Gesellschaft: Trainerinnen im Profifußball fördern
Berlin () – Die frühere Kulturstaatsministerin Claudia Roth (Grüne) plädiert nach dem Vorbild von Union Berlin für mehr Trainerinnen in der Männer-Bundesliga. „Das Geschlecht darf bei der Besetzung solcher Posten keine Rolle spielen, in der Bundesliga wie in jedem anderen Bereich“, sagte die Grünen-Bundestagsabgeordnete dem „Spiegel“. „Frauen beweisen seit Jahrzehnten, dass sie als Führungskräfte mindestens genauso gut geeignet sind wie Männer.“
Der „toxische Umgang, der im Profifußball leider noch immer herrscht, der würde durch weibliche Führungskräfte vielleicht endlich zurückgehen“, so Roth. „Das wäre ein Gewinn für den Profifußball.“
Roth lobte den 1. FC Union, der Marie-Louise Eta am vergangenen Wochenende zur ersten Cheftrainerin in der Geschichte der Männer-Fußball-Bundesliga berufen hat. Seitdem wird Eta allerdings in den sozialen Medien teils mit Hetze und Häme angegangen.
„Union Berlin macht aktuell wirklich alles richtig, indem sich die Verantwortlichen und der Verein öffentlich hinter sie stellen und das Verhalten dieser sogenannten Fans klar verurteilen“, sagte Roth. Der Verein zeige damit Haltung, „die bei so einer Verpflichtung essenziell ist und eigentlich auch selbstverständlich sein sollte“.
Eta sei eine „ausgewiesene Fußballfachfrau“, die alle Voraussetzungen mitbringe, an denen auch männliche Kollegen gemessen würden. „Genau dieses Bewusstsein um die eigene Kompetenz ist ein wichtiger Schutzschild gegen Häme und Hetze. Dazu ist der Rückhalt aus dem Umfeld enorm wichtig“, so Roth.
Die Grünen-Politikerin ist Mitglied des FC Augsburg. Roth ist auch Vizevorsitzende des Kuratoriums der Kulturstiftung des Deutschen Fußball-Bundes (DFB).
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| Text-/Bildquelle: | Übermittelt durch www.dts-nachrichtenagentur.de |
| Bildhinweis: | Claudia Roth (Archiv) |
Häufig gestellte Fragen (FAQ)
Wie heißen die Personen in diesem Beitrag?
Claudia Roth, Marie-Louise Eta
Welche Organisationen oder Institutionen werden genannt?
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Worum geht es in einem Satz?
Claudia Roth plädiert für mehr weibliche Trainer in der Männer-Bundesliga und lobt Union Berlin für die Ernennung von Marie-Louise Eta, während sie gleichzeitig auf die Notwendigkeit eines besseren Umgangs im Profifußball hinweist.
Was war der Auslöser für den Vorfall?
- Plädoyer für mehr Trainerinnen in der Männer-Bundesliga
- Berufung von Marie-Louise Eta als erste Cheftrainerin der Männer-Bundesliga
- Diskussion über Geschlechterrollen im Profifußball
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- Negative Reaktionen auf die Berufung von Eta in sozialen Medien
- Unterstützung von Union Berlin für eine weibliche Führungskraft
- Clara Roths persönliche Überzeugung von der Kompetenz von Frauen in Führungspositionen
Wie hat die Öffentlichkeit oder Politik reagiert?
- Claudia Roth fordert mehr Trainerinnen in der Männer-Bundesliga
- Geschlecht soll bei Besetzungen keine Rolle spielen
- Frauen als Führungskräfte sind gleichwertig zu Männern
- Toxischer Umgang im Profifußball könnte durch weibliche Führungskräfte sich verbessern
- Lob für 1. FC Union, der erste weibliche Cheftrainerin berufen hat
- Marie-Louise Eta wird in sozialen Medien angefeindet
- Roth würdigt den Rückhalt von Union Berlin für Eta
- Eta gilt als erfahrene Fußballfachfrau
- Unterstützung aus dem Umfeld ist wichtig gegen Hetze und Häme
Welche Konsequenzen werden genannt?
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- Weibliche Führungskräfte könnten toxischen Umgang im Profifußball verringern
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- Unterstützung durch Verein notwendig bei Hetze gegen Trainerinnen
- Haltung der Verantwortlichen ist essenziell
- Bedeutung von Rückhalt aus dem Umfeld für Frauen im Fußball
Gibt es bereits eine Stellungnahme?
Ja, im Artikel wird eine Stellungnahme von Claudia Roth zitiert. Sie plädiert für mehr Trainerinnen in der Männer-Bundesliga und betont, dass "das Geschlecht bei der Besetzung solcher Posten keine Rolle spielen" sollte.
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