Gesellschaft: Volksabstimmungsergebnisse in der Schweiz
Bern () – Die Schweizer haben sich in einer Volksabstimmung gegen einen „Bevölkerungsdeckel“ ausgesprochen. Laut ersten Hochrechnungen des Instituts GfS Bern votierten am Sonntag 55 Prozent der Teilnehmer gegen und 45 Prozent für die Vorlage zur Initiative „Keine 10-Millionen-Schweiz“.
Die Initianten hatten das Ziel, die Zuwanderung aus dem Ausland in die Schweiz zu begrenzen. Die Bundesverfassung sollte demnach mit einem neuen Artikel zur „nachhaltigen Bevölkerungsentwicklung“ ergänzt werden, wonach die ständige Wohnbevölkerung zehn Millionen vor 2050 nicht überschreiten dürfte. Falls vor 2050 mehr als 9,5 Millionen Menschen im Land leben sollten, sah die Initiative Maßnahmen wie die Verweigerung von Niederlassungsbewilligungen für vorläufig Aufgenommene sowie die Einschränkung des Familiennachzugs vor. Auch eine Aufkündigung des Personenfreizügigkeitsabkommens mit der EU sollte eine Option sein. Bundesrat, Parlament und Ständerat hatten die Initiative zur Ablehnung empfohlen.
Neben der Bevölkerungsinitiative stimmten die Schweizer am Sonntag auch über Änderungen des Zivildienstgesetzes ab. Hier stimmten laut ersten Hochrechnungen des Instituts GfS Bern am Sonntag 53 Prozent der Teilnehmer für und 47 Prozent gegen die Gesetzesänderungen. Dabei geht es um eine Erschwerung des Wechsels von der Armee zum Zivildienst. Die Jungen Grünen und der Zivildienstverband waren mit dem Referendum gegen den Parlamentsbeschluss vorgegangen. Bundesrat und Parlament hatten das Zivildienstgesetz zur Annahme empfohlen.
Bist du ein guter Leser? 👍
Welcher Begriff kam im Artikel vor?
Bist du ein guter Leser? 👍
Welcher Begriff kam im Artikel vor?
Bist du ein guter Leser? 👍
Welcher Begriff kam im Artikel vor?
Bist du gut in Tic Tac Toe? 👍
Spielername und geheimes Wort gehören zusammen. Das Captcha wird nur beim ersten autorisierten Spiel für diese Kombination in diesem Browser abgefragt.
Top 3
| Platz | Name | Punkte | Siege |
|---|---|---|---|
| Lade Rangliste ... | |||
| Text-/Bildquelle: | Übermittelt durch www.dts-nachrichtenagentur.de |
| Bildhinweis: | Wahllokal für Schweizer Volksabstimmung am 14.06.2026 |
Häufig gestellte Fragen (FAQ)
Wie heißen die Personen in diesem Beitrag?
Der Artikel enthält keine vollständigen Namen von Personen.
Welche Organisationen oder Institutionen werden genannt?
GfS Bern, "Keine 10-Millionen-Schweiz", Bundesrat, Parlament, Ständerat, Die Jungen Grünen, Zivildienstverband
Wann ist das Ereignis passiert?
Das Ereignis fand am 14.06.2026 statt.
Wo spielt die Handlung des Artikels?
Die Ereignisse fanden in der Schweiz statt, insbesondere in Bern.
Worum geht es in einem Satz?
In einer Volksabstimmung haben die Schweizer mit 55 Prozent gegen die Initiative "Keine 10-Millionen-Schweiz" gestimmt, die eine Begrenzung der Zuwanderung und eine maximale Bevölkerung von zehn Millionen bis 2050 vorsah, während 53 Prozent der Wähler auch Änderungen des Zivildienstgesetzes, die den Wechsel von der Armee zum Zivildienst erschweren, befürworteten.
Was war der Auslöser für den Vorfall?
- Volksabstimmung über die Initiative "Keine 10-Millionen-Schweiz"
- Ziel der Initiative: Begrenzung der Zuwanderung aus dem Ausland
- Ergänzung der Bundesverfassung um einen Artikel zur "nachhaltigen Bevölkerungsentwicklung"
- Festlegung eines maximalen Bevölkerungswachstums auf 10 Millionen bis 2050
- Vorbehalte gegen geplante Maßnahmen, wie Verweigerung von Niederlassungsbewilligungen
- Empfehlung zur Ablehnung durch Bundesrat, Parlament und Ständerat
Wie hat die Öffentlichkeit oder Politik reagiert?
Im Artikel werden keine Reaktionen von Politik, Öffentlichkeit oder Medien beschrieben.
Welche Konsequenzen werden genannt?
- Keine Begrenzung der Zuwanderung aus dem Ausland
- Fortdauernde Möglichkeit des Familiennachzugs
- Erhalt des Personenfreizügigkeitsabkommens mit der EU
- Erschwerung des Wechsels von der Armee zum Zivildienst
Gibt es bereits eine Stellungnahme?
Ja, im Artikel wird die Stellungnahme des Bundesrates sowie des Parlaments zitiert, die die Initiative zur Ablehnung empfohlen haben.
- Bund stockt "KI-Gigafactory"-Förderung auf eine Milliarde Euro auf - 7. August 2026
- EU-Abgeordnete pochen auf Touristenvisa-Einschränkungen für Russen - 7. August 2026
- CDU will zentrale Drohnenabwehr beim Innenministerium - 7. August 2026

