Bundeswehr will ehemalige Kasernen reaktivieren

Politik: Bundeswehr-Liegenschaften in Deutschland

Berlin () – Die Bundeswehr will ehemalige Kasernen wieder reaktivieren. Für den Aufwuchs benötige man zusätzliche Liegenschaften, besonders für die aufzubauenden Ausbildungskapazitäten des neuen Wehrdienstes, teilte das Verteidigungsministerium am Donnerstag mit.

Zunächst wurden acht Liegenschaften ausgewählt, die sich aufgrund ihrer Lage, Infrastruktur und Kapazitäten besonders gut eignen sollen. Dies sind die ehemalige Rantzau-Kaserne in Boostedt (Schleswig-Holstein), die ehemalige Hinrich-Wilhelm-Kopf-Kaserne in Cuxhaven (Niedersachsen), die ehemalige Kurpfalz-Kaserne in Speyer (Rheinland-Pfalz), die ehemalige Unteroffizier-Krüger-Kaserne in Kusel (Rheinland-Pfalz), die ehemalige Kanaal-van-Wessem-Kaserne in Soest (Nordrhein-Westfalen), das ehemalige Nato-Hauptquartier in Mönchengladbach (Nordrhein-Westfalen), die ehemalige Graf-Stauffenberg-Kaserne in Sigmaringen (Baden-Württemberg) und die ehemaligen Ray Barracks in Friedberg (Hessen).

Eine finale Entscheidung über die Reaktivierung und Nutzung der Liegenschaften sei zum jetzigen Zeitpunkt allerdings noch nicht getroffen. Es solle nun „mit allen relevanten Akteuren“ gesprochen werden.

Das Verteidigungsministerium hatte bereits im Oktober 2025 die zuvor jahrelang betriebene Umwandlung von militärisch genutzten Liegenschaften in eine zivile Nachnutzung gestoppt. Insgesamt 200 Liegenschaften wurden in das sogenannte Moratorium überführt und auf ihre potenzielle Eignung für eine mögliche militärische Nutzung geprüft. In diesem Jahr kamen 27 weitere Liegenschaften aus dem Portfolio der Bundesanstalt für Immobilienaufgaben (BImA) hinzu.

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Text-/Bildquelle: Übermittelt durch www.dts-nachrichtenagentur.de
Bildhinweis: Bundeswehr-Kaserne (Archiv)

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Häufig gestellte Fragen (FAQ)

Bundeswehr will ehemalige Kasernen reaktivieren

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Wie heißen die Personen in diesem Beitrag?

Ich kann die Personen in dem Artikeltext nicht finden, weil im bereitgestellten Auszug keine vollständigen Personennamen als Personen vorkommen (es werden nur Liegenschaften/Kasernen genannt, z. B. nach Orten oder nach Institutionen/Bezeichnungen wie „Hinrich-Wilhelm-Kopf-Kaserne“ oder „Graf-Stauffenberg-Kaserne“).

Wenn du meinst, dass die Namensbestandteile dieser Kasernen als Personen zählen sollen: Soll ich dann Hinrich Wilhelm Kopf und Graf Claus Schenk von Stauffenberg (je nachdem, was genau gemeint ist) ebenfalls aufnehmen?

Welche Organisationen oder Institutionen werden genannt?

Bundeswehr, Verteidigungsministerium, dts Nachrichtenagentur, Schleswig-Holstein, Niedersachsen, Rheinland-Pfalz, Nordrhein-Westfalen, Baden-Württemberg, Hessen, Bundesanstalt für Immobilienaufgaben (BImA), Nato

Wann ist das Ereignis passiert?

Das Ereignis fand am Donnerstag statt (Berichtsdatuum des Artikels). Konkretes Datum ist nicht erwähnt.

Wo spielt die Handlung des Artikels?

Boostedt (Schleswig-Holstein), Cuxhaven (Niedersachsen), Speyer (Rheinland-Pfalz), Kusel (Rheinland-Pfalz), Soest (Nordrhein-Westfalen), Mönchengladbach (Nordrhein-Westfalen), Sigmaringen (Baden-Württemberg), Friedberg (Hessen)

Worum geht es in einem Satz?

Die Bundeswehr will laut Verteidigungsministerium ehemalige Kasernen reaktivieren, um für den Aufbau des neuen Wehrdienstes zusätzliche Liegenschaften für Ausbildungskapazitäten zu gewinnen, nachdem zunächst acht geeignete Standorte ausgewählt wurden, wobei die finale Entscheidung jedoch noch aussteht.

Was war der Auslöser für den Vorfall?

  • Aufwuchs für den zusätzlichen Bedarf an Liegenschaften, insbesondere für die Ausbildungskapazitäten des neuen Wehrdienstes

Wie hat die Öffentlichkeit oder Politik reagiert?

  • keine Reaktionen von Politik, Öffentlichkeit oder Medien beschrieben

Welche Konsequenzen werden genannt?

  • Zusätzlicher Bedarf an Liegenschaften für den Aufwuchs der Bundeswehr
  • Aufbau und Erweiterung von Ausbildungskapazitäten im Rahmen des neuen Wehrdienstes
  • Gespräche und Abstimmungen mit relevanten Akteuren zur weiteren Vorgehensweise
  • Prüfung und Bewertung der Eignung ausgewählter Standorte aufgrund von Lage, Infrastruktur und Kapazitäten

Gibt es bereits eine Stellungnahme?

Nein.

Deutsche Textservice Nachrichtenagentur GmbH
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