SPD fordert fünf Jahre Übergang bei Abschaffung der Rente mit 63

SPD fordert fünf Jahre Übergang bei Abschaffung der Rente mit 63

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Gesellschaftspolitik in Berlin: Rentenreform-Debatte

Berlin () – Die SPD plädiert bei der Abschaffung der abschlagsfreien Frührente für eine längere Übergangsfrist als Unions-Politiker. Das berichtet das „Redaktionsnetzwerk Deutschland“.

„Wenn Menschen ihr Leben danach ausgerichtet haben, kann man ihnen nicht kurz vor knapp die Tür vor der Nase zumachen“, sagte die sozialpolitische Sprecherin der SPD-Bundestagsfraktion, Annika Klose, dem RND. Viele Menschen seien deswegen besorgt. Nach bisheriger Rechtsprechung sei für die Abschaffung eine Übergangsfrist zwischen zwei und fünf Jahren denkbar, sagte Klose, die für die SPD in der Rentenkommission saß. Ihre Präferenz liege bei dem längeren Zeitraum: „Zwei Jahre fände ich sehr kurz, ich wäre eher für eine Frist von fünf Jahren.“ Das sei im Sinne der Betroffenen. Manche hätten schon Verträge zur Altersteilzeit getroffen, die über mehrere Jahre laufen.

Der Vorsitzende der Jungen Gruppe der Unions-Fraktion, Pascal Reddig (CDU), hatte eine möglichst schnelle Änderung gefordert und eine Übergangsfrist von fünf Jahren als zu lang bezeichnet. Auch Reddig war Mitglied der Rentenkommission. Klose mahnte: „Bei allem Eifer, den die Unions-Kollegen an den Tag legen, müssen wir auch die Lebensrealität der Menschen im Blick haben.“ Auch für die gesellschaftliche Akzeptanz der Reform sei es wichtig, nicht voreilig Fakten zu schaffen.

Die Rentenkommission empfiehlt, die abschlagsfreie Frührente nach 45 Beitragsjahren abzuschaffen. Künftig soll es nur noch in Härtefällen nach einer individuellen Gesundheitsprüfung möglich sein, vorzeitig ohne Abschläge in den Ruhestand zu gehen. Die Vorschläge müssen in einem Gesetz präzisiert werden.

Klose sagte, die Ausgestaltung der Härtefallregelung sei wichtig, um die SPD hinter der Entscheidung zu versammeln. „Das ist dann eine Brücke für Leute in meiner Partei, denen die Abschaffung der ‚Rente mit 63` schwerfällt“, sagte Klose. Die Hürden für die Härtefallregelung sollten nicht so hoch sein wie bei der Erwerbsminderungsrente. „Der erste Schritt bei der Gesundheitsprüfung könnte über den regulären Hausarzt laufen“, schlug Klose vor. „Im zweiten Schritt könnte es eine Beurteilung von einem Gutachter der Deutschen Rentenversicherung geben.“

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Text-/Bildquelle: Übermittelt durch www.dts-nachrichtenagentur.de
Bildhinweis: Annika Klose (Archiv)

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Häufig gestellte Fragen (FAQ)

Wie heißen die Personen in diesem Beitrag?

Die vollständigen Namen der im Artikel vorkommenden Personen sind:

Annika Klose, Pascal Reddig

Welche Organisationen oder Institutionen werden genannt?

Die genannten Organisationen, Parteien oder Institutionen sind:

SPD, Unions-Politiker, Redaktionsnetzwerk Deutschland, Rentenkommission, CDU, Deutsche Rentenversicherung.

Wann ist das Ereignis passiert?

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Die Orte, an denen das beschriebene Ereignis stattfindet oder stattfand, sind: Berlin.

Worum geht es in einem Satz?

Die SPD fordert eine längere Übergangsfrist von fünf Jahren für die Abschaffung der abschlagsfreien Frührente, um die Lebensrealität der Betroffenen zu berücksichtigen, während Unions-Politiker eine schnellere Umsetzung wünschen.

Was war der Auslöser für den Vorfall?

  • Diskussion über die Abschaffung der abschlagsfreien Frührente
  • Unterschiedliche Positionen von SPD und Union bezüglich der Übergangsfrist
  • Bedenken der SPD bezüglich der Lebensrealität der Betroffenen
  • Empfehlungen der Rentenkommission zur Änderung der Regelungen
  • Vorherige Verträge der Betroffenen zur Altersteilzeit
  • Anforderungen an die Härtefallregelung für eine breite Akzeptanz der Reform

Wie hat die Öffentlichkeit oder Politik reagiert?

  • SPD plädiert für längere Übergangsfrist zur Abschaffung der abschlagsfreien Frührente
  • Annika Klose äußert, dass Menschen nicht kurzfristig betroffen werden sollten
  • Übergangsfrist zwischen zwei und fünf Jahren wird diskutiert
  • Klose favorisiert eine Frist von fünf Jahren
  • Pascal Reddig (CDU) fordert schnelle Änderung, sieht fünf Jahre als zu lang an
  • Klose betont die Wichtigkeit der Lebensrealität der Menschen
  • Rentenkommission empfiehlt Abschaffung der abschlagsfreien Frührente nach 45 Beitragsjahren
  • Härtefälle sollen nur nach individueller Gesundheitsprüfung möglich sein
  • Ausgestaltung der Härtefallregelung wichtig für Unterstützung der SPD
  • Klose schlägt ein gestuftes Verfahren für Gesundheitsprüfungen vor

Welche Konsequenzen werden genannt?

  • Plädoyer für längere Übergangsfrist
  • Besorgnis bei vielen Menschen
  • Empfehlungen der Rentenkommission
  • Abschaffung der abschlagsfreien Frührente
  • Härtefallregelung erforderlich
  • Wichtigkeit der gesellschaftlichen Akzeptanz
  • Notwendigkeit der Gesetzespräzisierung
  • Ausgestaltung der Härtefallregelung entscheidend
  • Gesundheitsprüfung als Teil des Prozesses
  • Hürden für Härtefallregelung sollen gesenkt werden

Gibt es bereits eine Stellungnahme?

Ja, im Artikel wird eine Stellungnahme von Annika Klose, der sozialpolitischen Sprecherin der SPD-Bundestagsfraktion, zitiert. Sie äußert, dass eine Übergangsfrist von fünf Jahren im Sinne der Betroffenen wichtig sei und mahnte, die Lebensrealität der Menschen im Blick zu behalten.

Deutsche Textservice Nachrichtenagentur GmbH

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