Außenpolitik: Kritik an Trumps Iran-Strategie
Berlin () – Nach dem aufgeschobenen Trump-Ultimatum gegen den Iran kritisiert der CDU-Außenexperte Norbert Röttgen den US-Präsidenten. Auf die Frage, wem er mit Blick auf angebliche US-iranische Verhandlungen glaube, sagte Röttgen den Sendern RTL und ntv: „Man muss man wahrscheinlich antworten, dass hier die iranische Seite über mehr Glaubwürdigkeit verfügt.“ Trump hatte behauptet, es gebe gute Gespräche, was der Iran zurückwies.
Es zeige sich die Schwäche von Trumps Kriegsführung, so Röttgen. Er spreche Drohungen aus und nehme sie dann mit einer Behauptung zurück, der die iranische Regierung auch noch widerspreche. „Also es sieht nicht gut aus für die Rolle von Trump hier.“ Offenkundig gebe es für die Straße von Hormus kein strategisches Vorgehen der USA. „Das ist ein erratisches Verhalten, ein widersprüchliches Verhalten.“ Die Folge seien Unruhe und Panik an den Märkten.
Ein baldiges Kriegsende im Iran ohne den Sturz des Regimes hält Röttgen nicht für wünschenswert. „Wenn man das einmal begonnen hat, dann ist es auch unbedingt wichtig, dass bestimmte Ziele erreicht werden.“ Das iranische Regime habe der Welt bewiesen, dass es sich den Schlüssel für die Straße von Hormus auch von den USA nicht wegnehmen lasse. Überlebe das Regime, und habe zudem weiterhin angereichertes Uran, würde es daher sogar gestützt aus dem Krieg hervorgehen, so der CDU-Außenexperte.
„Dann wäre das am Ende eine strategische Stärkung des Regimes und eine bleibende strategische geopolitische Schwächung der USA.“ Die Amerikaner müssten das verhindern. „Es ist in unserem Interesse, wenn das iranische Regime stürzt, es wäre nicht in unserem Interesse, wenn die USA verlieren.“ Andernfalls seien Deutschland, die Europäer und auch die Golfstaaten dauerhaft vom Iran erpressbar.
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| Text-/Bildquelle: | Übermittelt durch www.dts-nachrichtenagentur.de |
| Bildhinweis: | Norbert Röttgen (Archiv) |
Häufig gestellte Fragen (FAQ)
Wie heißen die Personen in diesem Beitrag?
Norbert Röttgen, Donald Trump
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Worum geht es in einem Satz?
CDU-Außenexperte Norbert Röttgen kritisiert Trump für seinen wackeligen Kurs gegenüber dem Iran, da dieser anscheinend unzuverlässig ist und an Glaubwürdigkeit verliert, was die geopolitische Lage destabilisieren könnte.
Was war der Auslöser für den Vorfall?
- Aufgeschobenes Ultimatum von Trump gegenüber dem Iran
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- Trumps Behauptungen über positive Gespräche
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- Norbert Röttgen kritisiert Trump und dessen Handhabung der Iran-Politik
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- Zweifel an strategischem Vorgehen der USA in der Straße von Hormus
- Röttgen hält Kriegsende ohne Regimewechsel für unerwünscht
- Möglichkeit einer strategischen Stärkung des iranischen Regimes durch Überleben im Konflikt
- Betonung auf die Notwendigkeit, das iranische Regime zu stürzen für die Sicherheit Europas und der Golfstaaten
Welche Konsequenzen werden genannt?
- Unruhe und Panik an den Märkten
- Strategische Stärkung des iranischen Regimes
- Geopolitische Schwächung der USA
- Erpressbarkeit Deutschlands, der Europäer und der Golfstaaten durch den Iran
Gibt es bereits eine Stellungnahme?
Ja, im Artikel wird eine Stellungnahme des CDU-Außenexperten Norbert Röttgen zitiert, in der er Trump kritisiert und die Glaubwürdigkeit der iranischen Seite betont.
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