Wirtschaft: Unbesetzte Lehrstellen und Schulpflicht
Berlin () – Zum Start ins neue Ausbildungsjahr sind im Handwerk noch rund 20.000 Lehrstellen unbesetzt. Der Zentralverband des Deutschen Handwerks (ZDH) warnt die AfD daher vor einer Abschaffung der Schulpflicht, sollte sie künftig in Sachsen-Anhalt regieren.
ZDH-Generalsekretär Holger Schwannecke sagte der „Bild“: „Schon jetzt fehlen vielen Bewerberinnen und Bewerbern für eine Ausbildung elementare Grundkompetenzen beim Rechnen, Lesen und Schreiben. Wer vor diesem Hintergrund die Abschaffung der Schulpflicht fordert, gefährdet nicht nur die Vermittlung elementarer Kompetenzen.“
Schwannecke warnte, wer den Schulbesuch als freiwillige Entscheidung wolle, lege die Axt an Ausbildung, Fachkräfteversorgung und Wettbewerbsfähigkeit von Handwerk und Wirtschaft.
Die Schulpflicht sei ein zentraler Pfeiler der gesellschaftlichen Daseinsvorsorge.
Sie abzuschaffen, sei ein Frontalangriff auf die Zukunftschancen junger Menschen.
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Häufig gestellte Fragen (FAQ)
Wie heißen die Personen in diesem Beitrag?
Holger Schwannecke
Welche Organisationen oder Institutionen werden genannt?
Zentralverband des Deutschen Handwerks (ZDH), AfD, Sachsen-Anhalt, „Bild“
Wann ist das Ereignis passiert?
Datum/Zeitraum: Nicht erwähnt
Wo spielt die Handlung des Artikels?
Berlin, Sachsen-Anhalt
Worum geht es in einem Satz?
Zum Start ins neue Ausbildungsjahr sind im Handwerk noch rund 20.000 Lehrstellen unbesetzt, und der ZDH warnt die AfD davor, bei einer möglichen Regierungsbeteiligung in Sachsen-Anhalt die Schulpflicht abzuschaffen, da dies laut Generalsekretär Holger Schwannecke die Vermittlung grundlegender Kompetenzen und damit Chancen sowie Fachkräfteversorgung gefährden würde.
Was war der Auslöser für den Vorfall?
Zum Start ins neue Ausbildungsjahr sind im Handwerk noch rund 20.000 Lehrstellen unbesetzt
Fehlende Bewerberinnen und Bewerber mit elementaren Grundkompetenzen beim Rechnen Lesen Schreiben
Schulpflicht als zentraler Pfeiler der gesellschaftlichen Daseinsvorsorge
Wie hat die Öffentlichkeit oder Politik reagiert?
- Der ZDH warnt die AfD vor einer Abschaffung der Schulpflicht, falls sie in Sachsen-Anhalt regiert
- Der ZDH begründet die Warnung mit fehlenden Grundkompetenzen (Lesen, Schreiben, Rechnen) bei Bewerberinnen und Bewerbern
- Schwannecke kritisiert den Vorschlag als Gefahr für Ausbildung, Fachkräfteversorgung und Wettbewerbsfähigkeit von Handwerk und Wirtschaft
- Die Schulpflicht wird als zentraler Pfeiler der gesellschaftlichen Daseinsvorsorge bezeichnet
Welche Konsequenzen werden genannt?
Gefährdung der Vermittlung elementarer Grundkompetenzen beim Rechnen Lesen und Schreiben
Beeinträchtigung der Ausbildung und der Fachkräfteversorgung im Handwerk
Verschlechterung der Wettbewerbsfähigkeit von Handwerk und Wirtschaft
Schädigung der Zukunftschancen junger Menschen
Abschwächung als Pfeiler der gesellschaftlichen Daseinsvorsorge
Gibt es bereits eine Stellungnahme?
Ja. Der ZDH-Generalsekretär Holger Schwannecke sagte der „Bild“ unter anderem: „Schon jetzt fehlen vielen Bewerberinnen und Bewerbern für eine Ausbildung elementare Grundkompetenzen beim Rechnen, Lesen und Schreiben.“
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