BSW fordert von Reiche klare Zusagen für PCK Schwedt

BSW fordert von Reiche klare Zusagen für PCK Schwedt

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Politik und Wirtschaft in Schwedt

Potsdam () – Die BSW-Fraktion im Brandenburger Landtag hat sich vor dem Besuch von Bundeswirtschaftsministerin Katherina Reiche in der PCK-Raffinerie Schwedt zu Wort gemeldet. Fraktionschef Niels-Olaf Lüders sagte am Sonntag, die Ministerin dürfe nicht „den Habeck machen“ und den Beschäftigten „Sand in die Augen streuen“.

Er fordert konkrete Lösungen für eine langfristige Rohölversorgung, die eine Auslastung von 80 Prozent und damit den wirtschaftlichen Betrieb der Raffinerie dauerhaft sichert.

Lüders warnte vor den Folgen einer geringeren Produktion in Schwedt. Dies würde nicht nur die Abschaltung von Produktionslinien und damit Personaleinsparungen bedeuten, sondern auch ein knapperes Angebot von Kraftstoffen in der Region und höhere Preise.

Aus Sicht der BSW-Fraktion sind endlich Gespräche der Bundes- und Landesebene mit Russland nötig, um die politischen Voraussetzungen zu schaffen, damit wieder Öl durch die Drushba-Pipeline fließen kann. Diese Infrastruktur sei die günstigste, effizienteste und bewährteste Versorgungsroute.

Die PCK-Raffinerie in Schwedt ist die viertgrößte Ölraffinerie in Deutschland und kämpft seit dem freiwilligen Verzicht auf russisches Pipeline-Öl im Jahr 2023 um ihre Zukunft.

Das Unternehmen versorgt große Teile von Berlin, Brandenburg, Mecklenburg-Vorpommern und Westpolen mit Sprit, Heizöl, Kerosin und Bitumen. Seit Mai ist die Lieferung von kasachischem Rohöl durch die Drushba-Pipeline eingestellt worden.

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Text-/Bildquelle: Übermittelt durch www.dts-nachrichtenagentur.de
Bildhinweis: Raffinerie PCK in Schwedt (Archiv)

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Häufig gestellte Fragen (FAQ)

Wie heißen die Personen in diesem Beitrag?

Katherina Reiche, Niels-Olaf Lüders

Welche Organisationen oder Institutionen werden genannt?

BSW-Fraktion, Brandenburger Landtag, Katherina Reiche, PCK-Raffinerie Schwedt, Niels-Olaf Lüders, Drushba-Pipeline, Russland, Deutschland, Berlin, Brandenburg, Mecklenburg-Vorpommern, Westpolen.

Wann ist das Ereignis passiert?

Nicht erwähnt

Wo spielt die Handlung des Artikels?

Die Orte, an denen das beschriebene Ereignis stattfindet oder stattfand, sind: Schwedt, Potsdam, Berlin, Brandenburg, Mecklenburg-Vorpommern, Westpolen.

Worum geht es in einem Satz?

Die BSW-Fraktion im Brandenburger Landtag fordert vor dem Besuch von Bundeswirtschaftsministerin Katherina Reiche konkrete Lösungen für eine langfristige Rohölversorgung der PCK-Raffinerie in Schwedt, um wirtschaftliche Einbußen und höhere Kraftstoffpreise zu verhindern.

Was war der Auslöser für den Vorfall?

  • Besuch von Bundeswirtschaftsministerin Katherina Reiche in der PCK-Raffinerie Schwedt
  • Forderung nach konkreten Lösungen für Rohölversorgung
  • Ziel der langfristigen Auslastung von 80 Prozent
  • Warnung vor negativen Folgen einer geringeren Produktion
  • Bedarf an Gesprächen mit Russland für Wiederaufnahme der Öl-Lieferungen
  • Freiwilliger Verzicht auf russisches Pipeline-Öl seit 2023
  • Einstellung der Lieferung von kasachischem Rohöl durch Drushba-Pipeline seit Mai
  • Bedeutung der Raffinerie für regionale Kraftstoffversorgung

Wie hat die Öffentlichkeit oder Politik reagiert?

  • BSW-Fraktion im Brandenburger Landtag äußert sich vor Besuch von Bundeswirtschaftsministerin Katherina Reiche.
  • Fraktionschef Niels-Olaf Lüders kritisiert mögliche unzureichende Aussagen der Ministerin.
  • Forderung nach langfristigen Lösungen für Rohölversorgung.
  • Warnung vor Folgen einer geringeren Produktion in Schwedt, inklusive Personaleinsparungen und höheren Kraftstoffpreisen.
  • Bedarf an Gesprächen zwischen Bundes- und Landesebene sowie Russland zur Wiederaufnahme von Öl-Lieferungen durch die Drushba-Pipeline.
  • PCK-Raffinerie kämpft seit Verzicht auf russisches Pipeline-Öl um ihre Zukunft.
  • Raffinerie ist wichtig für die Versorgung mehrerer Regionen.

Welche Konsequenzen werden genannt?

  • Abschaltung von Produktionslinien
  • Personaleinsparungen
  • Knapperes Angebot von Kraftstoffen in der Region
  • Höhere Preise

Gibt es bereits eine Stellungnahme?

Ja, im Artikel wird eine Stellungnahme zitiert. Fraktionschef Niels-Olaf Lüders äußert, dass die Ministerin nicht „den Habeck machen“ und den Beschäftigten „Sand in die Augen streuen“ dürfe.

Deutsche Textservice Nachrichtenagentur GmbH

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