Gesamtmetall warnt vor Kahlschlag in Metall- und Elektroindustrie

Gesamtmetall warnt vor Kahlschlag in Metall- und Elektroindustrie

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Wirtschaftliche Herausforderungen in der Metallindustrie

Berlin () – Der Präsident des Arbeitgeberverbandes Gesamtmetall, Udo Dinglreiter, warnt vor einer „dramatischen Lage“ in der Metall- und Elektroindustrie. Seit 2019 habe die Branche rund 300.000 Jobs abgebaut und liege jetzt unter 3,8 Millionen, sagte er dem „Handelsblatt“. Man laufe Gefahr, weitere 300.000 zu verlieren. Das wären dann noch weniger Arbeitsplätze in der M+E-Industrie als zum tiefsten Stand nach der Wiedervereinigung.

Besorgniserregend für Deutschland könnten die zuletzt deutlich gestiegenen chinesischen Investitionen in die EU sein, sagte Dinglreiter. Der Großteil fließe nicht nach Deutschland, sondern in andere EU-Länder. So entstünden die Arbeitsplätze nicht hier, dafür aber neue Wettbewerber mit günstigeren Konditionen und Marktzugang.

Das von Bundeskanzler Friedrich Merz (CDU) angesetzte Treffen mit den Sozialpartnern am 10. Juni betrachtet der Gesamtmetall-Präsident mit Skepsis. Es sei nur sinnvoll, wenn alle Parteien echten Lösungswillen hätten. Wenn nicht, verliere man nur wertvolle Zeit: Es sei dringende Aufgabe der Koalition, jetzt ein Paket umzusetzen, das die Wettbewerbsfähigkeit verbessert. Andernfalls würden weiter Arbeitsplätze abgebaut, mehr Prozesse verlagert, weniger Steuern und Sozialabgaben bezahlt – das sei eine Spirale nach unten, warnte Dinglreiter.

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Text-/Bildquelle: Übermittelt durch www.dts-nachrichtenagentur.de
Bildhinweis: Stahlproduktion (Archiv)

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Häufig gestellte Fragen (FAQ)

Wie heißen die Personen in diesem Beitrag?

Udo Dinglreiter, Friedrich Merz

Welche Organisationen oder Institutionen werden genannt?

Gesamtmetall, Handelsblatt, Friedrich Merz, CDU, Koalition

Wann ist das Ereignis passiert?

Das Datum oder der Zeitraum, in dem das beschriebene Ereignis stattfand, ist der 10. Juni.

Wo spielt die Handlung des Artikels?

Berlin, Deutschland

Worum geht es in einem Satz?

Udo Dinglreiter, Präsident des Arbeitgeberverbandes Gesamtmetall, warnt vor einer dramatischen Lage in der Metall- und Elektroindustrie, die seit 2019 300.000 Arbeitsplätze verloren hat und weiteren Verlusten ausgesetzt ist, während steigende chinesische Investitionen in andere EU-Länder die Wettbewerbsbedingungen für Deutschland weiter verschärfen könnten.

Was war der Auslöser für den Vorfall?

  • Rückgang der Beschäftigten in der Metall- und Elektroindustrie seit 2019
  • Verlust von rund 300.000 Jobs in der Branche
  • Aktuelle Beschäftigtenzahl unter 3,8 Millionen
  • Gefahr weiterer Verluste von 300.000 Jobs
  • Anstieg chinesischer Investitionen in die EU
  • Investitionen fließen bevorzugt in EU-Länder außerhalb Deutschlands
  • Entstehung neuer Wettbewerber mit günstigeren Bedingungen
  • Skepsis gegenüber dem anberaumten Treffen der Sozialpartner
  • Dringender Bedarf an Maßnahmen zur Verbesserung der Wettbewerbsfähigkeit

Wie hat die Öffentlichkeit oder Politik reagiert?

  • Udo Dinglreiter warnt vor dramatischer Lage in der Metall- und Elektroindustrie
  • Seit 2019 wurden 300.000 Jobs abgebaut
  • Aktuell unter 3,8 Millionen Arbeitsplätzen in der Branche
  • Gefahr, weitere 300.000 Jobs zu verlieren
  • Bedenken wegen gestiegener chinesischer Investitionen in die EU
  • Investitionen fließen überwiegend nicht nach Deutschland
  • Treffen mit Sozialpartnern am 10. Juni wird skeptisch betrachtet
  • Notwendigkeit eines echten Lösungswillens aller Parteien betont
  • Forderung nach einem Paket zur Verbesserung der Wettbewerbsfähigkeit
  • Warnung vor Spirale nach unten mit Jobverlusten und geringeren Steuereinnahmen

Welche Konsequenzen werden genannt?

  • Abbau von 300.000 Jobs in der Metall- und Elektroindustrie
  • Gefahr, weitere 300.000 Jobs zu verlieren
  • Sinkende Anzahl an Arbeitsplätzen unter 3,8 Millionen
  • Entstehung neuer Wettbewerber in anderen EU-Ländern
  • Verlust von wertvoller Zeit bei fehlendem Lösungswillen
  • Weitere Arbeitsplatzverluste
  • Verlagerung von Prozessen
  • Weniger Steuereinnahmen
  • Weniger Sozialabgaben
  • Abwärtsspirale für die Branche

Gibt es bereits eine Stellungnahme?

Ja, im Artikel wird eine Stellungnahme von Udo Dinglreiter, dem Präsidenten des Arbeitgeberverbandes Gesamtmetall, zitiert. Er warnt vor einer "dramatischen Lage" in der Metall- und Elektroindustrie und äußert Skepsis gegenüber einem anstehenden Treffen mit den Sozialpartnern.

Deutsche Textservice Nachrichtenagentur GmbH

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