Landkreistag kritisiert Pflegereform-Pläne als zu teuer

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Gesundheitspolitik: Reformpläne und Kommunale Bedenken

Berlin () – Der Deutsche Landkreistag protestiert gegen die Reformpläne zur Pflegeversicherung von Gesundheitsministerin Nina Warken. Diese sehen zusätzliche Kosten für Kreise und Kommunen vor.

Es sei „nicht akzeptabel“, dass der Entwurf schon wieder Lasten auf die kommunal getragene Hilfe zur Pflege verschieben wolle, sagte Landkreistagspräsident Achim Brötel dem „Redaktionsnetzwerk Deutschland“. Nach Berechnungen des Bundesgesundheitsministeriums handele es sich um mindestens eine Milliarde Euro zusätzlich im Jahr 2027, danach um mindestens 800 Millionen Euro jährlich, so Brötel. „Das ist für Landkreise, Städte und Gemeinden jedoch nicht mehr verkraftbar angesichts eines kommunalen Defizits von 30 Milliarden Euro.“

Der Landkreistagspräsident fügte hinzu: „Es kann nicht sein, dass sich ein öffentliches System dadurch entlastet, dass es Kosten einfach beliebig auf den nächsten öffentlichen Träger weiterschiebt.“ Erneut werde es den Kommunen aufgetragen, dieses Loch zu stopfen. „Politik muss endlich so funktionieren, dass Löcher gar nicht erst entstehen oder, wenn es tatsächlich so kommt, aus eigener Kraft, aber nicht immer zulasten Dritter gestopft werden“, sagte Brötel dem RND.

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Text-/Bildquelle: Übermittelt durch www.dts-nachrichtenagentur.de
Bildhinweis: Krankenhaus (Archiv)

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Häufig gestellte Fragen (FAQ)

Wie heißen die Personen in diesem Beitrag?

Nina Warken, Achim Brötel

Welche Organisationen oder Institutionen werden genannt?

Deutscher Landkreistag, Gesundheitsministerium, Nina Warken, Redaktionsnetzwerk Deutschland, Achim Brötel, Bundesgesundheitsministerium.

Wann ist das Ereignis passiert?

Nicht erwähnt.

Wo spielt die Handlung des Artikels?

Berlin

Worum geht es in einem Satz?

Der Deutsche Landkreistag kritisiert die Reformpläne zur Pflegeversicherung von Gesundheitsministerin Nina Warken, da sie zusätzliche Kosten von mindestens einer Milliarde Euro jährlich auf die bereits finanziell belasteten Kommunen abwälzen würden.

Was war der Auslöser für den Vorfall?

  • Reformpläne zur Pflegeversicherung von Gesundheitsministerin Nina Warken
  • Zusätzliche Kosten für Kreise und Kommunen
  • Übertragung von Lasten auf kommunal getragene Hilfe zur Pflege
  • Berechnungen des Bundesgesundheitsministeriums: mindestens eine Milliarde Euro zusätzlich im Jahr 2027
  • Kommunales Defizit von 30 Milliarden Euro
  • Forderung nach fairer Kostenverteilung im öffentlichen System

Wie hat die Öffentlichkeit oder Politik reagiert?

  • Deutscher Landkreistag protestiert gegen Reformpläne zur Pflegeversicherung
  • Gesundheitsministerin Nina Warken plant zusätzliche Kosten für Kreise und Kommunen
  • Landkreistagspräsident Achim Brötel bezeichnet Entwurf als "nicht akzeptabel"
  • Geschätzte Mehrkosten von mindestens einer Milliarde Euro jährlich im Jahr 2027
  • Danach mindestens 800 Millionen Euro jährlich
  • Kommunales Defizit von 30 Milliarden Euro macht diese Kosten untragbar
  • Kritik an der Abwälzung von Kosten auf die Kommunen
  • Forderung nach verantwortungsvoller Politik und Vermeidung von Kostenverschiebungen

Welche Konsequenzen werden genannt?

  • Zusätzliche Kosten für Kreise und Kommunen
  • Mindestens eine Milliarde Euro zusätzlich im Jahr 2027
  • Danach mindestens 800 Millionen Euro jährlich
  • Unvertretbare Belastung für Landkreise, Städte und Gemeinden
  • Kommunales Defizit von 30 Milliarden Euro
  • Dringlichkeit, Finanzierungslösungen zu finden
  • Gefahr der Übertragung von Lasten auf nächste öffentliche Träger
  • Erneute Verpflichtung für Kommunen, finanzielle Lücken zu schließen
  • Notwendigkeit, politische Verantwortung für Defizite zu übernehmen

Gibt es bereits eine Stellungnahme?

Ja, im Artikel wird eine Stellungnahme von Achim Brötel, dem Präsidenten des Deutschen Landkreistags, zitiert, der die Reformpläne zur Pflegeversicherung als "nicht akzeptabel" bezeichnet.

Deutsche Textservice Nachrichtenagentur GmbH
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