Wirtschaftsweise kritisieren Ausscheiden von Malmendier

Wirtschaft: Behördenentscheidungen und Expertenkritik in Berlin

() – Der Sachverständigenrat zur Begutachtung der gesamtwirtschaftlichen Entwicklung hat die Entscheidung der Bundesregierung, die Amtszeit der Wirtschaftsweisen Ulrike Malmendier nicht zu verlängern, kritisiert.

„Mit großer Verwunderung und allergrößtem Bedauern nimmt der Sachverständigenrat Wirtschaft zur Kenntnis, dass das Mandat unserer Kollegin Ulrike Malmendier nach nur dreieinhalbjähriger Amtszeit nicht verlängert wurde“, teilte der Sachverständigenrat am Sonntag mit. Mit ihr verliere man ein hochgeschätztes Mitglied, das in seinem internationalen wissenschaftlichen Renommee in der langen Geschichte des Gremiums seinesgleichen suche. „Der Sachverständigenrat wird insbesondere ihren Blick von außen aus den USA auf Europa und Deutschland vermissen.“

Malmendier selbst sagte, dass sie mit „großem Bedauern“ erfahren habe, dass ihr Mandat nicht verlängert werde. „Es war mir eine große Ehre, sowohl mit meiner wissenschaftlichen Expertise als auch mit meinem Blick von außen und aus den USA zur dieses Gremiums und für unser Land Beiträge leisten zu können.“ Besonders stolz sei sie darauf, die von ihr entwickelte und von allen Ratskollegen befürwortete Frühstart- in die und in die Debatte um die kapitalgedeckte Altersvorsorge und mehr Generationengerechtigkeit eingebracht zu haben. Für die Politikberatung in Deutschland und Europa stehe sie weiter zur Verfügung, so Malmendier.

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Text-/Bildquelle: Übermittelt durch www.dts-nachrichtenagentur.de
Bildhinweis: Ulrike Malmendier (Archiv)

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Häufig gestellte Fragen (FAQ)

Wie heißen die Personen in diesem Beitrag?

Welche Organisationen oder Institutionen werden genannt?

Sachverständigenrat zur Begutachtung der gesamtwirtschaftlichen Entwicklung, Bundesregierung, Ulrike Malmendier, Sachverständigenrat, USA, Deutschland, Frühstart-Rente, Politikberatung, Europa.

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Der Sachverständigenrat zur Begutachtung der gesamtwirtschaftlichen Entwicklung kritisiert die Entscheidung der Bundesregierung, die Amtszeit von Ulrike Malmendier nicht zu verlängern, und bedauert den Verlust ihrer Expertise und internationalen Sichtweise.

Was war der Auslöser für den Vorfall?

  • Entscheidung der Bundesregierung
  • Nichtverlängerung des Mandats von Ulrike Malmendier
  • Kritische Reaktion des Sachverständigenrats
  • Verlust eines hochgeschätzten Mitglieds
  • Malmendiens internationaler Ruf
  • Einzigartige Perspektive aufgrund ihres Aufenthalts in den USA
  • Bedeutende Beiträge zur deutschen Politik und Wirtschaft

Wie hat die Öffentlichkeit oder Politik reagiert?

  • Sachverständigenrat kritisiert Entscheidung der Bundesregierung
  • Bedauern über das Ende der Amtszeit von Ulrike Malmendier
  • Verlust eines hochgeschätzten Mitglieds mit internationalem Renommee
  • Malmendier äußert Bedauern über die Nichtverlängerung ihres Mandats
  • Stolz auf ihren Beitrag zur Frühstart-Rente und zur Debatte um Altersvorsorge
  • Malmendier bleibt für Politikberatung verfügbar

Welche Konsequenzen werden genannt?

  • Verlust eines hochgeschätzten Mitglieds im Sachverständigenrat
  • Fehlen einer externen Perspektive aus den USA
  • Verlust von wissenschaftlicher Expertise
  • Keine Fortführung der Frühstart-Rente in der aktuellen Form
  • Fortdauernde Verfügbarkeit für Politikberatung in Deutschland und Europa

Gibt es bereits eine Stellungnahme?

Ja, im Artikel wird eine Stellungnahme zitiert. Der Sachverständigenrat kritisiert die Entscheidung der Bundesregierung, das Mandat von Ulrike Malmendier nicht zu verlängern, und äußert Verwunderung sowie Bedauern über den Verlust eines hochgeschätzten Mitglieds.

Deutsche Textservice Nachrichtenagentur GmbH
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