EU-Institutionen wollen Arzneimittelproduktion in der EU fördern

EU-Institutionen wollen Arzneimittelproduktion in der EU fördern

News - Vermischtes - aktuelle Entwicklungen und Hintergründe

EU-Maßnahmen zur Arzneimittelproduktion in Brüssel

Brüssel () – Am Dienstagmorgen haben sich die Verhandlungsführer der EU-Mitgliedsstaaten und des EU-Parlaments auf Maßnahmen geeignet, die die Abhängigkeit der EU von Arzneimittel-Importen verringern sollen.

Künftig sollen anhand bestimmter Kriterien „strategische Projekte“ in der EU festgelegt werden, um Produktionskapazitäten für kritische Arzneimittel wie Antibiotika, Insulin und Impfstoffe zu schaffen, zu modernisieren und zu erweitern. Unternehmen, die finanzielle Unterstützung auf nationaler oder EU-Ebene erhalten, sollen vorrangig den EU-Markt beliefern müssen. Auch Arzneimittel, die in mehreren Ländern nicht in ausreichender Menge verfügbar sind, um den Bedarf der Patienten zu decken, und Arzneimittel zur Behandlung seltener Krankheiten sollen von strategischen Projekten und Möglichkeiten der gemeinsamen Beschaffung profitieren können.

Auftraggeber in der EU sollen verpflichtet werden, Vergabevorschriften anzuwenden, die die Diversifizierung der Bezugsquellen für kritische Arzneimittel und deren pharmazeutische Wirkstoffe fördern. Außerdem soll die EU-Kommission im Namen der Mitgliedstaaten Vergabeverfahren einleiten, wenn fünf oder mehr Länder dies beantragen.

„Mit der heutigen Einigung stellen wir die Interessen der Patienten klar in den Mittelpunkt, stärken die Widerstandsfähigkeit Europas und fördern die Wettbewerbsfähigkeit unseres Pharmasektors“, erklärte der kroatische Abgeordnete Tomislav Sokol (EVP), der Berichterstatter des EU-Parlaments für das Thema. „Durch die Einführung gemeinsamer Beschaffungsmaßnahmen auf EU-Ebene ergreifen wir konkrete Maßnahmen, um Engpässen entgegenzuwirken und die Versorgungssicherheit zu gewährleisten. Gleichzeitig senden wir ein klares Signal, dass Europa entschlossen ist, seine pharmazeutische Produktionsbasis zu stärken.“

Nur wenn sowohl das Parlament als auch der Rat zustimmen, können die vereinbarten neuen Vorschriften in Kraft treten.

Bist du ein guter Leser? 👍

Welcher Begriff kam im Artikel vor?




Bist du ein guter Leser? 👍

Welcher Begriff kam im Artikel vor?




Bist du ein guter Leser? 👍

Welcher Begriff kam im Artikel vor?




Bist du gut in Tic Tac Toe? 👍

Captcha wird geladen ...
Bitte Spielernamen, geheimes Wort und Captcha eingeben und Spiel starten.

Spielername und geheimes Wort gehören zusammen. Das Captcha wird nur beim ersten autorisierten Spiel für diese Kombination in diesem Browser abgefragt.

Top 3

Platz Name Punkte Siege
Lade Rangliste ...

Zur Tic Tac Toe 100 Topliste

Text-/Bildquelle: Übermittelt durch www.dts-nachrichtenagentur.de
Bildhinweis: Aufgezogene Impfspritzen (Archiv)

💬 Zu den Kommentaren

Häufig gestellte Fragen (FAQ)

Wie heißen die Personen in diesem Beitrag?

Die vollständigen Namen von Personen im Artikel sind:

Tomislav Sokol.

Welche Organisationen oder Institutionen werden genannt?

EU, EU-Parlament, EU-Kommission, Kroatische Demokratische Union (HDZ), EVP (Europäische Volkspartei)

Wann ist das Ereignis passiert?

Nicht erwähnt

Wo spielt die Handlung des Artikels?

Brüssel

Worum geht es in einem Satz?

Die EU hat sich auf Maßnahmen geeinigt, um die Abhängigkeit von Arzneimittel-Importen zu verringern und die Produktion kritischer Medikamente innerhalb der Union zu fördern.

Was war der Auslöser für den Vorfall?

  • Zunehmende Abhängigkeit der EU von Arzneimittel-Importen
  • Engpässe bei der Verfügbarkeit kritischer Arzneimittel
  • Bedarf an strategischen Projekten zur Stärkung der Produktionskapazitäten
  • Notwendigkeit von Maßnahmen zur Sicherstellung der Patientenversorgung
  • Wunsch nach Diversifizierung der Bezugsquellen für Arzneimittel
  • Bedarf an gemeinsamen Beschaffungsmaßnahmen auf EU-Ebene

Wie hat die Öffentlichkeit oder Politik reagiert?

  • Verhandlungsführer der EU haben sich auf Maßnahmen zur Verringerung der Abhängigkeit von Arzneimittel-Importen geeinigt
  • Kriterien zur Festlegung "strategischer Projekte" in der EU definiert
  • Fokus auf Produktion von kritischen Arzneimitteln wie Antibiotika, Insulin und Impfstoffen
  • Vorrangige Belieferung des EU-Marktes bei finanzieller Unterstützung für Unternehmen
  • Arzneimittel mit unzureichender Verfügbarkeit sollen von strategischen Projekten profitieren
  • Verpflichtung zur Diversifizierung der Bezugsquellen für kritische Arzneimittel
  • EU-Kommission soll Vergabeverfahren initiieren, wenn fünf oder mehr Länder dies beantragen
  • Statement von Tomislav Sokol: Interessen der Patienten im Mittelpunkt, Stärkung der Widerstandsfähigkeit und Wettbewerbsfähigkeit des Pharmasektors
  • Entschlossenheit der EU zur Stärkung der pharmazeutischen Produktionsbasis betont
  • Neue Vorschriften treten nur bei Zustimmung von Parlament und Rat in Kraft

Welche Konsequenzen werden genannt?

  • Verringerung der Abhängigkeit von Arzneimittel-Importen
  • Schaffung, Modernisierung und Erweiterung von Produktionskapazitäten für kritische Arzneimittel
  • Vorrangige Belieferung des EU-Marktes durch geförderte Unternehmen
  • Nutzung von strategischen Projekten zur Verbesserung der Verfügbarkeit von Arzneimitteln
  • Verpflichtung zur Diversifizierung der Bezugsquellen für kritische Arzneimittel
  • Einleitung von Vergabeverfahren durch die EU-Kommission bei ausreichend vielen Anträgen
  • Stärkung der Widerstandsfähigkeit Europas
  • Förderung der Wettbewerbsfähigkeit des Pharmasektors
  • Sicherstellung der Versorgungssicherheit und gegen Engpässe vorgehen
  • Stärkung der pharmazeutischen Produktionsbasis in Europa

Gibt es bereits eine Stellungnahme?

Ja, im Artikel wird eine Stellungnahme von Tomislav Sokol, dem kroatischen Abgeordneten des EU-Parlaments, zitiert, in der er die Bedeutung der Einigung für die Patienteninteressen und die Wettbewerbsfähigkeit des Pharmasektors betont.

Deutsche Textservice Nachrichtenagentur GmbH

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert