Gesellschaft: Hitzeschutz in Berlin und bundesweite Maßnahmen
Berlin () – Der ehemalige Bundesgesundheitsminister und SPD-Abgeordnete Karl Lauterbach fordert angesichts von fast 10.000 Hitzetoten in diesem Jahr schnelle Maßnahmen. „Jetzt kommt es drauf an, zu retten, was noch zu retten ist“, sagte Lauterbach der „Rheinischen Post“. Es gehe um Tausende Menschenleben.
Die Konzepte, die schnell umgesetzt werden könnten und sich bewährt hätten, müssten flächendeckend eingeführt werden. Dazu zählten die Einführung von Hitzeportalen, auf denen Menschen sich über Hitze und Maßnahmen dagegen informieren könnten. Auch Hitzetelefone müssten eingerichtet werden, damit gezielt bei gefährdeten Menschen nachgefragt werden könne, ob sie genug trinken oder ob es ein medizinisches Problem gebe. Köln habe damit beispielsweise schon gute Erfahrungen gemacht. Ein weiteres Beispiel seien Wassersprühanlagen oder Kälteräume, in denen die Menschen sich kurzfristig abkühlen könnten.
Mit Blick auf die kommenden Jahre fuhr Lauterbach fort: „Wir werden in großer Regelmäßigkeit solche Hitzewellen bekommen – deswegen müssen wir langfristig unsere Städte umbauen.“ Flächen müssten entsiegelt werden und dafür wesentlich mehr begrünt werden. Außerdem müsse die Bevölkerung informiert werden, dass eine Investition in Klimaanlagen für Familien und ältere Menschen sehr wichtig sei. Der Nutzen der Anlagen überwiege den doch recht geringen CO2-Ausstoß.
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| Text-/Bildquelle: | Übermittelt durch www.dts-nachrichtenagentur.de |
| Bildhinweis: | Karl Lauterbach (Archiv) |
Häufig gestellte Fragen (FAQ)
Wie heißen die Personen in diesem Beitrag?
Karl Lauterbach
Welche Organisationen oder Institutionen werden genannt?
Karl Lauterbach, Bundesgesundheitsminister, SPD, SPD-Abgeordnete, Rheinische Post, Köln
Wann ist das Ereignis passiert?
Nicht erwähnt
Wo spielt die Handlung des Artikels?
Berlin, Köln
Worum geht es in einem Satz?
Karl Lauterbach fordert angesichts von fast 10.000 Hitzetoten in diesem Jahr schnelle und flächendeckende Schutzmaßnahmen wie Hitzeportale, Hitzetelefone sowie Kühlmöglichkeiten und warnt zugleich, dass in den kommenden Jahren häufige Hitzewellen langfristig eine Umgestaltung der Städte durch mehr Begrünung und Entsiegelung erfordern.
Was war der Auslöser für den Vorfall?
- fast 10.000 Hitzetote in diesem Jahr
Wie hat die Öffentlichkeit oder Politik reagiert?
- Lauterbach fordert schnelle Maßnahmen zur Rettung von Menschenleben angesichts von fast 10.000 Hitzetoten
- Es wird betont, dass die flächendeckende Einführung bewährter Konzepte wie Hitzeportale, Hitzetelefone, Wassersprühanlagen und Kälteräume nötig ist
- Für die Zukunft wird gefordert, Städte umzubauen durch Entsiegelung und mehr Begrünung
- Es wird angeregt, die Bevölkerung gezielt zu informieren, dass Investitionen in Klimaanlagen für Familien und ältere Menschen wichtig sind
Welche Konsequenzen werden genannt?
- Einführung von Hitzeportalen zur flächendeckenden Information über Hitze und geeignete Maßnahmen
- Einrichtung von Hitzetelefonen zur gezielten Ansprache und Abklärung bei gefährdeten Menschen, insbesondere zu Trinken und möglichen medizinischen Problemen
- Aufbau von Wassersprühanlagen und Kälteräumen als kurzfristige Abkühlungsmöglichkeiten
- Langfristige Umgestaltung der Städte durch mehr Entsiegelung von Flächen und deutlich stärkeres Begrünen
- Information der Bevölkerung über die Wichtigkeit von Klimaanlagen für Familien und ältere Menschen
- Förderung von Investitionen in Klimaanlagen wegen des überwiegenden Nutzens gegenüber dem vergleichsweise geringen CO2-Ausstoß
Gibt es bereits eine Stellungnahme?
Ja: Der Text zitiert Karl Lauterbach mit mehreren direkten Aussagen („Jetzt kommt es drauf an, zu retten, was noch zu retten ist“ usw.).

