Wirtschaft: Herausforderung für Schwedter Raffinerie
Potsdam () – Die BSW-Fraktion im Brandenburger Landtag hat der Landesregierung vorgeworfen, bei der Sicherung der PCK-Raffinerie in Schwedt nicht mutig genug zu handeln. Anlass ist die Ankündigung Russlands, ab dem 1. Mai kein kasachisches Öl mehr über die Druschba-Pipeline nach Deutschland zu leiten.
Das teilte der Fraktionsvorsitzende Niels-Olaf Lüders am Mittwoch mit.
Lüders kritisierte, die Landesregierung setze auf Videokonferenzen und Durchhalteparolen, anstatt eine ehrliche und langfristige Strategie zu entwickeln. Er nannte die Sanktionspolitik der EU, die politische Blockade gegenüber russischem Öl und die Abhängigkeit von US-Entscheidungen als ungelöste Probleme. „Wer Versorgungssicherheit wirklich ernst nimmt, muss endlich Schluss machen mit dieser Mischung aus Symbolpolitik und geopolitischer Hörigkeit“, so Lüders.
Der BSW-Politiker forderte Ministerpräsident Dietmar Woidke auf, sich bei Bundeskanzler Friedrich Merz für neue Gespräche mit Russland einzusetzen.
Die Beschäftigten der Raffinerie bräuchten belastbare Verträge und verlässliche Lieferbeziehungen, nicht nur Sonntagsreden. Die notdürftige Versorgung über Rostock und Danzig reiche nicht aus, um die Zukunft der Region zu sichern.
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| Text-/Bildquelle: | Übermittelt durch www.dts-nachrichtenagentur.de |
| Bildhinweis: | Raffinerie PCK in Schwedt (Archiv) |
Häufig gestellte Fragen (FAQ)
Wie heißen die Personen in diesem Beitrag?
Niels-Olaf Lüders, Dietmar Woidke, Friedrich Merz
Welche Organisationen oder Institutionen werden genannt?
BSW-Fraktion, Brandenburger Landtag, PCK-Raffinerie, Russland, Druschba-Pipeline, EU, Ministerpräsident Dietmar Woidke, Bundeskanzler Friedrich Merz, Rostock, Danzig
Wann ist das Ereignis passiert?
Das Datum oder der Zeitraum des beschriebenen Ereignisses ist der 1. Mai.
Wo spielt die Handlung des Artikels?
Die Orte, an denen das beschriebene Ereignis stattfindet oder stattfand, sind: Potsdam, Schwedt, Rostock, Danzig.
Worum geht es in einem Satz?
Die BSW-Fraktion im Brandenburger Landtag kritisiert die Landesregierung für unzureichende Maßnahmen zur Sicherung der PCK-Raffinerie in Schwedt und fordert eine langfristige Strategie angesichts der russischen Ölstop-Entscheidung.
Was war der Auslöser für den Vorfall?
- Ankündigung Russlands, kein kasachisches Öl mehr über Druschba-Pipeline zu leiten
- Kritik der BSW-Fraktion an der Landesregierung
- Mangel an mutigen Handlungen seitens der Landesregierung
- Abhängigkeit von US-Entscheidungen
- Sanktionspolitik der EU und politische Blockade bezüglich russischem Öl
- Forderung nach einer langfristigen Strategie für die Raffinerie
- Notwendigkeit belastbarer Verträge und verlässlicher Lieferbeziehungen
Wie hat die Öffentlichkeit oder Politik reagiert?
Nein.
Welche Konsequenzen werden genannt?
- Vorwurf mangelnder Mut zur Sicherung der Raffinerie
- Kritik an unzureichender Strategie der Landesregierung
- Sanktionspolitik der EU als ungelöstes Problem
- Politische Blockade gegenüber russischem Öl
- Abhängigkeit von US-Entscheidungen
- Forderung nach neuen Gesprächen mit Russland
- Notwendigkeit belastbarer Verträge für Beschäftigte
- Unsicherheit der Lieferbeziehungen
- Notdürftige Versorgung über Rostock und Danzig als unzureichend
- Bedrohung der Zukunft der Region
Gibt es bereits eine Stellungnahme?
Ja, im Artikel wird eine Stellungnahme von Niels-Olaf Lüders zitiert, in der er die Landesregierung für ihr Vorgehen bei der Sicherung der PCK-Raffinerie kritisiert.
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