Auslaufende Flüssigkeit löst Großeinsatz auf Rastplatz Röhrse an der A2 aus

Auslaufende Flüssigkeit löst Großeinsatz auf Rastplatz Röhrse an der A2 aus

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Gefahrgut-Einsatz der Feuerwehr in Lehrte

Lehrte () – Auf dem Rastplatz Röhrse Süd an der A2 hat am Freitagabend ein Großeinsatz der Feuerwehr stattgefunden. Wie die Freiwillige Feuerwehr Lehrte am Samstag mitteilte, hatte ein Fahrer an seinem dort parkenden Lastwagen eine auslaufende Flüssigkeit bemerkt und die Rettungskräfte alarmiert.

Die Feuerwehr Hämelerwald sowie der Gerätewagen-Messtechnik aus Höver wurden um 23:12 Uhr zu dem Vorfall gerufen.

Beim Eintreffen der ersten Einsatzkräfte bestätigte sich die Lage: Die auslaufende Flüssigkeit war deutlich zu erkennen und drohte bereits in die Kanalisation zu gelangen. Obwohl der Lkw nicht mit Warntafeln für Gefahrgut versehen war, stellte sich bei der Lageerkundung anhand der Ladepapiere heraus, dass der Lkw mit Isocyanaten in IBC-Containern beladen war.

Bei diesem Stoff handelt es sich nicht um Gefahrgut im Sinne der Transportvorschriften, sondern um einen Gefahrstoff, der Haut- und Augenreizungen hervorruft und krebserregend sein kann. Daraufhin wurde der komplette Gefahrgutzug der Region Hannover Ost zur Einsatzstelle beordert.

In einem mehrstündigen Einsatz arbeiteten die Kräfte unter Chemikalienvollschutzanzügen.

Der bereits ausgetretene Stoff wurde mit Chemikalienbinder und Sand abgedeckt, der leckgeschlagene IBC-Container mit Unterstützung eines Radladers des THW geborgen. Ein großer Teil der Rastanlage wurde von der Polizei geräumt und für die gesamte Einsatzdauer gesperrt.

Kritisch wurde es in der Nacht, als eine Gewitterfront über die Einsatzstelle zog und der Regen mit dem ausgetretenen Stoff reagierte. Durch einen Damm aus Sand konnte dies jedoch verhindert werden.

Die Einsatzstelle wurde gegen 7:00 Uhr an die Autobahnmeisterei übergeben. Der Fahrer des Lkw, der kurz mit dem Stoff in Berührung gekommen war, wurde durch den Rettungsdienst betreut, lehnte jedoch eine weitergehende Untersuchung ab.

Im Einsatz waren rund 130 Einsatzkräfte von Feuerwehr, Rettungsdienst, THW, Unterer Wasserbehörde und Polizei.

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Text-/Bildquelle: Übermittelt durch www.dts-nachrichtenagentur.de
Bildhinweis: Bergung des IBC Containers mit Hilfe des Radladers des THW (Archiv), Freiwillige Feuerwehr Lehrte via

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Häufig gestellte Fragen (FAQ)

Wie heißen die Personen in diesem Beitrag?

Die vollständigen Namen von Personen werden im Artikel nicht erwähnt. Es sind lediglich Institutionen und Organisationen wie "Freiwillige Feuerwehr Lehrte", "Feuerwehr Hämelerwald", "THW", "Polizei" und "Rettungsdienst" aufgeführt.

Welche Organisationen oder Institutionen werden genannt?

Freiwillige Feuerwehr Lehrte, Feuerwehr Hämelerwald, Gerätewagen-Messtechnik (Höver), Gefahrgutzug der Region Hannover Ost, THW, Polizei, Rettungsdienst, Untere Wasserbehörde.

Wann ist das Ereignis passiert?

Das Ereignis fand am Freitagabend statt, konkret wurde die Feuerwehr um 23:12 Uhr zu dem Vorfall gerufen. Weitere spezifische Datumsangaben sind nicht erwähnt.

Wo spielt die Handlung des Artikels?

Lehrte, Rastplatz Röhrse Süd an der A2, Hämelerwald, Höver, Region Hannover Ost

Worum geht es in einem Satz?

Am Rastplatz Röhrse Süd an der A2 kam es zu einem Großeinsatz der Feuerwehr, nachdem ein Lastwagen mit Isocyanaten beladen war und eine Flüssigkeit auslief, was einen mehrstündigen Einsatz unter Chemikalienschutzanzügen erforderte, um den Stoff zu sichern und eine Reaktion mit Regen zu verhindern.

Was war der Auslöser für den Vorfall?

  • Auslaufende Flüssigkeit aus einem Lastwagen
  • Alarmierung der Rettungskräfte durch den Fahrer
  • Identifikation des Stoffes als Isocyanate
  • Fehlende Warntafeln für Gefahrgut am Lkw
  • Gefahrstoff, der Haut- und Augenreizungen sowie Krebserregend sein kann
  • Notwendigkeit eines Großeinsatzes durch die Feuerwehr und Gefahrgutzug

Wie hat die Öffentlichkeit oder Politik reagiert?

Der Artikel beschreibt keine spezifischen Reaktionen von Politik, Öffentlichkeit oder Medien.

Welche Konsequenzen werden genannt?

  • Alarmierung der Rettungskräfte
  • Einsatz von Chemikalienvollschutzanzügen
  • Abdeckung der ausgetretenen Flüssigkeit
  • Bergung des leckgeschlagenen IBC-Containers
  • Räumung und Sperrung eines großen Teils der Rastanlage
  • Reaktion des Stoffes mit Regen wurde verhindert
  • Übergabe der Einsatzstelle an die Autobahnmeisterei
  • Betreuung des Fahrers durch den Rettungsdienst, Untersuchung abgelehnt
  • Einsetzen von rund 130 Einsatzkräften

Gibt es bereits eine Stellungnahme?

Im Artikel wird keine Stellungnahme oder Reaktion einer Person oder Organisation zitiert.

Deutsche Textservice Nachrichtenagentur GmbH
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