EU-Kommission will öffentliche Aufträge für Europäer reservieren

EU-Kommission will öffentliche Aufträge für Europäer reservieren

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EU-Reform der Vergabe öffentlicher Aufträge

Brüssel () – Die Europäische Kommission will die Vergabe öffentlicher Aufträge in der EU gezielt zur Förderung europäischer Unternehmen nutzen. Das berichtet die FAZ unter Berufung auf Quellen in der Kommission. Bis zu 30 Prozent der Vergabe sollen sich demnach künftig nicht am Preis des Bieters orientieren, sondern an anderen Kriterien. Eines davon ist, ob der Bieter aus der EU kommt, beziehungsweise seine Produkte zum Großteil in der EU fertigt („Made in EU“).

Darüber hinaus kann die öffentliche Hand berücksichtigen, wie sozial, umweltfreundlich oder innovativ ein Angebot ausgerichtet ist. Der Vorschlag zur Reform des EU-Vergaberechts soll nach der Sommerpause offiziell vorgelegt werden.

Wie die öffentliche Hand die vier Kriterien auf die 30 Prozent verteilt, ist ihr nach dem Vorschlag überlassen. Sie kann komplett auf „Made-in-EU“-Vorgaben setzen oder sie mit anderen Anforderungen kombinieren. Sie kann auch allein grüne oder soziale Anforderungen vorgeben oder die Vergabe zu 100 Prozent vom Preis abhängig machen.

Niemand soll demnach zu „Made in EU“ gezwungen werden. Dafür sollen die neuen Vorgaben aber für alle Sektoren gelten. Ausgenommen sind nur Ausschreibungen, für die – wie im Industrie-Beschleuniger-Gesetz (IAA) – ohnehin schon Vorgaben zu „Made in EU“ festgeschrieben sind.

Bei der Vergabe öffentlicher Aufträge ist es auch schon heute möglich, andere Kriterien als den Preis heranzuziehen. Die meisten Ausschreibungen werden aber, auch aus Sorge vor Rechtsunsicherheit, weiterhin nach dem niedrigsten Preis vergeben. Das will die Kommission mit ihrem Vorstoß ändern. Der Vorschlag kann sich bis zum September noch ändern. Es gibt in der Kommission Stimmen, die vor einer zu starken Abschottung warnen.

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Text-/Bildquelle: Übermittelt durch www.dts-nachrichtenagentur.de
Bildhinweis: EU-Fahnen (Archiv)

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Häufig gestellte Fragen (FAQ)

Wie heißen die Personen in diesem Beitrag?

Der Artikel enthält keine spezifischen vollständigen Namen von Personen.

Welche Organisationen oder Institutionen werden genannt?

Die genannten Organisationen, Parteien oder Institutionen sind:

Europäische Kommission, EU, FAZ, öffentliche Hand, Industrie-Beschleuniger-Gesetz (IAA)

Wann ist das Ereignis passiert?

Nicht erwähnt

Wo spielt die Handlung des Artikels?

Brüssel

Worum geht es in einem Satz?

Die Europäische Kommission plant, bei der Vergabe öffentlicher Aufträge in der EU bis zu 30 Prozent der Kriterien auf die Herkunft des Bieters und zusätzliche Faktoren wie soziale und umweltfreundliche Aspekte auszurichten, um europäische Unternehmen zu fördern.

Was war der Auslöser für den Vorfall?

  • Förderung europäischer Unternehmen
  • Verstärkung der Wettbewerbsfähigkeit der EU
  • Berücksichtigung sozialer, umweltfreundlicher und innovativer Kriterien
  • Anpassung an bestehende Vorschriften im IAA
  • Rechtsunsicherheit bei der bisherigen Vergabe Praxis
  • Warnungen vor unnötiger Abschottung der Märkte

Wie hat die Öffentlichkeit oder Politik reagiert?

Neiner, der Artikel beschreibt nicht, wie Politik, Öffentlichkeit oder Medien reagiert haben.

Welche Konsequenzen werden genannt?

  • Förderung europäischer Unternehmen
  • Berücksichtigung sozialer, umweltfreundlicher und innovativer Angebote
  • Reform des EU-Vergaberechts
  • Flexibilität bei der Verteilung der Kriterien
  • Neue Vorgaben für alle Sektoren
  • Warnung vor zu starker Abschottung

Gibt es bereits eine Stellungnahme?

Im Artikel wird keine Stellungnahme oder Reaktion einer Person oder Organisation zitiert.

Deutsche Textservice Nachrichtenagentur GmbH
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