Politik: Beamte und Rentenfinanzierung in Berlin
Berlin () – Der Sozialverband VdK Deutschland fordert in der Debatte um die Einbeziehung der Beamten in die gesetzliche Rentenversicherung (GRV) Nachbesserungen an den Empfehlungen der Alterssicherungskommission für das Reformvorhaben der Bundesregierung.
VdK-Präsidentin Verena Bentele sagte den Zeitungen der Funke-Mediengruppe: „Die Einbeziehung von Beamtinnen und Beamten in die gesetzliche Rentenversicherung ist eine Frage der Gerechtigkeit. Wenn wir das Vertrauen in unser Rentensystem stärken wollen, müssen alle Erwerbstätigen ihren Beitrag zur solidarischen Rentenversicherung leisten.“
Laut Bentele sei es nicht mehr zeitgemäß, dass Beamte außerhalb dieses Systems abgesichert seien „und im Schnitt doppelt so hohe Versorgungsansprüche erhalten als die Mehrheit der Rentnerinnen und Rentner“. Auch finanziell spreche vieles für einen solchen Schritt. „Der Sachverständigenrat zur Begutachtung der gesamtwirtschaftlichen Entwicklung sieht in der Einbeziehung von zukünftigen Beamtinnen und Beamten eine Entlastung der Rentenkasse bis weit in die 2070er-Jahre.“
Auch der Sozialverband Deutschland (SoVD) erneuert seine Forderung nach Einbeziehung der Beamten in die gesetzliche Rentenversicherung. Die SoVD-Vorstandsvorsitzende Michaela Engelmeier kritisiert, dass die Alterssicherungskommission die Beamten in ihrem Beschluss unberücksichtigt gelassen habe.
Engelmeier sagte der Funke-Mediengruppe: „Das Rentensystem würde solidarischer werden, indem alle Erwerbstätigen einzahlen – also auch Selbstständige, Abgeordnete, Mitglieder berufsständischer Versorgungswerke sowie Beamtinnen und Beamte.“ Es gehe dabei nicht nur um die finanzielle, sondern insbesondere auch um die gesellschaftliche Tragfähigkeit der Rente.
Laut Engelmeier stärke es Akzeptanz, Gerechtigkeit und Solidarität, wenn alle in die gesetzliche Rentenversicherung einzahlen. Dazu komme die Möglichkeit, zielgenau im System umzuverteilen. Solange nicht alle in einem Alterssicherungssystem seien, sei es schwerer, beispielsweise von hohen zu niedrigen Ansprüchen umzuverteilen, weil niedrige Renten aktuell nicht zwangsläufig mit niedrigen Einkommen einhergingen.
Eine Bürgerversicherung für alle sei darum seit Jahrzehnten eine zentrale Forderung des SoVD, sagte Engelmeier den Funke-Zeitungen. „Es wäre daher auch ein starkes Signal der Rentenkommission gewesen, zu empfehlen, die gesetzliche Rente einer Erwerbstätigenversicherung weiterzuentwickeln und eben auch Beamtinnen und Beamte einzubeziehen.“
Bist du ein guter Leser? 👍
Welcher Begriff kam im Artikel vor?
Bist du ein guter Leser? 👍
Welcher Begriff kam im Artikel vor?
Bist du ein guter Leser? 👍
Welcher Begriff kam im Artikel vor?
Bist du gut in Tic Tac Toe? 👍
Spielername und geheimes Wort gehören zusammen. Das Captcha wird nur beim ersten autorisierten Spiel für diese Kombination in diesem Browser abgefragt.
Top 3
| Platz | Name | Punkte | Siege |
|---|---|---|---|
| Lade Rangliste ... | |||
| Text-/Bildquelle: | Übermittelt durch www.dts-nachrichtenagentur.de |
| Bildhinweis: | Älteres Paar (Archiv) |
Häufig gestellte Fragen (FAQ)
Wie heißen die Personen in diesem Beitrag?
Verena Bentele, Michaela Engelmeier
Welche Organisationen oder Institutionen werden genannt?
Sozialverband VdK Deutschland, VdK Deutschland, VdK, Funke-Mediengruppe, Sozialverband Deutschland (SoVD), SoVD, Alterssicherungskommission, Sachverständigenrat zur Begutachtung der gesamtwirtschaftlichen Entwicklung, Bundesregierung, gesetzliche Rentenversicherung (GRV)
Wann ist das Ereignis passiert?
Nicht erwähnt
Wo spielt die Handlung des Artikels?
Berlin
Worum geht es in einem Satz?
Der Sozialverband VdK Deutschland und der SoVD fordern angesichts der Debatte um die Reform der gesetzlichen Rentenversicherung, dass auch Beamtinnen und Beamte künftig in die GRV einbezogen werden, um mehr Gerechtigkeit, Solidarität und finanzielle Entlastung für die Rentenkasse zu erreichen.
Was war der Auslöser für den Vorfall?
- Debatte um die Einbeziehung von Beamtinnen und Beamten in die gesetzliche Rentenversicherung
- Forderungen von VdK Deutschland und SoVD nach Nachbesserungen an den Empfehlungen der Alterssicherungskommission
- Kritik, dass die Alterssicherungskommission Beamte in ihrem Beschluss unberücksichtigt gelassen habe
Wie hat die Öffentlichkeit oder Politik reagiert?
- VdK Deutschland begrüßt grundsätzlich den Kurs zur Einbeziehung von Beamten in die gesetzliche Rentenversicherung und fordert Nachbesserungen an den Empfehlungen der Alterssicherungskommission
- VdK-Präsidentin Verena Bentele betont, es sei eine Frage der Gerechtigkeit und des Vertrauens ins Rentensystem, wenn alle Erwerbstätigen einzahlen
- Bentele kritisiert, dass Beamte außerhalb der GRV abgesichert seien und im Schnitt deutlich höhere Versorgungsansprüche erhielten als die Mehrheit der Rentner
- Der Sozialverband Deutschland (SoVD) erneuert seine Forderung und kritisiert, dass die Alterssicherungskommission die Beamten unberücksichtigt gelassen habe
- SoVD-Vorstandsvorsitzende Michaela Engelmeier fordert ein solidarischeres Rentensystem durch Einzahlungen aller Erwerbstätigen, einschließlich Beamter
- Engelmeier argumentiert zusätzlich gesellschaftliche Tragfähigkeit, Akzeptanz, Gerechtigkeit und Solidarität sowie bessere Umverteilungsmöglichkeiten
Welche Konsequenzen werden genannt?
- Stärkung von Akzeptanz, Gerechtigkeit und Solidarität im Rentensystem
- Solidarischer Beitrag aller Erwerbstätigen zur gesetzlichen Rentenversicherung
- Erwartete Entlastung der Rentenkasse bis weit in die 2070er-Jahre
- Bessere gesellschaftliche Tragfähigkeit der Rente
- Bessere Möglichkeit zur zielgenauen Umverteilung im System
Gibt es bereits eine Stellungnahme?
Ja. VdK-Präsidentin Verena Bentele und SoVD-Vorstandsvorsitzende Michaela Engelmeier werden im Artikel mit Stellungnahmen/Statements zitiert.
- Vollbrand einer Lkw-Zugmaschine auf A1 bei Schwelm - 30. Juli 2026
- Feuerwehr Gronau löscht Dachstuhlbrand in der Herzogstraße - 30. Juli 2026
- Brand eines Wohnhauses in Kastl – mehrere Personen verletzt - 30. Juli 2026

