in Deutschland massiv erhöhen, schätzt der Gesamtverband der Deutschen Versicherungswirtschaft (GDV). „Wenn wir keine Prävention betreiben, kein klimaangepasstes Planen, Sanieren und Bauen, dann werden sich in den nächsten zehn Jahren die Prämien beispielsweise für Wohngebäudeversicherungen verdoppeln“, sagte der GDV-Hauptgeschäftsführer Jörg Asmussen gegenüber den Sendern RTL/ntv.
„Wir sehen eigentlich seit 20 Jahren einen stetigen Anstieg der Schäden durch Naturgefahren. Das ist Ausdruck und Ergebnis des menschengemachten Klimawandels.“ 2023 sind die Schäden durch Unwetter auf 5,7 Milliarden Euro angestiegen. Eine bundesweite Pflichtversicherung gegen Elementarschäden hält Asmussen jedoch nicht für sinnvoll. „Ich bin überzeugt, dass eine alleinige Pflichtversicherung das Problem nicht löst, weil es eben keinen einzigen Schaden verhindert.“
Stattdessen sei ein Gesamtkonzept notwendig: unter anderem mit Präventionen beim Neubau und bei der Sanierung sowie eine Risikoteilung zwischen Privaten und Staat. Asmussen kritisiert, dass in Deutschland immer noch so gebaut werde, als gäbe es den Klimawandel nicht.
Bist du ein guter Leser? 👍
Welcher Begriff kam im Artikel vor?
Bist du ein guter Leser? 👍
Welcher Begriff kam im Artikel vor?
Bist du ein guter Leser? 👍
Welcher Begriff kam im Artikel vor?
Bist du gut in Tic Tac Toe? 👍
Spielername und geheimes Wort gehören zusammen. Das Captcha wird nur beim ersten autorisierten Spiel für diese Kombination in diesem Browser abgefragt.
Top 3
| Platz | Name | Punkte | Siege |
|---|---|---|---|
| Lade Rangliste ... | |||
| Text-/Bildquelle: | Übermittelt durch www.dts-nachrichtenagentur.de |
| Bildhinweis: | Hochwasserlage im Landkreis Mansfeld-Südharz (Archiv) |
- Feuerwehr Gronau löscht Dachstuhlbrand in der Herzogstraße - 30. Juli 2026
- Brand eines Wohnhauses in Kastl – mehrere Personen verletzt - 30. Juli 2026
- US-Börsen legen zu – Kurssprung bei Microsoft - 30. Juli 2026
