Thüringen-Monitor bescheinigt Freistaat starkes gesellschaftliches Fundament

Thüringen-Monitor bescheinigt Freistaat starkes gesellschaftliches Fundament

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Gesellschaftlicher Zusammenhalt in Thüringen 2025

Erfurt () – Der Thüringen-Monitor 2025 hat dem Freistaat ein starkes gesellschaftliches Fundament attestiert. Das hat die wissenschaftliche Leiterin der Studie, Marion Reiser von der Friedrich-Schiller-Universität Jena, am Dienstag in der Kabinettssitzung und der anschließenden Regierungsmedienkonferenz mitgeteilt.

Demnach fühlen sich 90 Prozent der Befragten sehr oder eher stark mit Thüringen verbunden, die Zustimmung zur Demokratie als Idee erreichte mit 90 Prozent den höchsten Wert in der 25-jährigen Geschichte der Erhebung.

Der Chef der Staatskanzlei, Stefan Gruhner, ordnete die Ergebnisse aus Sicht der Landesregierung ein. Der Monitor zeige ein anderes Thüringen als die gängigen Schlagzeilen, ein Land mit hoher Verbundenheit.

Die Menschen stünden nicht gegen die Demokratie, erwarteten aber zu Recht, dass Politik konkret wirke und im Alltag spürbar werde. Gleichzeitig beschönige der Monitor nichts: Antisemitismus, Rechtsextremismus und gruppenbezogene Menschenfeindlichkeit blieben ernste Herausforderungen, so Gruhner.

Der Schutz jüdischen Lebens und die Verteidigung der demokratischen Ordnung hätten höchste Priorität.

Die Studie zeigt eine deutliche Kluft zwischen der hohen Zustimmung zur Demokratie als Idee und der Unzufriedenheit mit ihrem konkreten Funktionieren. Nur 44 Prozent sind mit der Demokratie in der Praxis zufrieden.

Diese Lücke biete Anknüpfungspunkte für populistische Narrative, so Reiser. Populistische Einstellungen seien mit 58 Prozent ähnlich verbreitet wie in den Vorjahren, hätten sich aber weiter nach rechts verschoben.

Positiv sei das starke Vertrauen in lokale Akteure wie Bürgermeister und die Polizei. Die Untersuchung basiert auf einer repräsentativen Befragung von 3.838 wahlberechtigten Thüringern im Zeitraum vom 2. Juni bis 4. Juli 2025.

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Text-/Bildquelle: Übermittelt durch www.dts-nachrichtenagentur.de
Bildhinweis: Thüringer Landtag (Archiv)

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Häufig gestellte Fragen (FAQ)

Wie heißen die Personen in diesem Beitrag?

Marion Reiser, Stefan Gruhner

Welche Organisationen oder Institutionen werden genannt?

Friedrich-Schiller-Universität Jena, Thüringer Landtag, Staatskanzlei Thüringen, Marion Reiser, Stefan Gruhner

Wann ist das Ereignis passiert?

Der Zeitraum, in dem das beschriebene Ereignis stattfand, ist vom 2. Juni bis 4. Juli 2025.

Wo spielt die Handlung des Artikels?

Erfurt, Thüringen

Worum geht es in einem Satz?

Der Thüringen-Monitor 2025 zeigt, dass 90 Prozent der Befragten eine starke Verbundenheit zu Thüringen empfinden und hohe Zustimmung zur Demokratie besteht, jedoch die Zufriedenheit mit der praktischen Umsetzung nur bei 44 Prozent liegt, was Herausforderungen wie Antisemitismus und Rechtsextremismus unterstreicht.

Was war der Auslöser für den Vorfall?

  • Hohe Verbundenheit der Befragten mit Thüringen
  • 90 Prozent Zustimmung zur Demokratie als Idee
  • Unzufriedenheit mit der praktischen Umsetzung der Demokratie (44 Prozent)
  • Antisemitismus, Rechtsextremismus und gruppenbezogene Menschenfeindlichkeit als Herausforderungen
  • Vertrauensvorschuss in lokale Akteure wie Bürgermeister und Polizei
  • Populistische Einstellungen mit 58 Prozent verbreitet, aber nach rechts verschoben
  • Repräsentative Befragung von 3.838 wahlberechtigten Thüringern

Wie hat die Öffentlichkeit oder Politik reagiert?

Die Reaktionen von Politik, Öffentlichkeit oder Medien werden im Artikel nicht beschrieben.

Welche Konsequenzen werden genannt?

  • Hohe Verbundenheit der Bevölkerung mit Thüringen
  • Höchster Wert der Zustimmung zur Demokratie in 25 Jahren
  • Unzufriedenheit mit der praktischen Umsetzung der Demokratie
  • Kluft zwischen Idealen und Realität der Demokratie
  • Anknüpfungspunkte für populistische Narrative
  • Populistische Einstellungen verschieben sich nach rechts
  • Starkes Vertrauen in lokale Akteure (Bürgermeister, Polizei)
  • Herausforderungen durch Antisemitismus und Rechtsextremismus
  • Hohe Priorität für den Schutz jüdischen Lebens und die Verteidigung der Demokratie

Gibt es bereits eine Stellungnahme?

Ja, im Artikel wird die Stellungnahme von Marion Reiser, der wissenschaftlichen Leiterin der Studie, zitiert. Sie berichtet, dass 90 Prozent der Befragten sich stark mit Thüringen verbunden fühlen und dass die Zustimmung zur Demokratie mit 90 Prozent den höchsten Wert in der 25-jährigen Geschichte der Erhebung erreicht hat.

Deutsche Textservice Nachrichtenagentur GmbH

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