Haushalte geben mehr für Freizeit, Sport und Kultur aus

Haushalte geben mehr für Freizeit, Sport und Kultur aus

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Gesellschaft: Freizeitbudget in Deutschland

() – Durchschnittlich 9,5 Prozent ihrer Konsumausgaben haben die privaten Haushalte in Deutschland im Jahr 2024 für , und Kultur verwendet.

Wie das Statistische Bundesamt (Destatis) am Montag mitteilte, waren das im Schnitt 309 monatlich. Insgesamt lagen die Konsumausgaben der Haushalte, oft auch als Lebenshaltungskosten bezeichnet, bei durchschnittlich 3.257 Euro im Monat. Im Jahr 2022 hatten die Haushalte im Durchschnitt noch 8,6 Prozent ihrer monatlichen Konsumausgaben für Freizeit, Kultur und Sport aufgewendet (durchschnittlich 245 Euro von 2.846 Euro).

Zum Ausgabenbereich Freizeit, Sport und Kultur gehören unter anderem Ausgaben für Sport- und Freizeitartikel, Bücher, Zeitschriften, Musikinstrumente, Spielzeug und Hobbybedarf. Außerdem zählen dazu Kosten für Freizeit-, Sport- und Kulturangebote (zum Beispiel Eintrittskarten oder Kurse), Gartenartikel und Haustiere sowie Pauschalreisen.

Im Vergleich zu den anderen Ausgabenbereichen nimmt der Bereich Freizeit, Sport und Kultur weiterhin einen wichtigen Platz im Haushaltsbudget ein. Mit mehr als einem Drittel (36,3 Prozent) der gesamten Konsumausgaben bleibt das Wohnen einschließlich und Wohnungsinstandhaltung der mit Abstand größte Ausgabenposten, gefolgt von den Ausgaben für Nahrungsmittel (14,0 Prozent) sowie für Verkehr (13,8 Prozent). Der viertgrößte Bereich sind die Ausgaben für Freizeit, Sport und Kultur mit fast jedem zehnten Euro, den die privaten Haushalte dafür verwenden.

Während Haushalte mit einem monatlichen Einkommen von unter 1.300 Euro im Jahr 2024 durchschnittlich 5,7 Prozent ihrer Konsumausgaben (76 Euro von 1.332 Euro im Monat) für Freizeit, Sport und Kultur aufwendeten, war der Anteil bei Haushalten mit einem monatlichen Einkommen ab 5.000 Euro mit 10,7 Prozent ihrer Konsumausgaben (545 Euro von 5.075 Euro) fast doppelt so hoch.

Auch zwischen den Haushaltstypen zeigen sich Unterschiede bei den Ausgabenanteilen für Freizeit, Sport und Kultur. So gaben Alleinlebende mit durchschnittlich 8,3 Prozent ihrer Konsumausgaben (170 Euro von 2.042 Euro im Monat) anteilig am wenigsten für Freizeit, Sport und Kultur aus. Im Vergleich dazu wendeten Paarhaushalte ohne Kind mit 10,1 Prozent (394 Euro von 3.885 Euro) anteilig am meisten dafür auf. Ähnlich hoch waren die Anteile bei Haushalten von Alleinerziehenden mit 9,9 Prozent (276 Euro von 2.790 Euro) und von Paaren mit Kindern mit 9,8 Prozent (456 Euro von 4.664 Euro).

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Text-/Bildquelle:
Übermittelt durch www.dts-nachrichtenagentur.de
Bildhinweis:
Jogger in einem Park (Archiv)

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Häufig gestellte Fragen (FAQ)

Wie heißen die Personen in diesem Beitrag?

Es kommen keine Personen im Artikel vor.

Welche Organisationen oder Institutionen werden genannt?

Destatis, Statistisches Bundesamt, dts Nachrichtenagentur

Wann ist das Ereignis passiert?

Zeitraum/Datum: Jahr 2024 (Angaben zu Konsumausgaben „im Jahr 2024“); außerdem Meldung am Montag (keine konkrete Kalenderdatsuhr im Text genannt).

Wo spielt die Handlung des Artikels?

Deutschland (Land)

Worum geht es in einem Satz?

Laut Destatis verwendeten private Haushalte in Deutschland 2024 durchschnittlich 9,5 % ihrer monatlichen Konsumausgaben (309 Euro) für Freizeit, Sport und Kultur—nach Einkommen und Haushaltstyp mit deutlichen Unterschieden, wobei Wohnen insgesamt der größte Ausgabenposten bleibt.

Was war der Auslöser für den Vorfall?

  • Die privaten Haushalte in Deutschland haben im Jahr 2024 durchschnittlich 9,5 Prozent ihrer Konsumausgaben für Freizeit, Sport und Kultur verwendet

Wie hat die Öffentlichkeit oder Politik reagiert?

  • keine Reaktion von Politik, Öffentlichkeit oder Medien beschrieben

Welche Konsequenzen werden genannt?

  • Rückgang des Anteils der Konsumausgaben für Freizeit, Sport und Kultur von 8,6 Prozent im Jahr 2022 auf 9,5 Prozent im Jahr 2024
  • Höhere absolute Ausgaben für Freizeit, Sport und Kultur von durchschnittlich 245 Euro monatlich im Jahr 2022 auf 309 Euro monatlich im Jahr 2024
  • Freizeit, Sport und Kultur bleibt weiterhin ein bedeutender Ausgabenposten im Haushaltsbudget mit fast jedem zehnten Euro
  • Haushalte mit höherem Einkommen investieren anteilig deutlich mehr in Freizeit, Sport und Kultur als Haushalte mit niedrigerem Einkommen
  • Alleinlebende wenden anteilig am wenigsten für Freizeit, Sport und Kultur auf, während Paarhaushalte ohne Kind anteilig am meisten ausgeben
  • Einkommens- und Haushaltstypunterschiede führen zu spürbar unterschiedlichen Ausgabenanteilen für Freizeit, Sport und Kultur
  • Die Ausgabenstruktur bleibt weiterhin ähnlich, da Wohnen einschließlich Energie und Wohnungsinstandhaltung den größten Anteil ausmacht und Freizeit, Sport und Kultur an vierter Stelle liegt

Gibt es bereits eine Stellungnahme?

Nein, es wird keine Stellungnahme oder Reaktion einer konkreten Person oder Organisation zitiert.

Deutsche Textservice Nachrichtenagentur GmbH
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