Wirtschaft: Reform der Betriebsrente in Deutschland
Berlin () – Der Wirtschaftsprofessor und Berater von Bundesfinanzminister Lars Klingbeil, Jens Südekum, zeigt sich offen für den Vorstoß des Deutschen Gewerkschaftsbunds (DGB) für eine verpflichtende Betriebsrente.
Im Zuge der anstehenden Rentenreform gehe es um den Aufbau einer verpflichtenden, kapitalgedeckten Betriebsrente, für die sowohl Arbeitnehmer als auch Arbeitgeber ihren Beitrag leisten müssten, sagte Südekum dem „Handelsblatt“. Die Forderung von DGB-Chefin Yasmin Fahimi gehe daher „in die richtige Richtung“.
Auch in der SPD stößt der Vorschlag auf Zuspruch. Der wirtschaftspolitische Sprecher der Bundestagsfraktion, Sebastian Roloff, sagte dem „Handelsblatt“, Betriebsrenten sollten in Zukunft eine noch stärkere Rolle bei der Altersvorsorge spielen, allerdings nicht zulasten des Sicherungsniveaus der gesetzlichen Rentenversicherung. Jede Maßnahme, die für Betriebe zu stemmen sei, sei grundsätzlich interessant.
Der DGB fordert eine verpflichtende Betriebsrente für alle Beschäftigten. Fahimi hatte dies damit begründet, dass rund 20 Millionen Beschäftigte in Deutschland keine betriebliche Altersvorsorge hätten, häufig, weil sie in Betrieben ohne Tarifbindung arbeiteten. Die Gewerkschaften seien bereit, dies kollektiv für alle Beschäftigten zu regeln. Grundlage sollten Tarifverträge sein.
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| Text-/Bildquelle: | Übermittelt durch www.dts-nachrichtenagentur.de |
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Häufig gestellte Fragen (FAQ)
Wie heißen die Personen in diesem Beitrag?
Lars Klingbeil, Jens Südekum, Yasmin Fahimi, Sebastian Roloff
Welche Organisationen oder Institutionen werden genannt?
Hier sind die genannten Organisationen, Parteien oder Institutionen:
Deutscher Gewerkschaftsbund (DGB), Bundesfinanzminister Lars Klingbeil, Jens Südekum, SPD, Yasmin Fahimi, Sebastian Roloff.
Wann ist das Ereignis passiert?
Nicht erwähnt
Wo spielt die Handlung des Artikels?
Berlin, Deutschland
Worum geht es in einem Satz?
Wirtschaftsprofessor Jens Südekum unterstützt den Vorschlag des DGB für eine verpflichtende Betriebsrente, um die Altersvorsorge in Deutschland zu verbessern, während auch die SPD und Gewerkschaften für eine kollektive Regelung plädieren.
Was war der Auslöser für den Vorfall?
- Forderung des Deutschen Gewerkschaftsbunds nach einer verpflichtenden Betriebsrente
- Hohe Anzahl an Beschäftigten ohne betriebliche Altersvorsorge (ca. 20 Millionen)
- Mangelnde Tarifbindung in vielen Betrieben
- Ziel der Verbesserung der Altersvorsorge für alle Beschäftigten
- Unterstützung des Vorschlags durch Wirtschaftsprofessor Jens Südekum und SPD-Politiker Sebastian Roloff
- Diskussion über Rentenreform im politischen Raum
Wie hat die Öffentlichkeit oder Politik reagiert?
- Jens Südekum unterstützt den Vorstoß des DGB für eine verpflichtende Betriebsrente
- Forderung von DGB-Chefin Yasmin Fahimi wird positiv bewertet
- SPD zeigt Zuspruch für den Vorschlag
- Sebastian Roloff betont stärkere Rolle der Betriebsrenten bei Altersvorsorge
- DGB fordert Betriebsrente für alle Beschäftigten aufgrund fehlender Vorsorge für 20 Millionen Beschäftigte
- Gewerkschaften bereit, Regelung kollektiv über Tarifverträge zu organisieren
Welche Konsequenzen werden genannt?
- Diskussion über verpflichtende Betriebsrente
- Unterstützung von SPD-Politikern
- Stärkung der Rolle von Betriebsrenten in der Altersvorsorge
- Potentiale Maßnahmen zur Entlastung für Betriebe
- Kollektive Regelung durch Gewerkschaften für alle Beschäftigten
Gibt es bereits eine Stellungnahme?
Ja, im Artikel wird eine Stellungnahme zitiert. Jens Südekum äußert, dass die Forderung des DGB "in die richtige Richtung" gehe.
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