Kabinett beschließt Einkommensteuerreform

Kabinett beschließt Einkommensteuerreform

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Bundesregierung: Reform der Einkommensteuer in Berlin

() – Die hat eine Reform der Einkommensteuer beschlossen. Das Bundeskabinett verabschiedete am Mittwoch den Gesetzentwurf, der Vereinbarungen der umsetzt. Ziel der Reform ist es laut Finanzministerium, Steuerpflichtige mit kleinen und mittleren Einkommen zu entlasten und ein Entlastungsvolumen von zehn Milliarden Euro einzusetzen.

Bundesfinanzminister Lars Klingbeil (SPD), der wegen einer Flugzeugpanne in den USA bei der Kabinettssitzung nicht dabei war, sagte, dass die Reform darauf abziele, Familien mit Kindern finanziell zu entlasten, sodass am Monatsende mehr Geld zur Verfügung stehe. Er fügte hinzu, dass die Reform eine gerechtere Verteilung der Steuerlast vorsieht, indem Spitzeneinkommen einen größeren Beitrag leisten. Ab einem Jahreseinkommen von 280.000 Euro soll eine neue „Superreichensteuer“ von 47 Prozent gelten.

Zu den Maßnahmen der Reform gehören die Erhöhung des Grundfreibetrags, die Anpassung der Progressionszonen und die Erhöhung des Kindergeldes. Zudem wird der Arbeitnehmer-Pauschbetrag angehoben, was vielen Steuerpflichtigen die Abgabe der Anlage N erspart. Die Reform soll in zwei Stufen erfolgen und ab 2028 vollständig wirksam sein.

Zuletzt hatte es allerdings bereits Kritik an der Reform aus dem Wirtschaftsministerium sowie aus der gegeben. Die Unionsfraktion im Bundestag hat bereits angekündigt, die Pläne im noch einmal verändern zu wollen.

„Der Regierungsentwurf ist ein wichtiger Schritt in die richtige Richtung. Er entlastet kleine und mittlere Einkommen und stärkt Familien“, sagte der finanzpolitische Sprecher der Union, Fritz Güntzler, dem Nachrichtenportal T-Online. Man werde im parlamentarischen Verfahren mit Augenmaß prüfen, wo der Entwurf noch verbessert werden könne. Sobald der Existenzminimumbericht vorliege, solle geschaut werden, ob Grundfreibetrag und Kinderfreibetrag hinreichend berücksichtigt seien. Mit den Haushaltspolitikern wolle man zudem ausloten, ob zusätzliche Spielräume bestünden, um die kalte Progression weiter auszugleichen.

Das Bundeswirtschaftsministerium weise zu Recht darauf hin, dass Wachstum, Innovation und Wettbewerbsfähigkeit Kernanliegen der Koalition seien, so Güntzler. Am Dienstag war ein Brief aus dem Wirtschaftsministerium von Katherina Reiche (CDU) bekannt geworden, in dem die Reform im Ergebnis als „heimliche Steuererhöhung“ kritisiert wird, weil die sogenannte kalte Progression mit der Reform nicht ausgeglichen wird.

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Übermittelt durch www.dts-nachrichtenagentur.de
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Kabinettssitzung am 02.09.2026

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Häufig gestellte Fragen (FAQ)

Wie heißen die Personen in diesem Beitrag?

Fritz Güntzler, Lars Klingbeil, Katherina Reiche

Welche Organisationen oder Institutionen werden genannt?

Bundesregierung, Bundeskabinett, Bundesfinanzministerium, SPD, Lars Klingbeil, Finanzministerium, Wirtschaftsministerium, Union, Unionsfraktion im Bundestag, Fritz Güntzler, CDU, Katherina Reiche, T-Online, Bundestag, Parlament

Wann ist das Ereignis passiert?

Das beschriebene Ereignis fand am Mittwoch, 02.09.2026 statt (Kabinettssitzung am 02.09.2026).

Wo spielt die Handlung des Artikels?

Berlin

Worum geht es in einem Satz?

Die Bundesregierung hat am 2. September 2026 eine Einkommensteuerreform beschlossen, die vorrangig Familien mit Kindern sowie kleine und mittlere Einkommen entlasten soll (u. a. höherer Grundfreibetrag, mehr Kindergeld und Arbeitnehmer-Pauschbetrag sowie ab 280.000 Euro eine „Superreichensteuer“), aber zugleich Kritik wegen möglicher nicht ausgeglichener kalter Progression und geplanter Änderungen im Bundestag hervorruft.

Was war der Auslöser für den Vorfall?

  • Reform der Einkommensteuer als Teil umzusetzender Koalitionsvereinbarungen im Bundeskabinett
  • Entlastungsziel für kleine und mittlere Einkommen sowie finanzielle Entlastung für Familien mit Kindern
  • Kritik und erneute Änderungsabsicht wegen weiterhin nicht ausgeglichener kalter Progression

Wie hat die Öffentlichkeit oder Politik reagiert?

  • Bundesregierung verabschiedet Gesetzentwurf zur Einkommensteuerreform im Kabinett
  • Finanzminister Lars Klingbeil betont Entlastung für Familien und kleinere bis mittlere Einkommen sowie gerechtere Verteilung
  • Kritik kommt aus Wirtschaftsministerium, bezeichnet Reform als problematisch wegen nicht ausgeglichener kalter Progression
  • Union bzw Unionsfraktion kündigt an, die Reform im parlamentarischen Verfahren noch verändern zu wollen
  • Unionsseite (Fritz Güntzler) lobt grundsätzlich Entlastung und Familienstärkung, fordert aber Prüfung und mögliche Verbesserungen etwa bei Grund- und Kinderfreibetrag sowie Ausgleich kalter Progression

Welche Konsequenzen werden genannt?

  • Entlastung kleiner und mittlerer Einkommen
  • Finanzielle Entlastung für Familien mit Kindern
  • Mehr verfügbares Geld für Steuerpflichtige am Monatsende
  • Gerechtere Verteilung der Steuerlast durch höhere Beiträge von Spitzeneinkommen
  • Einführung einer höheren Steuer für Einkommen ab 280.000 Euro
  • Erhöhung des Grundfreibetrags
  • Anpassung der Progressionszonen
  • Erhöhung des Kindergeldes
  • Anhebung des Arbeitnehmer-Pauschbetrags, wodurch für viele die Abgabe der Anlage N entfallen kann
  • Stufenweise Umsetzung der Reform
  • Vollständige Wirksamkeit ab 2028
  • Prüfung und mögliche Änderungen im parlamentarischen Verfahren
  • Ausgleich von kalter Progression als potenzielles weiteres Ziel im Gesetzgebungsprozess

Gibt es bereits eine Stellungnahme?

Ja: Es werden Stellungnahmen von Bundesfinanzminister Lars Klingbeil sowie von Fritz Güntzler (finanzpolitischer Sprecher der Union, gegenüber T-Online) zitiert.

Deutsche Textservice Nachrichtenagentur GmbH
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