Verkehrspolitik Berlin: Streit um Lkw-Sonntagsfahrverbot
Berlin () – Die Linke hat die Idee des neuen Verkehrsministers Steffen Bilger (CDU) kritisiert, das Sonntagsfahrverbot für Lastwagen wegen des Niedrigwassers in deutschen Flüssen vorübergehend aufzuheben.
Das Niedrigwasser sei nur der Vorwand, um das Sonntagsfahrverbot Stück für Stück auszuhöhlen, sagte der verkehrspolitische Sprecher der Linken-Fraktion im Bundestag, Jorrit Bosch, dem Nachrichtenportal T-Online. Die Union habe diese Schutzregel seit Jahren lockern wollen, jetzt werde die Klimakrise dafür instrumentalisiert, warf er Bilger vor.
Bosch fordert, dass Güter, die wegen Niedrigwassers nicht per Schiff transportiert werden können, auf die Schiene verlagert werden, nicht auf die Straße. Ein einziges Schiff durch Dutzende Lkw zu ersetzen, bedeute mehr Staus, mehr Lärm, mehr CO2 und zusätzliche Belastungen für Anwohner. Das anhaltende Niedrigwasser sei ein Warnsignal der Klimakrise.
Die Antwort darauf könne nicht sein, noch mehr Lkw auf die Straßen zu schicken, so Bosch. Statt hektischer Ausnahmeregeln brauche es massive Investitionen in eine klimafeste Infrastruktur sowie den konsequenten Ausbau der Schiene.
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| Text-/Bildquelle: | Übermittelt durch www.dts-nachrichtenagentur.de |
| Bildhinweis: | Lkw (Archiv) |
Häufig gestellte Fragen (FAQ)
Wie heißen die Personen in diesem Beitrag?
Steffen Bilger, Jorrit Bosch
Welche Organisationen oder Institutionen werden genannt?
Die Linke, Steffen Bilger, CDU, Bundestag, Jorrit Bosch, T-Online
Wann ist das Ereignis passiert?
Nicht erwähnt
Wo spielt die Handlung des Artikels?
Berlin
Worum geht es in einem Satz?
Die Linke kritisiert den Vorschlag von Verkehrsminister Steffen Bilger (CDU), das Sonntagsfahrverbot für Lkw wegen Niedrigwassers vorübergehend auszusetzen, und fordert stattdessen eine Verlagerung auf die Schiene sowie mehr Investitionen in klimafeste Infrastruktur statt weiterer Straßentransporte.
Was war der Auslöser für den Vorfall?
- Niedrigwasser in deutschen Flüssen
- Vorwurf: Niedrigwasser als Vorwand, um das Sonntagsfahrverbot für Lastwagen Stück für Stück auszuhöhlen
Wie hat die Öffentlichkeit oder Politik reagiert?
- Die Linke kritisiert die Idee, das Sonntagsfahrverbot für Lkw wegen Niedrigwassers vorübergehend aufzuheben
- Jorrit Bosch wirft der Union vor, die Schutzregel seit Jahren lockern zu wollen und die Klimakrise dafür zu instrumentalisieren
- Bosch fordert, Güter auf die Schiene zu verlagern statt auf die Straße
- Er warnt vor mehr Staus, mehr Lärm, mehr CO2 und zusätzlichen Belastungen für Anwohner
- Die Linke sieht das Niedrigwasser als Warnsignal der Klimakrise und fordert stattdessen Investitionen in klimafeste Infrastruktur und den Ausbau der Schiene
Welche Konsequenzen werden genannt?
- Mehr Staus
- Mehr Lärm
- Mehr CO2-Ausstoß
- Zusätzliche Belastungen für Anwohner
- Statt Schienenverlagerung führt es zu zusätzlichem Lkw-Verkehr auf der Straße
Gibt es bereits eine Stellungnahme?
Ja. Es wird eine Stellungnahme von Jorrit Bosch (Die Linke) zitiert, der dem Verkehrsminister Steffen Bilger (CDU) vorwirft, die Klimakrise als Vorwand zu nutzen.
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