Wirtschaft: Debate über Betriebsrenten in Berlin
Berlin () – Die Bundesvorsitzende der Mittelstandsunion, Gitta Connemann, lehnt den Vorstoß des Deutschen Gewerkschaftsbunds (DGB) für eine verpflichtende Betriebsrente ab. Die betriebliche Altersvorsorge sei zwar eine Erfolgsgeschichte und stärke die Altersabsicherung von Millionen Beschäftigten, sagte die CDU-Politikerin dem „Handelsblatt“. Aber sie lebe von Akzeptanz, nicht von Zwang. Der Vorschlag des DGB gehe daher in die falsche Richtung.
Eine verpflichtende Betriebsrente für alle und zusätzliche Finanzierungspflichten für Arbeitgeber bedeuteten vor allem neue Belastungen für die Betriebe, und das zur Unzeit, sagte Connemann. Die Unternehmen trügen schon heute einen erheblichen Teil der Kosten der betrieblichen Altersvorsorge. Zugleich kämpften sie mit steigenden Lohnnebenkosten, Überregulierung und einem harten internationalen Wettbewerb. Wer jetzt weitere Pflichten schaffe, gefährde Investitionen, Arbeitsplätze und Wachstum, warnte sie. Gerade der Mittelstand brauche Luft zum Atmen und keine neuen Lasten aus Berlin oder den Tarifzentralen.
Connemann sprach sich dafür aus, die betriebliche Altersvorsorge über Anreize statt über Zwang zu stärken. Dazu müssten bürokratische Hürden abgebaut werden. Wer die betriebliche Altersvorsorge stärken wolle, müsse Hürden abbauen und nicht neue errichten, sagte sie. Chancen sieht die CDU-Politikerin im Sozialpartnermodell. Es ermögliche attraktive und renditestarke Vorsorge für Beschäftigte und Arbeitgeber. Entscheidend sei nun, den Zugang insbesondere für kleine und mittlere Unternehmen deutlich zu erleichtern.
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| Text-/Bildquelle: | Übermittelt durch www.dts-nachrichtenagentur.de |
| Bildhinweis: | Gitta Connemann (Archiv) |
Häufig gestellte Fragen (FAQ)
Wie heißen die Personen in diesem Beitrag?
Gitta Connemann
Welche Organisationen oder Institutionen werden genannt?
Mittelstandsunion, Deutscher Gewerkschaftsbund (DGB), CDU, Handelsblatt
Wann ist das Ereignis passiert?
Nicht erwähnt
Wo spielt die Handlung des Artikels?
Berlin
Worum geht es in einem Satz?
Gitta Connemann, die Bundesvorsitzende der Mittelstandsunion, lehnt die Einführung einer verpflichtenden Betriebsrente ab, da sie glaubt, dass dies zusätzliche Belastungen für Unternehmen schafft und plädiert stattdessen für Anreize zur Stärkung der betrieblichen Altersvorsorge.
Was war der Auslöser für den Vorfall?
- Vorschlag des Deutschen Gewerkschaftsbunds (DGB) für eine verpflichtende Betriebsrente
- Forderung nach zusätzlichen Finanzierungspflichten für Arbeitgeber
- Wahrnehmung neuer Belastungen für Betriebe
- Vorhandene Herausforderungen für Unternehmen (steigende Lohnnebenkosten, Überregulierung, internationaler Wettbewerb)
- Notwendigkeit von Investitionen und Erhalt von Arbeitsplätzen
- Gitta Connemanns Position als Bundesvorsitzende der Mittelstandsunion
- Unterstützung der betrieblichen Altersvorsorge durch Anreize statt Zwang
Wie hat die Öffentlichkeit oder Politik reagiert?
- Gitta Connemann lehnt den DGB-Vorstoß für verpflichtende Betriebsrente ab
- Betriebliche Altersvorsorge als Erfolgsgeschichte bezeichnet
- Zwang statt Akzeptanz wird kritisiert
- Neue Belastungen für Unternehmen durch verpflichtende Betriebsrente
- Aktuelle Herausforderungen für Unternehmen: steigende Lohnnebenkosten, Überregulierung, internationaler Wettbewerb
- Warnung vor Gefährdung von Investitionen, Arbeitsplätzen und Wachstum
- Befürwortung von Anreizen zur Stärkung der betrieblichen Altersvorsorge
- Vorschlag zur Abbau bürokratischer Hürden
- Chancen im Sozialpartnermodell gesehen
- Zugang für kleine und mittlere Unternehmen erleichtern
Welche Konsequenzen werden genannt?
- Ablehnung des DGB-Vorstosses
- Vorstoß könnte neue Belastungen für Betriebe verursachen
- Gefährdung von Investitionen
- Risiko für Arbeitsplätze
- Bedrohung des Wachstums
- Notwendigkeit von Luft zum Atmen für den Mittelstand
- Vorschlag für Anreize statt Zwang zur Stärkung der Altersvorsorge
- Forderung nach Abbau bürokratischer Hürden
- Verbesserung des Zugangs zur betrieblichen Altersvorsorge für kleine und mittlere Unternehmen
Gibt es bereits eine Stellungnahme?
Ja, im Artikel wird eine Stellungnahme von Gitta Connemann zitiert. Sie lehnt den Vorstoß des DGB für eine verpflichtende Betriebsrente ab und betont, dass die betriebliche Altersvorsorge von Akzeptanz und nicht von Zwang leben sollte.
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