Wirtschaftsweiser: Trump ist "größtes Konjunkturrisiko"

Wirtschaftsweiser: Trump ist "größtes Konjunkturrisiko"

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Wirtschaft in Deutschland unter Trump-Zollrisiko

Berlin () – Der Wirtschaftsweise Achim Truger hält es für unwahrscheinlich, dass das Sondervermögen nur für ein Strohfeuer in der deutschen sorgt.

„Das Sondervermögen für Infrastruktur und Klimaschutz dürfte besonders in der zweiten Jahreshälfte zu einem deutlichen Anstieg der Infrastrukturinvestitionen, also in Autobahnen und die Schiene, führen“, sagte der Experte den Zeitungen der Mediengruppe Bayern. „Hinzu kommen steigende Rüstungsausgaben. Das verleiht der Konjunktur für sich genommen ganz klar einen Schub. Da der auch länger anhalten sollte, sehe ich nicht die Gefahr eines Strohfeuers.“

Externe Schocks könnten hingegen die langsam wieder anlaufende Konjunktur abwürgen. Das größte Risiko nennt Truger beim Namen: US-Präsident Donald Trump. „Das größte Konjunkturrisiko hat einen Namen und sitzt im Weißen : US-Präsident Donald Trump. Wenn der wieder einen Zollkrieg anzettelt oder den Krieg gegen den Iran eskaliert, kann das unsere Konjunktur auch abwürgen. Es bestehen also Risiken, aber die kommen nicht aus dem Sondervermögen.“

Dass der Wahlsieg der AfD in Sachsen-Anhalt die insgesamt bedrohen könnte, hält Truger eher für unwahrscheinlich. „Man kann sich da zwar jetzt viel zusammenreimen, aber ich halte das eher für unwahrscheinlich. Für Sachsen-Anhalt könnte es durch eine langwierige Regierungsbildung und später je nach der verfolgten Politik, etwa wegen Fachkräftemangel, wirtschaftlich schlechter laufen. Aber für insgesamt dürfte das kaum spürbar sein.“ Er mahnt jedoch zur Vorsicht: „Wenn das Wahlergebnis allerdings bundespolitisch zu Instabilität und Unsicherheit führen sollte, ist eine Beeinträchtigung möglich.“

Wie Truger positiv hervorhob, ist die deutsche Außenhandelswirtschaft stärker als gedacht. „Das ist das Bemerkenswerte und wirklich Positive an der aktuellen Konjunkturerholung: Seit Jahren kamen die Exporte – sonst Stütze der deutschen Konjunktur und Motor von Aufschwüngen – überhaupt nicht in Gang. Das hat dann vor allem die deutsche Industrie massiv einbrechen lassen. Aber in den ersten beiden Quartalen 2026 kam das Wachstum überraschend wesentlich aus den Exporten und auch die Lage der Industrie verbesserte sich.“

Sollte sich dieser fortsetzen, bekäme die deutsche Wirtschaft bald von zwei Seiten Auftrieb: durch die Exporte und die staatlichen Investitionen. „Das könnte in einen selbsttragenden Aufschwung münden, bei dem die privaten Investitionen und der private Konsum endlich richtig anspringen“, bilanziert Truger.

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Text-/Bildquelle:
Übermittelt durch www.dts-nachrichtenagentur.de
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Donald Trump (Archiv)

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Häufig gestellte Fragen (FAQ)

Wie heißen die Personen in diesem Beitrag?

Achim Truger, Donald Trump

Welche Organisationen oder Institutionen werden genannt?

AfD, Mediengruppe Bayern, US-Präsident Donald Trump, Weißen Haus, Sachsen-Anhalt, Deutschland, Autobahnen, die Schiene, Iran

Wann ist das Ereignis passiert?

Nicht erwähnt

Wo spielt die Handlung des Artikels?

Berlin, Deutschland

Worum geht es in einem Satz?

Der Wirtschaftsweise Achim Truger hält das Sondervermögen für Infrastruktur und Klimaschutz nicht für ein „Strohfeuer“, sondern erwartet daraus ab der zweiten Jahreshälfte steigende Investitionen und damit länger anhaltende Konjunkturimpulse, während vor allem externe Risiken wie möglicher neuer Zollkrieg oder eine Eskalation unter Donald Trump sowie mögliche politische Instabilität – nicht das Sondervermögen selbst – die Erholung bremsen könnten.

Was war der Auslöser für den Vorfall?

  • Sondervermögen für Infrastruktur und Klimaschutz
  • steigende Rüstungsausgaben
  • mögliche externe Schocks
  • US-Präsident Donald Trump (Zollkrieg bzw. Eskalation des Kriegs gegen den Iran)
  • Wahlergebnis der AfD in Sachsen-Anhalt (langwierige Regierungsbildung bzw. spätere Politik)
  • mögliche bundespolitische Instabilität und Unsicherheit nach dem Wahlergebnis

Wie hat die Öffentlichkeit oder Politik reagiert?

  • Die Politik, Öffentlichkeit oder Medien wurden im Artikel nicht beschrieben, sondern nur Einschätzungen eines Wirtschaftsweise-Experten zu Konjunkturrisiken und -chancen dargestellt

Welche Konsequenzen werden genannt?

  • Deutlicher Anstieg der Infrastrukturinvestitionen in Autobahnen und auf der Schiene in der zweiten Jahreshälfte
  • Zusätzlicher konjunktureller Impuls durch steigende Rüstungsausgaben
  • Über längere Zeit anhaltender Schub für die Konjunktur
  • Mögliche Beeinträchtigung der Konjunktur durch externe Schocks
  • Wirtschaftliche Risiken durch mögliche internationale Eskalationen und Zollkonflikte
  • Unwahrscheinliche, aber mögliche bundespolitische Instabilität und Unsicherheit bei politischer Entwicklung nach Wahlen
  • Bessere Außenhandelsentwicklung als erwartet mit wachsendem Beitrag der Exporte zur Konjunkturerholung
  • Verbesserte Lage der Industrie durch anziehendes Exportwachstum
  • Auftrieb für die Wirtschaft von zwei Seiten durch Exporte und staatliche Investitionen
  • Möglichkeit eines selbsttragenden Aufschwungs mit anspringenden privaten Investitionen und privatem Konsum

Gibt es bereits eine Stellungnahme?

Ja – im Artikel wird eine Stellungnahme von Achim Truger (Wirtschaftsweise) zitiert.

Deutsche Textservice Nachrichtenagentur GmbH
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