Politik: Castortransport in NRW und Bundeskritik
Düsseldorf () – NRW-Wirtschaftsministerin Mona Neubaur (Grüne) hat sich erleichtert über den reibungslosen Ablauf des Castortransports von Jülich nach Ahaus gezeigt und zugleich den Bund kritisiert. „Wir hätten uns eine andere Entscheidung des Bundes gewünscht und haben alle Handlungsoptionen ausgeschöpft, um unnötige Transporte zu vermeiden“, sagte sie der „Rheinischen Post“ (Donnerstagausgabe).
Das Land habe leider keine Entscheidungsgewalt in dieser Sache.
Die fachliche, rechtliche und finanzielle Hauptverantwortung, das Problem der ungenehmigten Lagerung der Brennelemente zu lösen, liege bei der Jülicher Entsorgungsgesellschaft für Nuklearanlagen und damit mehrheitlich beim Bund.
„Der erste Transport hat nun reibungslos stattgefunden, und mein ausdrücklicher Dank dafür gilt den Sicherheitsbehörden und der Atomaufsicht für ihre professionelle Arbeit“, sagte die Landesministerin. „Gemeinsam sorgen wir dafür, dass die weiteren Transporte ebenfalls rechtssicher, zeitnah und gewissenhaft ablaufen und die Bevölkerung bestmöglich informiert und geschützt wird.“
Neubaur forderte Tempo bei der Endlagersuche ein.
„Die sichere Lagerung radioaktiver Abfälle ist eine nationale Gemeinschaftsaufgabe, der sich keine Region entziehen darf.“ Weitere Verzögerungen seien leider absehbar, sagte sie.
„Ich erwarte jetzt von der Bundesregierung, dass alle Beschleunigungsoptionen im Standortauswahlprozess genutzt werden. Die Bundesregierung muss zudem zeitnah ein Zwischenlagerkonzept vorlegen, wie die Zeit bis zum Endlager überbrückt werden kann.“
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| Text-/Bildquelle: | Übermittelt durch www.dts-nachrichtenagentur.de |
| Bildhinweis: | Mona Neubaur (Archiv) |
Häufig gestellte Fragen (FAQ)
Wie heißen die Personen in diesem Beitrag?
Mona Neubaur
Welche Organisationen oder Institutionen werden genannt?
Die genannten Organisationen, Parteien oder Institutionen sind:
NRW-Wirtschaftsministerium, Grüne, Bundesrepublik Deutschland, Jülicher Entsorgungsgesellschaft für Nuklearanlagen, Sicherheitsbehörden, Atomaufsicht, Bundesregierung.
Wann ist das Ereignis passiert?
Nicht erwähnt
Wo spielt die Handlung des Artikels?
Jülich, Ahaus, Düsseldorf
Worum geht es in einem Satz?
NRW-Wirtschaftsministerin Mona Neubaur (Grüne) zeigte sich erfreut über den erfolgreichen Castortransport von Jülich nach Ahaus, kritisierte jedoch den Bund für fehlende Entscheidungen zur Vermeidung unnötiger Transporte und forderte eine schnellere Endlagersuche für radioaktive Abfälle.
Was war der Auslöser für den Vorfall?
- Reibungsloser Ablauf des Castortransports
- Kritisierte Entscheidung des Bundes
- Keine Entscheidungsgewalt des Landes
- Hauptverantwortung bei der Jülicher Entsorgungsgesellschaft
- Ungenehmigte Lagerung von Brennelementen
- Dank an Sicherheitsbehörden und Atomaufsicht
- Forderung nach Tempo bei der Endlagersuche
- Nationale Gemeinschaftsaufgabe der sicheren Lagerung radioaktiver Abfälle
- Absehbare Verzögerungen im Prozess
- Erwartung an Bundesregierung für Beschleunigungsoptionen und Zwischenlagerkonzept
Wie hat die Öffentlichkeit oder Politik reagiert?
- Mona Neubaur äußert Erleichterung über reibungslosen Ablauf des Castortransports.
- Kritik an der Bundesentscheidung bezüglich unnötiger Transporte.
- Land hat keine Entscheidungsgewalt über Brennelementelagerung.
- Dank an Sicherheitsbehörden und Atomaufsicht für professionelle Arbeit.
- Forderung nach Tempo bei der Endlagersuche.
- Betonung der sicheren Lagerung radioaktiver Abfälle als nationale Gemeinschaftsaufgabe.
- Erwartung an Bundesregierung, Beschleunigungsoptionen im Standortauswahlprozess zu nutzen.
- Forderung nach zeitnahem Zwischenlagerkonzept bis zur Etablierung eines Endlagers.
Welche Konsequenzen werden genannt?
- Erleichterung über reibungslosen Ablauf des Castortransports
- Kritik am Bund bezüglich anderer Entscheidungsoptionen
- Fehlende Entscheidungsgewalt des Landes
- Hauptverantwortung liegt bei der Jülicher Entsorgungsgesellschaft und dem Bund
- Dank an Sicherheitsbehörden und Atomaufsicht
- Verpflichtung zu rechtssicheren und zeitnahen weiteren Transporten
- Forderung nach Temp bei der Endlagersuche
- Absehbare Verzögerungen bei der Lösung des Problems
- Erwartung an die Bundesregierung, Beschleunigungsoptionen zu nutzen
- Notwendigkeit eines Zwischenlagerkonzepts bis zum Endlager
Gibt es bereits eine Stellungnahme?
Ja, im Artikel wird eine Stellungnahme von NRW-Wirtschaftsministerin Mona Neubaur zitiert, in der sie sich erleichtert über den reibungslosen Ablauf des Castortransports zeigt und den Bund kritisiert.
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