Bericht: Malmendier scheidet als Wirtschaftsweise aus

Politische Entscheidungen in Berlin beeinflussen Wirtschaftsgremien

() – Die Amtszeit von Ulrike Malmendier als Wirtschaftsweise wird offenbar nicht verlängert. Wie das „Handelsblatt“ (Dienstagausgabe) unter Berufung auf eigene Informationen berichtet, haben das CDU-geführte Wirtschaftsministerium und das Kanzleramt ein Veto gegen die Verlängerung der Ökonomin im Sachverständigenrat eingelegt. Da das Vorschlagsrecht für den Posten Malmendiers bei der CDU liegt, endet Malmendiers Laufzeit in dem Beratergremium Ende Februar.

Das SPD-geführte Finanzministerium hält für einen . Malmendier sei eine ausgezeichnete internationale Ökonomin mit hervorragendem Ruf, hieß es. Auch SPD-Fraktionsvize Armand Zorn warf der CDU eine „künstliche Politisierung des Sachverständigenrates“ vor. Die Vorbehalte aus Wirtschaftsministerium und Kanzleramt rühren daher, dass Malmendier nicht als ordnungspolitisch genug gilt, wie es heißt. In der CDU wird kritisiert, dass vier der fünf Ratsmitglieder sich in den vergangenen Jahren von der traditionellen, ausschließlichen ordnungspolitischen Linie des Gremiums wegbewegt hätten, darunter Malmendier.

Die CDU soll für die Nachfolge Malmendiers offenbar eine Präferenz für den Wiener Handelsökonomen Felbermayr haben. Allerdings bestehen Zweifel, ob er bereitstünde. Als weiterer Name wird die Ökonomin Nicola Fuchs-Schündeln gehandelt. Sie wurde schon häufiger gefragt, scheute aber bislang die große Bühne. Seit sie 2024 die Leitung des Wissenschaftszentrums Berlin für Sozialforschung (WZB) übernahm, ist sie in der Öffentlichkeit aber präsenter. Als weitere Kandidatin wird Silke Übelmesser gehandelt, die als Anhängerin einer ordnungspolitischen Linie gilt.

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Text-/Bildquelle: Übermittelt durch www.dts-nachrichtenagentur.de
Bildhinweis: Ulrike Malmendier (Archiv)

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Häufig gestellte Fragen (FAQ)

Wie heißen die Personen in diesem Beitrag?

Ulrike Malmendier, Armand Zorn, Gabriel Felbermayr, Nicola Fuchs-Schündeln, Silke Übelmesser

Welche Organisationen oder Institutionen werden genannt?

CDU, SPD, Wirtschaftsministerium, Kanzleramt, Sachverständigenrat, Armand Zorn, Gabriel Felbermayr, Nicola Fuchs-Schündeln, Wissenschaftszentrum Berlin für Sozialforschung (WZB), Silke Übelmesser

Wann ist das Ereignis passiert?

Ende Februar.

Wo spielt die Handlung des Artikels?

Berlin

Worum geht es in einem Satz?

Die Amtszeit von Ulrike Malmendier als Wirtschaftsweise wird offenbar nicht verlängert, da das CDU-geführte Wirtschaftsministerium und das Kanzleramt ein Veto eingelegt haben, während die SPD die Entscheidung kritisiert und alternative Nachfolgekandidaten ins Gespräch bringt.

Was war der Auslöser für den Vorfall?

  • Veto von CDU-geführtem Wirtschaftsministerium und Kanzleramt gegen Verlängerung
  • Vorschlagsrecht für Malmendiers Posten liegt bei der CDU
  • Malmendier wird als nicht ordnungspolitisch genug eingeschätzt
  • Vorbehalte rühren von Abweichungen der Ratsmitglieder von traditioneller ordnungspolitischer Linie
  • Finanzministerium der SPD hält Entscheidung für Fehler
  • Kritik an "künstlicher Politisierung" des Sachverständigenrates
  • Präferenz der CDU für Nachfolgekandidaten wie Gabriel Felbermayr und Nicola Fuchs-Schündeln

Wie hat die Öffentlichkeit oder Politik reagiert?

  • CDU-geführtes Wirtschaftsministerium und Kanzleramt legen Veto gegen Verlängerung von Malmendier ein
  • SPD-geführtes Finanzministerium hält Entscheidung für Fehler und lobt Malmendier
  • SPD-Fraktionsvize kritisiert CDU wegen "künstlicher Politisierung des Sachverständigenrates"
  • Vorbehalte gegen Malmendier wegen mangelnder ordnungspolitischer Ansprüche
  • CDU kritisiert Abweichung von traditioneller ordnungspolitischer Linie durch Ratsmitglieder
  • Kandidaten für Nachfolge: Gabriel Felbermayr, Nicola Fuchs-Schündeln, Silke Übelmesser

Welche Konsequenzen werden genannt?

  • Amtszeit von Ulrike Malmendier als Wirtschaftsweise endet
  • Veto gegen Verlängerung von CDU-geführtem Wirtschaftsministerium und Kanzleramt
  • SPD-geführtes Finanzministerium hält Entscheidung für Fehler
  • Vorwurf der politisierten Sachverständigenrat von SPD-Fraktionsvize
  • Zweifel an Nachfolgekandidaten Gabriel Felbermayr
  • Diskussion um alternative Kandidatinnen Nicola Fuchs-Schündeln und Silke Übelmesser

Gibt es bereits eine Stellungnahme?

Ja, im Artikel wird eine Stellungnahme zitiert, in der das SPD-geführte Finanzministerium die Entscheidung als Fehler bezeichnet und Ulrike Malmendier als ausgezeichnete internationale Ökonomin mit hervorragendem Ruf würdigt.

Deutsche Textservice Nachrichtenagentur GmbH
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