Berlin: Mieten und Bauen im Fokus
Berlin () – Angesichts gestiegener Mieten hat die Union die SPD dazu aufgerufen, das Gesetz zum Gebäudetyp E schnell auf den Weg zu bringen. Das berichtet die „Rheinische Post“.
Der Sprecher der Unionsfraktion für Bauen und Wohnen, Jan-Marco Luczak (CDU), sagte der Zeitung: „Statt teurem Goldstandard müssen wir einfaches und kostengünstiges Bauen zum neuen `Normal` machen.“ Hier müssten die zuständigen SPD-geführten Justiz- und Bauministerien endlich einen Gesetzentwurf vorlegen. Mit dem vereinfachten Bauen lasse sich „die Spirale aus immer strengeren und kostentreibenden Standards“ durchbrechen, so Luczak. Der Gebäudetyp E steht für unbürokratische Bauprojekte, die auf besonders kleinteilige Vorgaben verzichten und dadurch kostengünstiger werden.
Weiter sagte der CDU-Politiker, die gebetsmühlenartige Forderung nach einem bundesweiten Mietenstopp sei ignorant und verantwortungslos. Das wäre der Todesstoß für den Wohnungsbau. Leidtragende wären die vielen Hunderttausenden Menschen, die auf der Suche nach einer bezahlbaren Wohnung sind. Das schade am Ende den Mietern. Zugleich fügte Luczak hinzu: „Nachhaltig kriegen wir steigenden Mieten nur in den Griff, wenn wir beim Bau von bezahlbaren Wohnungen vorankommen.“
In einer Umfrage des Deutschen Mieterbunds (DMB) sagten 58 Prozent der Befragten, ihre Wohnkosten seien allein in den vergangenen zwölf Monaten gestiegen. Jeder zweite befürchtet, im Bedarfsfall keine bezahlbare Ersatzwohnung zu finden.
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Häufig gestellte Fragen (FAQ)
Wie heißen die Personen in diesem Beitrag?
Jan-Marco Luczak
Welche Organisationen oder Institutionen werden genannt?
Union, SPD, CDU, SPD-geführten Justiz- und Bauministerien, Deutsche Mieterbund
Wann ist das Ereignis passiert?
Nicht erwähnt
Wo spielt die Handlung des Artikels?
Berlin
Worum geht es in einem Satz?
Angesichts gestiegener Mieten fordert die Union, dass die SPD das Gesetz zum Gebäudetyp E schnell voranbringt, um durch vereinfachtes und kostengünstigeres Bauen die Spirale strenger Standards zu durchbrechen, während ein bundesweiter Mietenstopp laut CDU „ignorant und verantwortungslos“ wäre und laut Umfrage des Deutschen Mieterbunds 58 % der Befragten steigende Wohnkosten beklagen.
Was war der Auslöser für den Vorfall?
- Angesichts gestiegener Mieten hat die Union die SPD dazu aufgerufen, das Gesetz zum Gebäudetyp E schnell auf den Weg zu bringen.
- Spirale aus immer strengeren und kostentreibenden Standards soll durch vereinfachtes und kostengünstiges Bauen durchbrochen werden.
Wie hat die Öffentlichkeit oder Politik reagiert?
- Union fordert von der SPD die schnelle Verabschiedung des Gesetzes zum Gebäudetyp E
- SPD-geführte Justiz- und Bauministerien werden dafür kritisiert, keinen Gesetzentwurf vorzulegen
- Kritik an einem bundesweiten Mietenstopp, der als schädlich für den Wohnungsbau dargestellt wird
- Medienäußerungen stammen aus der Berichterstattung der „Rheinischen Post“
Welche Konsequenzen werden genannt?
- Steigende Wohnkosten für einen großen Teil der Bevölkerung
- Erhöhte Mietenbelastung über die vergangenen zwölf Monate
- Befürchtung, im Bedarfsfall keine bezahlbare Ersatzwohnung zu finden
- Druck auf die Politik, kostengünstiger zu bauen
- Erwartung, dass vereinfachtes Bauen die Kostenbelastung im Wohnungsbau senken kann
- Hoffnung, dass dadurch langfristig steigende Mieten besser kontrollierbar werden
- Sorge vor einem Rückgang des Wohnungsbaus bei einem bundesweiten Mietenstopp
Gibt es bereits eine Stellungnahme?
Ja. Jan-Marco Luczak (CDU) wird mit einer längeren Stellungnahme („Statt teurem Goldstandard…“) sowie weiteren Aussagen direkt zitiert.
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