Energiepreise & Entlastungspolitik in Deutschland
Berlin () – Die Grünen fordern zur Bekämpfung der steigenden Energiepreise eine Energiepauschale von bis zu 250 Euro pro Kopf. Das ergibt sich aus einem Aktionsplan der Parteivorsitzenden Franziska Brantner, des energiepolitischen Sprechers der Bundestagsfraktion, Michael Kellner, sowie der Spitzenkandidatin bei der Landtagswahl in Mecklenburg-Vorpommern, Claudia Müller, über den das „Redaktionsnetzwerk Deutschland“ (Mittwochausgabe) berichtet.
Die Menschen ächzten unter den hohen Preisen für Gas und Benzin, sie brauchten sofort Entlastung, heißt es in dem Papier.
Die Grünen wollen ihnen sozial gestaffelt eine Energiepauschale von bis zu 250 Euro auszahlen, finanziert aus den „übermäßigen Milliardengewinnen der fossilen Konzerne“. Die Sprit-Inflation schade der Bevölkerung und der Wirtschaft.
Mit einer Übergewinnsteuer wollen die Grünen die Krisengewinne abschöpfen. Es gehe um zweistellige Milliardenbeträge, die als Energiepauschale zurückgegeben werden könnten.
Die Grünen fordern ferner, die Stromsteuer zu senken.
Niedrige Strompreise machten E-Mobilität, Wärmepumpen und elektrische Produktionsanlagen noch attraktiver, schreiben sie. So könne der Prozess beschleunigt werden, unabhängig von steigenden Gas- und Benzinpreisen zu werden.
Die Zukunft sei elektrisch.
Drittens machen sich die Grünen für höhere staatliche Prämien beim Erwerb von Elektroautos stark. Wer auf ein E-Auto umsteige, spüre schon jetzt, wie günstig Autofahren sein könne.
Benzin und Diesel würden immer teurer. Nach den jüngsten Angriffen in Saudi-Arabien werde das erst einmal so bleiben.
Mit einer erhöhten E-Auto-Prämie wollen die Grünen den Umstieg erleichtern.
Förderung sollten die bekommen, die sie brauchten – plus 1.000 Euro Umstiegs-Bonus on top für Menschen mit kleinem Einkommen. Davon solle der Erwerb von Autos aus chinesischer Produktion allerdings ausgenommen sein.
Zuletzt ermahnen die Grünen Bundeswirtschaftsministerin Katherina Reiche (CDU), die Gasspeicher zu füllen und die erneuerbaren Energien stärker zu fördern.
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Häufig gestellte Fragen (FAQ)
Wie heißen die Personen in diesem Beitrag?
Franziska Brantner, Michael Kellner, Claudia Müller, Katherina Reiche
Welche Organisationen oder Institutionen werden genannt?
Die Grünen, Franziska Brantner, Michael Kellner, Claudia Müller, Redaktionsnetzwerk Deutschland, Bundesregierung, Katherina Reiche, CDU
Wann ist das Ereignis passiert?
Datum/Zeitraum des Ereignisses: Mittwochausgabe (kein konkretes Datum genannt).
Wo spielt die Handlung des Artikels?
Berlin
Worum geht es in einem Satz?
Die Grünen fordern zur Entlastung bei steigenden Energiepreisen eine sozial gestaffelte Energiepauschale von bis zu 250 Euro pro Kopf (finanziert über eine Übergewinnsteuer auf fossile Konzerne) sowie eine Senkung der Stromsteuer und höhere Prämien beim Umstieg auf Elektroautos, ergänzt durch die Aufforderung, Gasspeicher zu füllen und erneuerbare Energien stärker zu fördern.
Was war der Auslöser für den Vorfall?
Die steigenden Energiepreise für Gas und Benzin, die hohe Sprit-Inflation und der daraus entstehende Druck auf Bevölkerung und Wirtschaft
Wie hat die Öffentlichkeit oder Politik reagiert?
- Menschen ächzen unter den hohen Preisen für Gas und Benzin und brauchen sofort Entlastung
- Grünen fordern sozial gestaffelte Energiepauschale bis zu 250 Euro pro Kopf und begründen dies mit Krisengewinnen fossiler Konzerne
- Sprit-Inflation werde Bevölkerung und Wirtschaft schaden
- Forderung nach höherer staatlicher Förderung beim Umstieg auf E-Autos, teils inkl. Umstiegs-Bonus für Menschen mit kleinem Einkommen
- Ermahnung der Bundeswirtschaftsministerin Katherina Reiche zum Befüllen von Gasspeichern und zur stärkeren Förderung erneuerbarer Energien
Welche Konsequenzen werden genannt?
- Sozial gestaffelte Energiepauschale von bis zu 250 Euro pro Kopf zur Entlastung bei steigenden Gas- und Benzinpreisen
- Finanzierung der Energiepauschale durch Abschöpfung übermäßiger Milliardengewinne fossiler Konzerne mittels Übergewinnsteuer
- Senkung der Stromsteuer zur Reduzierung der Stromkosten
- Beschleunigung des Ausbaus und der Nutzung von E-Mobilität, Wärmepumpen und elektrischen Produktionsanlagen durch niedrigere Strompreise
- Höhere staatliche Prämien beim Erwerb von Elektroautos, um den Umstieg zu erleichtern
- Zusatz Umstiegs-Bonus in Höhe von 1.000 Euro für Menschen mit kleinem Einkommen
- Ausnahme von der erhöhten Förderung für den Erwerb von Autos aus chinesischer Produktion
- Stärkere Förderung erneuerbarer Energien und Aufforderung zum Auffüllen der Gasspeicher
Gibt es bereits eine Stellungnahme?
Ja: Im Artikel wird das Papier der Grünen bzw. die darin enthaltene Forderung mit „Die Menschen ächzten unter den hohen Preisen …“ wiedergegeben, das heißt eine (indirekte) Stellungnahme/Reaktion der Partei wird zitiert.
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