Politik: Streit um Grundgesetz-Klausel
Berlin () – Nach dem Wahlsieg der AfD in Sachsen-Anhalt spricht sich Bundestagsvizepräsident Bodo Ramelow (Linke) für eine antifaschistische Klausel im Grundgesetz aus.
Ramelow sagte der „Rheinischen Post“: „Wenn demokratische Parteien es ernst meinen mit der Abgrenzung gegen rechts, dann sollten sie sich auch dazu bekennen.“
Konkret schlägt Ramelow vor, Artikel 139 des Grundgesetzes zu erweitern. Dieser regelt die Gültigkeit der von den Alliierten erlassenen Rechtsvorschriften zur Entnazifizierung und Entmilitarisierung.
Alliiertes Recht gebe es nicht mehr, sagte Ramelow. Deshalb finde er, man solle den Mut haben, diesen antifaschistischen Auftrag ausdrücklich zu stärken und in einem erweiterten Artikel 139 abzusichern.
Ramelow fügte hinzu: „Auch die AfD, die sagt, gar keine faschistische Partei zu sein, müsste dann die Hand dafür heben. Dann könnten wir Artikel 139 mit großer, breiter Zustimmung verändern.“
Ramelow verwies darauf, dass in Mecklenburg-Vorpommern eine antifaschistische Klausel „auch mit den Stimmen der CDU schon in die Landesverfassung gekommen“ sei.
Bist du ein guter Leser? 👍
Welcher Begriff kam im Artikel vor?
Bist du ein guter Leser? 👍
Welcher Begriff kam im Artikel vor?
Bist du ein guter Leser? 👍
Welcher Begriff kam im Artikel vor?
Bist du gut in Tic Tac Toe? 👍
Spielername und geheimes Wort gehören zusammen. Das Captcha wird nur beim ersten autorisierten Spiel für diese Kombination in diesem Browser abgefragt.
Top 3
| Platz | Name | Punkte | Siege |
|---|---|---|---|
| Lade Rangliste ... | |||
Text-/Bildquelle: |
Übermittelt durch www.dts-nachrichtenagentur.de |
Bildhinweis: |
Ausgabe des Grundgesetzes in einer Bibliothek (Archiv)
|
Häufig gestellte Fragen (FAQ)
Wie heißen die Personen in diesem Beitrag?
Bodo Ramelow
Welche Organisationen oder Institutionen werden genannt?
AfD, Sachsen-Anhalt, Bundestagsvizepräsident, Bodo Ramelow, Linke, Grundgesetz, Artikel 139, Alliierten, Entnazifizierung, Entmilitarisierung, AfD, Rheinischen Post, Mecklenburg-Vorpommern, CDU
Wann ist das Ereignis passiert?
Nicht erwähnt
Wo spielt die Handlung des Artikels?
Berlin
Worum geht es in einem Satz?
Nach dem Wahlsieg der AfD in Sachsen-Anhalt fordert Bundestagsvizepräsident Bodo Ramelow (Linke) eine antifaschistische Klausel im Grundgesetz, indem er Artikel 139 erweitern will.
Was war der Auslöser für den Vorfall?
- Wahlsieg der AfD in Sachsen-Anhalt
Wie hat die Öffentlichkeit oder Politik reagiert?
- Bundestagsvizepräsident Bodo Ramelow (Linke) fordert nach dem Wahlsieg der AfD in Sachsen-Anhalt eine antifaschistische Klausel im Grundgesetz
- Er argumentiert, demokratische Parteien müssten sich klar zur Abgrenzung gegen rechts bekennen
- Ramelow schlägt vor, Artikel 139 Grundgesetz zu erweitern, da das alliiierte Recht nicht mehr existiere
- Er sagt, AfD müsste dann die Hand für die Änderung heben, obwohl sie behauptet, keine faschistische Partei zu sein
- Er verweist darauf, dass es in Mecklenburg-Vorpommern eine antifaschistische Klausel bereits in der Landesverfassung gibt, auch mit Stimmen der CDU
Welche Konsequenzen werden genannt?
- Stärkung einer antifaschistischen Verfassungsbindung
- Erweiterung von Artikel 139 des Grundgesetzes
- Absicherung eines antifaschistischen Auftrags durch eine ausdrückliche Verankerung im Grundgesetz
- Signalwirkung und verstärkte Abgrenzung demokratischer Parteien gegen rechts
- Möglichkeit einer breiten politischen Zustimmung zur Verfassungsänderung
Gibt es bereits eine Stellungnahme?
Ja. Bundestagsvizepräsident Bodo Ramelow (Linke) wird mit mehreren direkten Zitaten aus der „Rheinischen Post“ sowie seinen Aussagen zu einer antifaschistischen Klausel im Grundgesetz wiedergegeben.
- Finnland warnt vor Einfluss Chinas und Russlands in der Arktis - 14. September 2026
- Bilger kritisiert AfD-Haltung zu Infrastruktur-Milliarden - 14. September 2026
- Studie: Taxifahrten in deutschen Großstädten vergleichsweise teuer - 14. September 2026

