Landestierschutzbeauftragte warnt vor Qualzucht bei Haustieren

Landestierschutzbeauftragte warnt vor Qualzucht bei Haustieren

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Panorama: Qualzucht im Fokus Brandenburgs

Potsdam () – Viele sind von Qualzucht betroffen und müssen ein Leben mit Schmerzen, Leiden oder Schäden führen – besonders bei hohen . Zucht auf äußerliche Merkmale wie übergroße Augen, gerundete Köpfe oder breite Gesichter führe zu erheblichen gesundheitlichen Problemen, teilte Brandenburgs Landestierschutzbeauftragte Anne Zinke am Mittwoch in Potsdam mit.

Vor allem kurzköpfige Tiere wie Französische oder Englische Bulldoggen, aber auch Dackel und Zwergspitze seien wegen ihrer reduzierten Thermoregulationsfähigkeit bei Hitze gefährdet und überhitzen schneller als andere Tiere.

Verstärkt werde das Problem durch sogenannte Petfluencer und Prominente, die solche Tiere in sozialen präsentieren und dadurch die Nachfrage erhöhen, ohne auf gesundheitliche Einschränkungen hinzuweisen. Das Tierschutzgesetz verbiete zwar seit 1986 die Zucht mit leidensverursachenden Merkmalen, dennoch seien diese Praktiken weit verbreitet.

Die Landestierschutzbeauftragte wies zudem auf die finanziellen und emotionalen Folgen hin.

Tierarzt- und Operationskosten könnten schnell vier- bis fünfstellige Beträge erreichen, und der Alltag mit betroffenen Tieren sei stark eingeschränkt. Zusammen mit dem Verein Tierwohl statt – Gemeinsam gegen Qualzucht hat Zinke die Kampagne „Lifestyle oder Lebewesen“ initiiert und rät dazu, sich im Tierheim umzusehen oder bei seriösen Züchtern umfassend über die der Zuchttiere zu informieren.

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Übermittelt durch www.dts-nachrichtenagentur.de
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Häufig gestellte Fragen (FAQ)

Wie heißen die Personen in diesem Beitrag?

Anne Zinke

Welche Organisationen oder Institutionen werden genannt?

Brandenburgs Landestierschutzbeauftragte Anne Zinke, dts Nachrichtenagentur, Verein Tierwohl statt Lifestyle – Gemeinsam gegen Qualzucht, Tierheim, Französische Bulldoggen, Englische Bulldoggen, Dackel, Zwergspitze, Petfluencer, Prominente, Tierschutzgesetz

Wann ist das Ereignis passiert?

Das Ereignis fand am Mittwoch statt (Ort: Potsdam), als Anne Zinke die Aussagen „am Mittwoch“ in Potsdam machte.

Zeitraum/Datum: Mittwoch (ohne konkretes Datum genannt)

Wo spielt die Handlung des Artikels?

Potsdam, Brandenburg

Worum geht es in einem Satz?

Der Artikel warnt, dass Qualzucht – besonders bei kurzköpfigen Hunden und anderen durch äußere Merkmale benachteiligten Tieren – oft zu dauerhaftem Leid und schnellerem Überhitzen bei Hitze führt und nennt als Treiber auch die erhöhte Nachfrage durch Petfluencer, während Betroffene mit hohen Tierarztkosten und starken Einschränkungen im Alltag rechnen müssen.

Was war der Auslöser für den Vorfall?

  • Zucht auf äußerliche Merkmale wie übergroße Augen, gerundete Köpfe oder breite Gesichter
  • reduzierte Thermoregulationsfähigkeit bei Hitze besonders bei kurzköpfigen Tieren wie Französische oder Englische Bulldoggen
  • verstärkte Nachfrage durch Petfluencer und Prominente, die solche Tiere in sozialen Medien präsentieren
  • weit verbreitete Praktiken trotz Verbots der Zucht mit leidensverursachenden Merkmalen seit 1986

Wie hat die Öffentlichkeit oder Politik reagiert?

  • Keine Reaktion von Politik, Öffentlichkeit oder Medien beschrieben

Welche Konsequenzen werden genannt?

  • Viele Haustiere müssen ein Leben mit Schmerzen leiden oder Schäden führen, insbesondere bei hohen Temperaturen
  • Gesundheitliche Probleme durch Zucht auf äußerliche Merkmale wie übergroße Augen gerundete Köpfe oder breite Gesichter
  • Kurzköpfige Tiere überhitzen schneller wegen einer reduzierten Thermoregulationsfähigkeit
  • Erhöhte Nachfrage nach betroffenen Tieren ohne Hinweis auf gesundheitliche Einschränkungen
  • Tierarzt und Operationskosten können schnell vier- bis fünfstellige Beträge erreichen
  • Alltag mit betroffenen Tieren ist stark eingeschränkt
  • Finanzielle und emotionale Belastungen für Tierhalter

Gibt es bereits eine Stellungnahme?

Ja. Anne Zinke (Brandenburgs Landestierschutzbeauftragte) wird mit Stellungnahme/Äußerungen im Artikel zitiert.

Deutsche Textservice Nachrichtenagentur GmbH

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