Energieverband fordert Backup-System für Stromnetz

Energieverband fordert Backup-System für Stromnetz

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Politik: Resilienz für kritische Energieinfrastruktur

() – Nach zwei mutmaßlichen Angriffen auf Energieinfrastruktur in und fordert der Bundesverband Erneuerbare (BEE) mehr Resilienz durch Ausweichsysteme. „Die beiden Vorfälle in Jänschwalde und Bergheim zeigen die Verwundbarkeit unseres Energiesystems. Und natürlich gibt es auch keinen vollständigen Schutz vor derartigen Angriffen“, sagte BEE-Präsidentin Ursula Heinen-Esser der „Rheinischen Post“.

Man könne in der aktuellen Phase der Energiewende aber bewusster darauf achten, die Risiken zu minimieren und die Energieversorgung so aufzustellen, dass mögliche Angriffe früher entdeckt würden und geringere Auswirkungen hätten, sagte Heinen-Esser.

Viele kleinere, dezentrale Erzeuger könnten hierfür ein wichtiger Baustein sein.

Dafür stünden die Erneuerbaren Energien. Zusätzlich werde ein sicheres Backup-System benötigt, das im Notfall einspringen und Ausfälle kompensieren könne.

Bioenergie und Wasserkraft seien beispielsweise schwarzstartfähig und könnten nach einem Ausfall im System schnell, flexibel und ohne externe Stromversorgung hochgefahren werden. „Auch Batteriespeicher können im Ernstfall kurzfristig einspringen und günstigen bereitstellen“, sagte sie.

Auch Kerstin Andreae, Vorsitzende der Hauptgeschäftsführung des Bundesverbandes der Energie- und Wasserwirtschaft, sieht nach den Vorfällen gesetzgeberischen Handlungsbedarf.

„Detaillierte Informationen und Pläne zu kritischen Infrastrukturen dürfen potenziellen Angreifern nicht frei zugänglich sein“, sagte Andreae der „Rheinischen Post“. Dazu gehöre auch, die geltenden Datenschutzbestimmungen so anzupassen, dass auch angrenzende öffentliche Bereiche rechtssicher per Kamera überwacht werden könnten, so die BDEW-Vertreterin.

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Übermittelt durch www.dts-nachrichtenagentur.de
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Häufig gestellte Fragen (FAQ)

Wie heißen die Personen in diesem Beitrag?

Ursula Heinen-Esser, Kerstin Andreae

Welche Organisationen oder Institutionen werden genannt?

Bundesverband Erneuerbare Energie (BEE), dts Nachrichtenagentur, Rheinische Post, Bundesverband der Energie- und Wasserwirtschaft (BDEW)

Wann ist das Ereignis passiert?

Ereigniszeitraum: Nicht erwähnt.

Wo spielt die Handlung des Artikels?

Jänschwalde, Bergheim, Brandenburg, Nordrhein-Westfalen, Berlin

Worum geht es in einem Satz?

Der BEE fordert nach zwei mutmaßlichen Angriffen auf Energieinfrastruktur in Brandenburg und Nordrhein-Westfalen mehr Resilienz durch Ausweichsysteme wie dezentrale Erzeuger, schwarzstartfähige Energiequellen und Backup-Technologien sowie gesetzgeberische Maßnahmen, damit Informationen zu kritischen Infrastrukturen nicht öffentlich zugänglich sind und Überwachung rechtssicher möglich bleibt.

Was war der Auslöser für den Vorfall?

  • Nach zwei mutmaßlichen Angriffen auf Energieinfrastruktur in Jänschwalde und Bergheim
  • Verwundbarkeit des Energiesystems
  • Kein vollständiger Schutz vor derartigen Angriffen in der aktuellen Phase der Energiewende
  • Fehlende bzw. unzureichende Resilienz durch nicht vorhandene oder nicht ausreichende Ausweichsysteme bzw. Backup-Lösungen
  • Detaillierte Informationen und Pläne zu kritischen Infrastrukturen potenziell frei zugänglich
  • Bedarf an datenschutzrechtlicher Anpassung für rechtssichere Überwachung angrenzender öffentlicher Bereiche per Kamera

Wie hat die Öffentlichkeit oder Politik reagiert?

  • BEE fordert nach den Vorfällen mehr Resilienz und Ausweichsysteme, um Angriffe früher zu entdecken und die Auswirkungen zu senken
  • BEE-Präsidentin Ursula Heinen-Esser betont, dass es keinen vollständigen Schutz gibt, aber Risiken in der Energiewende minimiert werden sollen
  • Es sollen Backup-Systeme und insbesondere schwarzstartfähige Bioenergie und Wasserkraft sowie Batteriespeicher als kurzfristige Ausfallkompensation genutzt werden
  • BDEW-Vorsitzende Kerstin Andreae sieht gesetzgeberischen Handlungsbedarf
  • Andreae fordert, dass detaillierte Informationen und Pläne zu kritischen Infrastrukturen nicht frei zugänglich sind
  • Zudem sollen Datenschutzbestimmungen so angepasst werden, dass auch angrenzende öffentliche Bereiche rechtssicher per Kamera überwacht werden können

Welche Konsequenzen werden genannt?

  • Frühere Entdeckung von Angriffen durch eine bewusste Ausrichtung der Energieversorgung auf minimierte Risiken
  • Geringere Auswirkungen durch Resilienzmaßnahmen und Ausweichsysteme
  • Höhere Robustheit der Energieversorgung durch mehr dezentrale, kleinere Erzeuger
  • Bedarf an sicheren Backup Systemen, die im Notfall Ausfälle kompensieren können
  • Schnellere und flexible Wiederaufnahme des Systems durch schwarzstartfähige Bioenergie und Wasserkraft nach einem Ausfall
  • Kurzfristiges Einspringen von Batteriespeichern zur Bereitstellung günstigen Stroms im Ernstfall
  • Gesetzgeberischer Handlungsbedarf zum Schutz kritischer Infrastrukturen
  • Verhinderung, dass detaillierte Informationen und Pläne zu kritischen Infrastrukturen potenziellen Angreifern zugänglich sind
  • Anpassung der Datenschutzbestimmungen, damit angrenzende öffentliche Bereiche rechtssicher per Kamera überwacht werden können

Gibt es bereits eine Stellungnahme?

Ja, es wird eine Stellungnahme zitiert: BEE-Präsidentin Ursula Heinen-Esser sowie Kerstin Andreae vom BDEW äußern sich in Zitatform (jeweils „sagte/sagte … der Rheinischen Post“).

Deutsche Textservice Nachrichtenagentur GmbH

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