Laumann kritisiert Schwarz-Rot für Vielzahl an Einzelforderungen
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Politik in Nordrhein-Westfalen vor Parteitag
Berlin () – Vor dem CDU-Bundesparteitag in Stuttgart hat Nordrhein-Westfalens Arbeits- und Gesundheitsminister Karl-Josef Laumann (CDU) vor weiteren Einzelvorstößen aus Reihen der schwarz-roten Koalition gewarnt.
„Immer wieder neue Einzelforderungen führen reflexartig und auch nachvollziehbarerweise zu Kopfschütteln auf der anderen Seite der Koalition“, sagte Laumann der „Welt“ (Donnerstagausgabe). „Von daher hilft es uns nicht weiter, wenn die SPD unausgegorene Vorschläge zur Erbschaftsteuer macht, oder wenn die CDU meint, sie müsste über Einschränkungen der Teilzeit oder die Herausnahme von Zahnersatz aus dem Leistungskatalog der gesetzlichen Krankenversicherung reden.“
Es müsse „ein überlegtes Gesamtkonzept geben, bei dem die wirtschaftlichen Notwendigkeiten und der soziale Zusammenhalt in der richtigen Balance sind“, so Laumann. Es gehe jetzt „vor allem darum, dass wir in der Bundesregierung aus der Arbeit der Kommissionen heraus ein Gesamtkonzept vorlegen und umsetzen“.
Laumann, der einer der fünf Stellvertreter von CDU-Chef Friedrich Merz ist, machte sich in der Debatte über das gesetzliche Renteneintrittsalter für Änderungen stark. „Es werden oftmals Dachdecker und Pflegekräfte genannt, um deutlich zu machen, dass längeres Arbeiten nicht so einfach geht. Aber das gilt für viele andere Bereiche nicht“, sagte Laumann.
„Ich glaube, dass man eine Kombination aus Lebensalter und Berücksichtigung der Berufsjahre für die Rentenberechnung braucht. Um es klar zu sagen: Wer mit 16 Jahren bereits angefangen hat zu arbeiten, sollte früher in Rente gehen können als jemand, der beispielsweise erst mit Mitte 20 in den Beruf einsteigt.“ Er glaube, „dass Akademiker häufig Berufe ausüben, in denen man eher bis 70 arbeiten kann als beispielsweise auf dem Bau. Das sollte man bei einer Reform der Rente schon mitdenken, denn Politik sollte mit der realen Lebenswelt von Menschen zu tun haben.“
Der CDU-Vize kritisierte den Parteitagsantrag, in dem gefordert wird, dass telefonische Krankschreibungen künftig nicht mehr möglich sein sollten. „Fakt ist: Nur ein Prozent der Krankschreibungen in Deutschland erfolgen telefonisch“, so Laumann. „Entsprechend ist klar: Das löst das Problem nicht. Ich wäre immer vorsichtig damit, etwas ins Schaufenster zu stellen, das die Dinge nicht verändert.“
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Welche Organisationen oder Institutionen werden genannt?
CDU, SPD, Bundesregierung, Friedrich Merz, Welt
Wann ist das Ereignis passiert?
Nicht erwähnt
Wo spielt die Handlung des Artikels?
Die Orte, an denen das beschriebene Ereignis stattfindet oder stattfand, sind: Berlin, Stuttgart.
Worum geht es in einem Satz?
Nordrhein-Westfalens Arbeits- und Gesundheitsminister Karl-Josef Laumann warnt vor weiteren Einzelvorstößen der schwarz-roten Koalition und fordert ein durchdachtes Gesamtkonzept zur Rentenreform, das die verschiedenen beruflichen Lebensrealitäten berücksichtigt.
Was war der Auslöser für den Vorfall?
Warnung vor Einzelvorstößen der Koalition
Unstimmigkeiten zwischen CDU und SPD
Unausgegorene Vorschläge zur Erbschaftsteuer von der SPD
Diskussion über Einschränkungen der Teilzeit und Zahnersatz
Forderung nach einem Gesamtkonzept für wirtschaftliche und soziale Balance
Anstoß zur Debatte über gesetzliches Renteneintrittsalter
Unterschiedliche Arbeitsbedingungen in Berufen
Kritik an Parteitagsantrag zu telefonischen Krankschreibungen
Laumann warnt vor Einzelvorstößen der schwarz-roten Koalition
Kritik an unausgegorenen SPD-Vorschlägen zur Erbschaftsteuer
CDU soll Diskussion über Teilzeiteinschränkungen und Zahnersatzleistung vermeiden
Forderung nach überlegtem Gesamtkonzept zur Balance von Wirtschaft und sozialem Zusammenhalt
Betonung der Notwendigkeit eines Gesamtkonzepts aus den Kommissionen
Vorschlag zur Berücksichtigung von Berufsjahren bei Rentenberechnung
Kritik an Parteitagsantrag zu telefonischen Krankschreibungen
Hinweis auf geringe Relevanz telefonischer Krankschreibungen in der Praxis
Welche Konsequenzen werden genannt?
Warnung vor weiteren Einzelvorstößen
Kopfschütteln innerhalb der Koalition
Notwendigkeit eines überlegten Gesamtkonzepts
Sicherstellung der Balance zwischen wirtschaftlichen Notwendigkeiten und sozialem Zusammenhalt
Forderung nach einer Kombination aus Lebensalter und Berufsjahren in der Rentenberechnung
Kritik am Parteitagsantrag zur telefonischen Krankschreibung
Hinweis auf geringe Relevanz telefonischer Krankschreibungen in Deutschland
Vorsicht bei unrealistischen Vorschlägen
Gibt es bereits eine Stellungnahme?
Ja, im Artikel wird eine Stellungnahme von Karl-Josef Laumann zitiert, in der er vor Einzelvorstößen aus der Koalition warnt und die Notwendigkeit eines überlegten Gesamtkonzepts betont.