Innenpolitik: Schutz kritischer Infrastruktur in Berlin
Berlin () – Als direkte Reaktion auf den vereitelten Sprengstoff-Anschlag mit einer Semtex-Drohne am Flughafen Leipzig/Halle zieht die Bundesregierung Konsequenzen für den Schutz der kritischen Infrastruktur. Das berichtet die „Bild“ unter Verweis auf Regierungskreise.
Bundesinnenminister Alexander Dobrindt (CSU) werde eine weitreichende ministerielle Weisung an das Bundespolizeipräsidium erlassen, hieß es. Kern der Anordnung: Die erst Ende vergangenen Jahres aufgestellte Spezialkräfte-Einheit zur Drohnenabwehr, das Gemeinsame Drohnenabwehrzentrum (GDAZ), wird personell massiv verstärkt und bundesweit breiter aufgestellt. Statt bislang rund 150 sollen künftig 300 hochspezialisierte Einsatzkräfte für die Drohnenabwehr zur Verfügung stehen. Gleichzeitig werde das Netz der operativen Stützpunkte von bisher vier auf acht strategische Standorte in Deutschland verdoppelt.
Mit der Weisung reagiert das Innenministerium auf die Erkenntnisse der Ermittler nach dem Drohnen-Vorfall von Leipzig. Die Ermittler gehen laut „Bild“ von einem koordinierten „hybriden Anschlagsszenario“ aus.
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Alexander Dobrindt (Archiv)
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Häufig gestellte Fragen (FAQ)
Wie heißen die Personen in diesem Beitrag?
Alexander Dobrindt
Welche Organisationen oder Institutionen werden genannt?
Bundesregierung, Bundesinnenminister Alexander Dobrindt, CSU, Bild, Bundespolizeipräsidium, Gemeinsames Drohnenabwehrzentrum (GDAZ), Bundesinnenministerium, Ermittler
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Nicht erwähnt
Wo spielt die Handlung des Artikels?
Leipzig/Halle (Flughafen), Berlin, Deutschland (bundesweit; Stützpunkte in Deutschland)
Worum geht es in einem Satz?
Als direkte Folge des vereitelten Semtex-Drohnenanschlags am Flughafen Leipzig/Halle will die Bundesregierung den Schutz der kritischen Infrastruktur ausbauen, indem Innenminister Alexander Dobrindt dem Bundespolizeipräsidium eine ministerielle Weisung erteilt: Das Gemeinsame Drohnenabwehrzentrum (GDAZ) soll personell verdoppelt und bundesweit stärker aufgestellt sowie die operativen Stützpunkte von vier auf acht Standorte erweitert werden.
Was war der Auslöser für den Vorfall?
ver-eitelter Sprengstoff-Anschlag mit einer Semtex-Drohne am Flughafen Leipzig/Halle
Wie hat die Öffentlichkeit oder Politik reagiert?
- Bundesregierung zieht Konsequenzen für den Schutz der kritischen Infrastruktur
- Innenministerium lässt eine weitreichende ministerielle Weisung an das Bundespolizeipräsidium erteilen
- Gemeinsame Drohnenabwehrzentrum wird personell massiv verstärkt und bundesweit breiter aufgestellt
- Einsatzkräfte für die Drohnenabwehr sollen von rund 150 auf künftig 300 erhöht werden
- Netz operativer Stützpunkte soll von vier auf acht strategische Standorte verdoppelt werden
- Grundlage sind Erkenntnisse der Ermittler nach dem Drohnen-Vorfall von Leipzig
- Ermittler gehen von einem koordinierten hybriden Anschlagsszenario aus
Welche Konsequenzen werden genannt?
- Massive personelle Verstärkung der Spezialkräfte zur Drohnenabwehr durch das Gemeinsame Drohnenabwehrzentrum
- Bundesweite breitere Aufstellung der Einsatzkräfte für die Drohnenabwehr
- Erhöhung der verfügbaren hochspezialisierten Einsatzkräfte von etwa 150 auf etwa 300
- Verdopplung des Netzes operativer Stützpunkte von vier auf acht strategische Standorte in Deutschland
Gibt es bereits eine Stellungnahme?
Nein.
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