Bildungspolitik in Berlin: Monitoring stärken
Berlin () – Bundesbildungsministerin Karin Prien (CDU) will nach dem schwachen Abschneiden deutscher Schüler bei der neuesten Pisa-Studie das Bildungsmonitoring verbessern.
„Das Bildungsmonitoring erfüllt seinen Zweck in Deutschland noch nicht hinreichend“, sagte sie am Dienstag der . In Berlin spreche man jetzt über Pisa Deutschland – was das beispielsweise genau für Bayern oder für Nordrhein-Westfalen bedeute, könne man aber nicht sagen. In den einzelnen Ländern seien viele nötige Schritte „längst auf einem guten Weg“, in anderen aber weniger. „Und deshalb müssen wir da auch sehr viel genauer hingucken und deshalb muss ein Bildungsmonitoring das auch abbilden.“ Dazu gehöre auch, dass man die einzelnen Phasen der datengestützten Unterrichtsentwicklung für alle Jahrgänge erfasse.
Mit Blick auf die parallel startende Haushaltswoche im Bundestag sagte Prien unterdessen, dass man die „massiv angespannte“ Haushaltssituation in Bund, Ländern und Kommunen nicht einfach wegdiskutieren könne. In ihrem Haushalt sei aber sehr wohl ein Aufwuchs im Bildungsbereich zu verzeichnen.
„Ich habe durchaus gegen Widerstand und mit viel Überzeugungskraft etwa den Digitalpakt noch im Haushalt aus dem Sondervermögen finanzieren können“, so Prien. Auch das Gesetz zur Startchancen- und Qualitätsentwicklung in der Kita sei auf den Weg gebracht worden, mit zusätzlichen Haushaltsmitteln im nächsten Jahr von 1,5 Milliarden Euro. „Und wir haben einiges an Mitteln zusätzlich zur Verfügung gestellt, um mit den Ländern gemeinsam den Roadmap-Prozess auch mit konkreten Maßnahmen unterlegen zu können“, sagte die Ministerin.
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Übermittelt durch www.dts-nachrichtenagentur.de |
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Karin Prien am 08.09.2026
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Häufig gestellte Fragen (FAQ)
Wie heißen die Personen in diesem Beitrag?
Karin Prien
Welche Organisationen oder Institutionen werden genannt?
Bundesbildungsministerin Karin Prien, CDU, dts Nachrichtenagentur, Deutschland, Pisa Deutschland, Bayern, Nordrhein-Westfalen, Bundestag, Bund, Länder, Kommunen, Digitalpakt, Sondervermögen, Startchancen- und Qualitätsentwicklung in der Kita, Kita, Roadmap-Prozess
Wann ist das Ereignis passiert?
Das beschriebene Ereignis fand am 08.09.2026 (Dienstag) statt.
Wo spielt die Handlung des Artikels?
Berlin
Worum geht es in einem Satz?
Bundesbildungsministerin Karin Prien (CDU) will nach dem schwachen Abschneiden deutscher Schüler in der neuesten Pisa-Studie das Bildungsmonitoring verbessern, um länderspezifische Entwicklungen genauer abzubilden, und verweist zugleich auf trotz angespannter Haushaltslage zusätzliche Mittel u. a. für Digitalpakt und die Startchancen- sowie Qualitätsentwicklung in der Kita.
Was war der Auslöser für den Vorfall?
- Schwaches Abschneiden deutscher Schüler bei der neuesten Pisa-Studie
- Bedarf an genauerer Abbildung der Unterschiede zwischen den Bundesländern bei den erforderlichen Schritten
Wie hat die Öffentlichkeit oder Politik reagiert?
- Die Politik und Medien werden im Artikel nur indirekt erwähnt, indem in Berlin über Pisa Deutschland gesprochen wird
- Es wird genannt, dass in den Bundesländern unterschiedlich weit Fortschritte beim Bildungsmonitoring und bei nötigen Schritten seien
- Konkrete Reaktionen von Öffentlichkeit oder Medien werden nicht beschrieben
- Gegen Widerstand habe Prien beim Digitalpakt und der Finanzierung im Haushalt argumentiert und durchgesetzt
- Zur Haushaltswoche im Bundestag wird die massiver angespannte Haushaltssituation thematisiert, ohne konkrete Reaktionen anderer Akteure zu schildern
Welche Konsequenzen werden genannt?
- Verbesserung des Bildungsmonitorings in Deutschland
- Bessere Abbildung der Länderunterschiede bei notwendigen Schritten
- Erfassung der einzelnen Phasen der datengestützten Unterrichtsentwicklung für alle Jahrgänge
- Aufwuchs der Mittel im Bildungsbereich im Haushalt
- Finanzierung des Digitalpakts aus dem Sondervermögen
- Zusätzliche Haushaltsmittel für das Gesetz zur Startchancen- und Qualitätsentwicklung in der Kita im nächsten Jahr
- Bereitstellung zusätzlicher Mittel für konkrete Maßnahmen im Roadmap-Prozess mit den Ländern
Gibt es bereits eine Stellungnahme?
Ja — Bundesbildungsministerin Karin Prien wird im Artikel mit Stellungnahmen zitiert („Das Bildungsmonitoring erfüllt seinen Zweck in Deutschland noch nicht hinreichend“).
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