Gesellschaft in Berlin: Frieden und Entwicklung
Berlin () – Das katholische Hilfswerk Misereor hat die Bundesregierung aufgefordert, ihre Anstrengungen für Frieden und diplomatische Konfliktlösungen zu verstärken.
„Die weltweiten Folgen der aktuellen Kriege und Krisen, wie im Nahen Osten, Sudan und im Kongo sind dramatisch“, sagte Misereor-Hauptgeschäftsführer Andreas Frick bei der Vorstellung des Jahresberichts des Hilfswerks. „Die Zahl der Menschen, die durch bewaffnete Konflikte in den Hunger getrieben wurden, hat sich in den letzten Jahren nahezu verdoppelt.“ Wirtschaftliche Interessen dürften nicht dazu führen, dass Druck auf verantwortliche Akteure zurückgehalten werde.
Frick kritisierte die einseitige Fokussierung auf Militärausgaben bei gleichzeitigen Kürzungen im Entwicklungsetat. Frieden entstehe nicht allein durch militärische Abschreckung, sondern dort, wo Menschen Perspektiven haben und Hunger bekämpft wird. „Wer hier kürzt, spart nicht an Nebensächlichkeiten“, so Frick. „Er untergräbt genau jene Grundlagen, die langfristig Sicherheit ermöglichen. Das ist strategisch kurzsichtig“.
Insgesamt standen Misereor 2025 rund 234 Millionen Euro zur Verfügung, darunter Gelder aus Mitteln des Bundesministeriums für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung. Aktuell unterstützt Misereor nach eigenen Angaben weltweit mehr als 1.600 Partnerorganisationen in über 80 Ländern.
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| Text-/Bildquelle: | Übermittelt durch www.dts-nachrichtenagentur.de |
| Bildhinweis: | Misereor und Katholische Zentralstelle für globale Entwicklung stellen Jahresbilanz vor (KZE) am 14.07.2026 |
Häufig gestellte Fragen (FAQ)
Wie heißen die Personen in diesem Beitrag?
Andreas Frick
Welche Organisationen oder Institutionen werden genannt?
Misereor, Bundesregierung, Naher Osten, Sudan, Kongo, Bundesministerium für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung, Katholische Zentralstelle für globale Entwicklung
Wann ist das Ereignis passiert?
Das Ereignis fand am 14.07.2026 statt.
Wo spielt die Handlung des Artikels?
Berlin
Worum geht es in einem Satz?
Misereor fordert die Bundesregierung auf, ihre Bemühungen für Frieden und diplomatische Konfliktlösungen deutlich zu verstärken, da die Folgen aktueller Kriege und Krisen dramatisch seien und eine einseitige Priorisierung von Militärausgaben bei Kürzungen im Entwicklungsetat langfristige Sicherheit untergrabe.
Was war der Auslöser für den Vorfall?
- Dramatische weltweite Folgen der aktuellen Kriege und Krisen im Nahen Osten, Sudan und im Kongo
- Nahezu verdoppelte Zahl der Menschen, die durch bewaffnete Konflikte in den Hunger getrieben wurden
- Einseitige Fokussierung auf Militärausgaben bei gleichzeitigen Kürzungen im Entwicklungsetat
- Wahrgenommene Zurückhaltung des Drucks auf verantwortliche Akteure aufgrund wirtschaftlicher Interessen
Wie hat die Öffentlichkeit oder Politik reagiert?
- Bundesregierung zur Verstärkung von Anstrengungen für Frieden und diplomatische Konfliktlösungen aufgefordert
- Kritik an einseitiger Fokussierung auf Militärausgaben bei gleichzeitigen Kürzungen im Entwicklungsetat
- Forderung, Druck auf verantwortliche Akteure nicht aus wirtschaftlichen Interessen zurückzuhalten
Welche Konsequenzen werden genannt?
- Zunahme der Menschen, die durch bewaffnete Konflikte in den Hunger getrieben werden
- Kürzungen im Entwicklungsetat als Belastung für die Hungerbekämpfung
- Untergrabung von Grundlagen, die langfristig Sicherheit ermöglichen
- Strategisch kurzsichtige Entwicklung, weil Frieden nicht nur durch militärische Abschreckung entsteht
- Druck auf verantwortliche Akteure kann zurückgehalten werden, wenn wirtschaftliche Interessen Vorrang haben
Gibt es bereits eine Stellungnahme?
Ja: Misereor-Hauptgeschäftsführer Andreas Frick wird mit mehreren Zitaten/Statements zur Aufforderung an die Bundesregierung zitiert.
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