Gesundheitsministerin erwägt Gebühr für Patienten ohne Überweisung
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Gesundheitspolitik: Neues Primärversorgungssystem in Berlin
Berlin () – Zur besseren Steuerung der Patientenversorgung will Bundesgesundheitsministerin Nina Warken (CDU) ein Primärversorgungssystem einführen. „Wir müssen die vorhandene Zeit der Ärzte besser nutzen. Dazu braucht es mehr Steuerung im System“, sagte sie dem „Handelsblatt“ (Donnerstagausgabe).
Zur Durchsetzung schließt Warken auch finanzielle Steuerungsinstrumente nicht aus. „Dennoch brauchen wir wahrscheinlich ein Steuerungselement, wenn sich Patienten nicht an den vorgegebenen Weg halten wollen: etwa eine Gebühr, wenn Patienten ohne Überweisung in die Praxis kommen, oder einen Bonus, wenn sie es tun“, sagte sie.
Einen Gesetzentwurf will das Ministerium noch in diesem Jahr vorlegen. „Wir erarbeiten das Konzept für ein Primärversorgungssystem derzeit mit Akteuren aus dem Gesundheitssystem und werden im Sommer einen Entwurf vorlegen“, sagte Warken. Für Patienten soll sich die Reform gemeinsam mit der Digitalisierungsstrategie schrittweise bemerkbar machen. „Dann kann man das System nach und nach umstellen – 2028 wird es für Patienten zu den ersten spürbaren Veränderungen kommen.“
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Der Zeitraum, in dem das beschriebene Ereignis stattfand, ist "Sommer" (für die Vorlage des Entwurfs) und "2028" (für die ersten spürbaren Veränderungen für Patienten).
Wo spielt die Handlung des Artikels?
Berlin
Worum geht es in einem Satz?
Bundesgesundheitsministerin Nina Warken plant die Einführung eines Primärversorgungssystems zur besseren Steuerung der Patientenversorgung, einschließlich möglicher finanzieller Anreize, mit einem Gesetzentwurf, der noch in diesem Jahr präsentiert werden soll.
Was war der Auslöser für den Vorfall?
Verbesserung der Patientenversorgung
Bessere Nutzung der Zeit der Ärzte
Notwendigkeit einer Steuerung im Gesundheitssystem
Finanzielle Steuerungsinstrumente als Möglichkeit
Einführung eines Primärversorgungssystems
Zusammenarbeit mit Akteuren aus dem Gesundheitssystem
Geplante Reformen im Rahmen der Digitalisierungsstrategie
Ja, im Artikel wird eine Stellungnahme von Bundesgesundheitsministerin Nina Warken zitiert. Sie betont, dass zur besseren Steuerung der Patientenversorgung ein Primärversorgungssystem eingeführt werden soll und erläutert mögliche finanzielle Steuerungsinstrumente.