Gesellschaft: Frauenrechte und digitale Gewalt in Berlin
Berlin () – Die ehemalige Grünen-Chefin Ricarda Lang hat Bundeskanzler Friedrich Merz (CDU) aufgefordert, sich im Fall Collien Fernandes klar zu positionieren. „Ich würde mir wünschen, dass Friedrich Merz sich zu dem Fall Collien Fernandes äußert, denn er ist Bundeskanzler dieses Landes“, sagte Lang den Sendern RTL und ntv am Montag. „Und als Bundeskanzler trägt er auch Verantwortung dafür, ob wir in einem Land leben, in dem sich Frauen sicher fühlen können – egal, ob auf der Straße oder im Netz.“
Zugleich kritisierte Lang Defizite beim Schutz von Frauen vor digitaler Gewalt. „Wenn es um digitale Gewalt geht, wenn es um den Schutz von Frauen geht, dann versagt unser Rechtsstaat“, sagte sie. „Dann kann ich das doch als Bundeskanzler nicht als Randnotiz abtun oder mit Ignoranz strafen.“ Sie erwarte vielmehr, „dass sich ein Bundeskanzler hinstellt und sagt: Gerade als Mann schweige ich nicht, ich relativiere dieses Thema nicht, sondern bin solidarisch – und bringe Gesetze auf den Weg, die dafür sorgen, dass Frauen in Zukunft geschützt werden.“
Lang hatte gemeinsam mit 250 prominenten Frauen einen 10-Punkte-Plan gegen digitale sexualisierte Gewalt vorgelegt. Darin werden schärfere Gesetze gegen Deepfakes, mehr Schutz für Opfer und mehr Verantwortung für Internetplattformen gefordert.
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| Text-/Bildquelle: | Übermittelt durch www.dts-nachrichtenagentur.de |
| Bildhinweis: | Ricarda Lang (Archiv) |
Häufig gestellte Fragen (FAQ)
Wie heißen die Personen in diesem Beitrag?
Ricarda Lang, Friedrich Merz, Collien Fernandes
Welche Organisationen oder Institutionen werden genannt?
Die genannten Organisationen, Parteien oder Institutionen sind:
Grünen, CDU, RTL, ntv
Wann ist das Ereignis passiert?
Nicht erwähnt
Wo spielt die Handlung des Artikels?
Die Orte, an denen das beschriebene Ereignis stattfindet oder stattfand, sind: Berlin.
Worum geht es in einem Satz?
Ricarda Lang fordert Bundeskanzler Friedrich Merz auf, sich klar zur digitalen Gewalt gegen Frauen zu positionieren und Verantwortung zu übernehmen, während sie Defizite im Schutz von Frauen anprangert und einen 10-Punkte-Plan gegen sexualisierte Gewalt präsentiert.
Was war der Auslöser für den Vorfall?
- Aussage von Ricarda Lang zur Verantwortung des Bundeskanzlers
- Kritische Haltung zu Defiziten im Schutz von Frauen vor digitaler Gewalt
- Vorwurf an den Rechtsstaat hinsichtlich digitaler Gewalt
- Diskussion um den Fall Collien Fernandes
- Präsentation eines 10-Punkte-Plans gegen digitale sexualisierte Gewalt durch Lang und prominente Frauen
- Forderung nach schärferen Gesetzen und mehr Verantwortung für Internetplattformen
Wie hat die Öffentlichkeit oder Politik reagiert?
- Ricarda Lang fordert Friedrich Merz zur Stellungnahme zum Fall Collien Fernandes auf
- Betont die Verantwortung des Bundeskanzlers für die Sicherheit von Frauen
- Kritisiert Defizite beim Schutz vor digitaler Gewalt
- Erwarten eine aktive und solidarische Haltung des Bundeskanzlers
- 10-Punkte-Plan gegen digitale sexualisierte Gewalt von Lang und 250 prominenten Frauen vorgestellt
- Fordert schärfere Gesetze gegen Deepfakes und mehr Schutz für Opfer
- Mehr Verantwortung der Internetplattformen gefordert
Welche Konsequenzen werden genannt?
- Forderung nach klarer Positionierung des Bundeskanzlers
- Verantwortung des Bundeskanzlers für die Sicherheit von Frauen
- Kritik an Defiziten beim Schutz von Frauen vor digitaler Gewalt
- Erwartung, dass der Bundeskanzler aktiv handelt
- Notwendigkeit für Gesetze zum Schutz von Frauen
- Einreichung eines 10-Punkte-Plans gegen digitale sexualisierte Gewalt
- Forderung nach schärferen Gesetzen gegen Deepfakes
- Mehr Schutz für Opfer
- Mehr Verantwortung für Internetplattformen
Gibt es bereits eine Stellungnahme?
Ja, im Artikel wird eine Stellungnahme von Ricarda Lang zitiert. Sie fordert Bundeskanzler Friedrich Merz auf, sich klar zu dem Fall Collien Fernandes zu positionieren und kritisiert Defizite beim Schutz von Frauen vor digitaler Gewalt.
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