GdP: Alkoholverbot an Bahnhöfen kaum umsetzbar

Bundespolizei: Alkoholverbot an Bahnhöfen

Berlin () – Ein konsequentes Alkoholverbot an Bahnhöfen und in Zügen ist mit dem derzeitigen Personalstand der Bundespolizei offenbar kaum realistisch.

„Wer soll es kontrollieren? Wir haben Überstunden, wir haben Krankheitssituationen der Polizei. Wir haben ein Personaldefizit bei der Polizei“, sagte Alexander Poitz, stellvertretender Bundesvorsitzender der Gewerkschaft der Polizei (GdP), den Sendern RTL und ntv. Die Bundespolizei sei zudem bei Großveranstaltungen und Grenzkontrollen gebunden.

Poitz fordert, ein Verbot müsse zwingend auch in den Zügen gelten. „Es macht keinen Sinn, an den Bahnhöfen ein Alkoholverbot umzusetzen und dann aber in der Bahn selbst Alkohol konsumieren zu dürfen“, sagte der GdP-Vize. Angesichts der Gewaltexzesse sei die Forderung grundsätzlich aus seiner Sicht gerechtfertigt, doch ohne zusätzliches Personal bleibe sie schwer durchzusetzen: „Ich glaube, konsequent zu kontrollieren und eine hundertprozentige Entfernung des Alkohols von Bahnhöfen und Zügen wird nicht möglich sein.“

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Text-/Bildquelle: Übermittelt durch www.dts-nachrichtenagentur.de
Bildhinweis: Berlin Hauptbahnhof (Archiv)

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Häufig gestellte Fragen (FAQ)

GdP: Alkoholverbot an Bahnhöfen kaum umsetzbar

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Wie heißen die Personen in diesem Beitrag?

Alexander Poitz

Welche Organisationen oder Institutionen werden genannt?

Gewerkschaft der Polizei (GdP), Bundespolizei, Bundesvorsitzender, RTL, ntv, Sendern

Wann ist das Ereignis passiert?

Nicht erwähnt

Wo spielt die Handlung des Artikels?

Berlin (Hauptbahnhof), Bahnhöfe und Züge (Bundesgebiet)

Worum geht es in einem Satz?

Die Gewerkschaft der Polizei hält ein konsequentes Alkoholverbot an Bahnhöfen und in Zügen wegen des Personaldefizits der Bundespolizei sowie fehlender Kontrolle durch Krankheit und Überstunden für schwer umsetzbar.

Was war der Auslöser für den Vorfall?

  • Personaldefizit bei der Polizei und Krankheitssituationen/Überstunden
  • Bindung der Bundespolizei bei Großveranstaltungen und Grenzkontrollen
  • Gewaltexzesse angesichts des Alkoholkonsums
  • Forderung nach konsequentem Alkoholverbot an Bahnhöfen und in Zügen wegen Inkonsistenz (Bahnhof verboten, in der Bahn weiterhin möglich)

Wie hat die Öffentlichkeit oder Politik reagiert?

  • Alexander Poitz (Gewerkschaft der Polizei, GdP) kritisiert die Umsetzbarkeit eines Alkoholverbots wegen fehlendem Personal und Überstunden
  • Er verweist auf Krankheitssituationen und das Personaldefizit der Polizei
  • Er sagt, die Bundespolizei sei bei Großveranstaltungen und Grenzkontrollen gebunden
  • Er fordert, dass das Verbot auch in den Zügen gelten müsse
  • Er hält die Forderung wegen der Gewaltexzesse grundsätzlich für gerechtfertigt
  • Er betont, dass eine konsequente Kontrolle und vollständige Entfernung des Alkohols ohne zusätzliches Personal nicht möglich sei

Welche Konsequenzen werden genannt?

  • Umsetzung eines Alkoholverbots an Bahnhöfen und in Zügen ist ohne ausreichendes Personal schwer durchsetzbar
  • Kontrolle nur eingeschränkt möglich wegen Überstunden, Krankheitssituationen und Personaldefiziten bei der Bundespolizei
  • Bundespolizeiressourcen sind bei Großveranstaltungen und Grenzkontrollen gebunden, wodurch Kontrollen zusätzlich erschwert werden
  • In der Bahn wäre ein Alkoholkonsum trotz Verbot an Bahnhöfen inkonsequent und würde die Maßnahme unterlaufen
  • Eine konsequent flächendeckende Entfernung von Alkohol in Bahnhöfen und Zügen kann voraussichtlich nicht zu 100 Prozent gewährleistet werden

Gibt es bereits eine Stellungnahme?

Ja: Alexander Poitz (Gewerkschaft der Polizei, GdP) wird mit wörtlichen Aussagen zitiert.

Deutsche Textservice Nachrichtenagentur GmbH

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