Wirtschaft in Sachsen-Anhalt unter AfD-Kurs
Magdeburg () – Der AfD-Spitzenkandidat für Sachsen-Anhalt, Ulrich Siegmund, hat die Warnung von Bundeskanzler Friedrich Merz (CDU) vor einem möglichen Rückzug internationaler Investoren im Falle einer AfD-Regierung zurückgewiesen. „Genau das Gegenteil“ werde passieren, sagte Siegmund dem Fernsehsender „Welt“.
Eine AfD-Regierung würde internationale Investoren aus „konservativ“ regierten Ländern nicht etwa abschrecken, sondern sogar anziehen.
„Sehr viele internationale Unternehmen, die auch konservative Regierungen haben in anderen Ländern, sehen das doch als Wettbewerbsvorteil, wenn wir endlich auch wieder eine langfristige Planungssicherheit haben, wenn wir keine Klimavorgaben haben, keine Quotenvorgaben.“ Er gehe stark davon aus, dass es viele internationale Unternehmen geben werde, die genau das als Chance und Wettbewerbsvorteil sehen.
„Wir werden eine wirtschaftspolitische Blütezeit hier in Sachsen-Anhalt unter einer AfD-geführten Regierung erleben. Neue Arbeitsplätze werden entstehen, Wertschöpfung wird vorangetrieben“, so Siegmund weiter.
Natürlich werde man damit auch mehr Geld im Haushalt haben durch neue Steuereinnahmen, sodass man auf der einen Seite entlasten und auf der anderen Seite investieren könne.
Schuld an der derzeitigen wirtschaftlichen Lage sei nicht etwa die AfD, sondern Merz selbst, so Siegmund.
„Seine aktuelle Wirtschaftspolitik, die spricht hier eine eindeutige Sprache. Wir erleben gerade eine Deindustrialisierung in diesem Land. Betriebe schließen, Betriebe verlassen dieses Land. Das heißt, die Realität spricht hier eine eindeutige Sprache. Die AfD hat noch nicht regiert. Und trotzdem warnen hier alle vor unserer Regierungsverantwortung.“
Es gebe zu viele wirtschaftliche Probleme, die Merz nicht gelöst habe, so Siegmund.
„Wir tanken hier immer noch für 2,40 Euro. Das hat der Bundeskanzler nicht in den Griff bekommen. Unternehmen verlassen dieses Land, weil wir eine extrem hohe Abgabenlast haben. Wir haben die zweithöchsten Strompreise der gesamten Welt. Das ist einfach wirtschaftsfeindlich, was wir gerade haben.“
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Ulrich Siegmund (Archiv)
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Häufig gestellte Fragen (FAQ)
Wie heißen die Personen in diesem Beitrag?
Ulrich Siegmund, Friedrich Merz
Welche Organisationen oder Institutionen werden genannt?
AfD, Bundeskanzler Friedrich Merz, CDU, Welt, Sachsen-Anhalt, Bundeskanzler, dts Nachrichtenagentur, Ulrich Siegmund
Wann ist das Ereignis passiert?
Das Ereignis (die Aussage von Ulrich Siegmund gegenüber dem Fernsehsender „Welt“ zur Warnung von Bundeskanzler Friedrich Merz) ist nicht mit einem konkreten Datum oder Zeitraum im Text beschrieben.
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Wo spielt die Handlung des Artikels?
Magdeburg, Sachsen-Anhalt
Worum geht es in einem Satz?
Ulrich Siegmund, Spitzenkandidat der AfD für Sachsen-Anhalt, weist Merz’ Warnung zurück, eine AfD-Regierung könne internationale Investoren abschrecken, und behauptet stattdessen, AfD-Politik schaffe Planungssicherheit ohne Klimaund Quotenvorgaben und führe zu mehr Arbeitsplätzen sowie wirtschaftlichem Aufschwung.
Was war der Auslöser für den Vorfall?
- Warnung von Bundeskanzler Friedrich Merz vor einem möglichen Rückzug internationaler Investoren bei einer AfD-Regierung
Wie hat die Öffentlichkeit oder Politik reagiert?
- Ulrich Siegmund wies die Warnung von Bundeskanzler Friedrich Merz zurück
- Merz habe vor einem möglichen Rückzug internationaler Investoren im Falle einer AfD-Regierung gewarnt
- Siegmund sagte, eine AfD-Regierung würde internationale Investoren eher anziehen
- Er verwies darauf, dass Unternehmen den Wettbewerbsvorteil durch langfristige Planungssicherheit und weniger Vorgaben sehen könnten
- Er behauptete, Merz sei schuld an der wirtschaftlichen Lage und kritisierte dessen Wirtschaftspolitik
- Er sagte, viele warnten bereits vor AfD-Regierungsverantwortung, obwohl die AfD noch nicht regiert habe
Welche Konsequenzen werden genannt?
- Rückzug internationaler Investoren wird nicht eintreten, sondern mehr Interesse internationaler Unternehmen wird erwartet
- Internationale Unternehmen aus konservativ regierten Ländern würden die politische Planungssicherheit als Wettbewerbsvorteil sehen
- Langfristige Planungssicherheit ohne Klimavorgaben und Quotenvorgaben wird als Vorteil für Investitionen dargestellt
- Wirtschaftliche Entwicklung in Sachsen-Anhalt wird als wirtschaftspolitische Blütezeit beschrieben
- Neue Arbeitsplätze würden entstehen
- Wertschöpfung würde vorangetrieben
- Mehr Steuereinnahmen im Haushalt werden erwartet
- Entlastungen und zusätzliche Investitionen aus dem Haushalt werden ermöglicht
- Schuld an der wirtschaftlichen Lage wird nicht der AfD zugeschrieben, sondern der aktuellen Wirtschaftspolitik von Merz
- Es wird weiterhin eine hohe Abgabenlast, hohe Strompreise und Abwanderung von Betrieben kritisiert
- Deindustrialisierung und Betriebsschließungen bzw Abwanderung werden als Fortsetzung der Probleme bewertet und Merz als verantwortlich benannt
Gibt es bereits eine Stellungnahme?
Ja — im Artikel wird eine Stellungnahme von Ulrich Siegmund (AfD) zitiert.
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