Thüringen zieht positive Zwischenbilanz beim Bürokratierückbau

Thüringen: Bürokratieabbau im Fokus

Erfurt () – Die Thüringer Landesregierung hat eine positive Zwischenbilanz ihres Bürokratierückbaus gezogen. Knapp anderthalb Jahre nach Amtsantritt von Ministerpräsident Mario Voigt seien die Maßnahmen im Alltag von Unternehmen, Kommunen, Vereinen und Bürgern „spürbar“, teilte die Staatskanzlei mit.

Mit dem Ersten Thüringer Entlastungsgesetz, Änderungen von Verwaltungsvorschriften und der Digitalisierung von Verfahren seien „wichtige Weichen“ gestellt worden.

Ziel sei eine Verwaltung, die schneller entscheide und mehr Vertrauen statt Dokumentationspflichten in den Mittelpunkt stelle. Besonders im Bereich Bauen und Wohnen seien die Verfahren vereinfacht worden, unter anderem durch eine Novelle der Bauordnung und die Einführung einer „Kleinen Bauvorlageberechtigung“ für Handwerksmeister und Techniker.

Auch die Vergabe öffentlicher Aufträge wurde durch höhere Wertgrenzen und die Möglichkeit von Eigenerklärungen beschleunigt.

Die Digitalisierung schreite ebenfalls voran. Thüringen stellt seinen Kommunen kostenfreie digitale Basisdienste zur Verfügung.

Ein Verwaltungsabkommen mit dem Bund sieht vor, dass bis Ende März 2027 fünf zentrale Verwaltungsleistungen wie Wohngeldanträge oder Wohnsitzummeldungen vollständig digitalisiert sein sollen. Der seit Februar 2025 online verfügbare Bürokratiemelder habe bereits mehr als 500 Meldungen von Bürgern und Unternehmen erhalten, die in die weitere Arbeit einfließen.

Die Landesregierung verstehe den Bürokratierückbau als Daueraufgabe und werde jährlich weitere Entlastungsvorschläge vorlegen.

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Text-/Bildquelle: Übermittelt durch www.dts-nachrichtenagentur.de
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Häufig gestellte Fragen (FAQ)

Thüringen zieht positive Zwischenbilanz beim Bürokratierückbau

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Wie heißen die Personen in diesem Beitrag?

Mario Voigt

Welche Organisationen oder Institutionen werden genannt?

Thüringer Landesregierung, Ministerpräsident Mario Voigt, Staatskanzlei, Erfurt, Thüringen, Bund, Bürokratiemelder

Wann ist das Ereignis passiert?

Zeitraum/Datum des Ereignisses:
Knapp anderthalb Jahre nach Amtsantritt von Ministerpräsident Mario Voigt (genaues Datum nicht genannt).

Wo spielt die Handlung des Artikels?

Erfurt

Worum geht es in einem Satz?

Die Thüringer Landesregierung zieht eine positive Zwischenbilanz ihres Bürokratierückbaus unter Ministerpräsident Mario Voigt: Durch Entlastungsgesetze, vereinfachte Verfahren (u. a. im Bauen und Wohnen), schnellere Vergaben, Digitalisierung und den „Bürokratiemelder“ sollen Behörden künftig schneller entscheiden und weniger auf Dokumentationspflichten setzen.

Was war der Auslöser für den Vorfall?

  • Knapp anderthalb Jahre nach Amtsantritt von Ministerpräsident Mario Voigt
  • Maßnahmen aus dem Ersten Thüringer Entlastungsgesetz, Änderungen von Verwaltungsvorschriften und Digitalisierung von Verfahren
  • Ziel: Verwaltung schneller entscheiden lassen und Vertrauen statt Dokumentationspflichten in den Mittelpunkt stellen
  • Vereinfachungen besonders im Bereich Bauen und Wohnen durch Novelle der Bauordnung und „Kleine Bauvorlageberechtigung“
  • Beschleunigung der Vergabe öffentlicher Aufträge durch höhere Wertgrenzen und Möglichkeit von Eigenerklärungen
  • Bereitstellung kostenfreier digitaler Basisdienste für Kommunen
  • Verwaltungsabkommen mit dem Bund zur vollständigen Digitalisierung zentraler Verwaltungsleistungen bis Ende März 2027
  • Bürokratiemelder seit Februar 2025 mit mehr als 500 Meldungen für die weitere Arbeit

Wie hat die Öffentlichkeit oder Politik reagiert?

  • Im Artikel wird beschrieben, dass die Thüringer Landesregierung selbst die Maßnahmen als „spürbar“ bewertet
  • Es wird keine Reaktion von Politik, Öffentlichkeit oder Medien auf diese Zwischenbilanz dargestellt

Welche Konsequenzen werden genannt?

  • Spürbare Entlastung von Unternehmen, Kommunen, Vereinen und Bürgern im Alltag
  • Schnellere Entscheidungen durch weniger Dokumentationspflichten und mehr Vertrauen
  • Vereinfachte Verfahren im Bereich Bauen und Wohnen
  • Erleichterte Bauprozesse durch eine Novelle der Bauordnung
  • Vereinfachung von Baugenehmigungsverfahren durch eine „Kleine Bauvorlageberechtigung“ für Handwerksmeister und Techniker
  • Beschleunigte Vergabe öffentlicher Aufträge durch höhere Wertgrenzen
  • Erleichterungen bei der Vergabe öffentlicher Aufträge durch die Möglichkeit von Eigenerklärungen
  • Fortschreitende Digitalisierung von Verwaltungsverfahren
  • Kostenfreie digitale Basisdienste für Kommunen in Thüringen
  • Vollständige Digitalisierung zentraler Verwaltungsleistungen bis Ende März 2027
  • Nutzung von gemeldeten Anliegen zur weiteren Verbesserung der Entlastungsmaßnahmen durch den Bürokratiemelder
  • Regelmäßige Vorlage weiterer Entlastungsvorschläge als Daueraufgabe

Gibt es bereits eine Stellungnahme?

Ja. Es wird eine Stellungnahme der Thüringer Landesregierung zitiert, die erklärt, die Maßnahmen seien nach anderthalb Jahren „spürbar“.

Deutsche Textservice Nachrichtenagentur GmbH

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