Hamburger Linke fordert Pilotprojekt für Künstlergrundeinkommen
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Hamburg: Pilotprojekt für Künstler-Grundeinkommen
Hamburg () – Die Linke in der Hamburgischen Bürgerschaft will die prekäre Lage vieler Künstler mit einem Pilotprojekt für ein Grundeinkommen angehen. Die Fraktion hat einen entsprechenden Antrag eingebracht, teilte die kulturpolitische Sprecherin Marie Kleinert mit.
Sie verwies auf ein erfolgreiches Modell in Irland, das dort dauerhaft eingerichtet wurde.
In dem Antrag fordert die Linksfraktion den Senat auf, ein auf drei Jahre angelegtes Pilotprojekt ‚Künstlerinnen-Grundeinkommen Hamburg‘ zu initiieren. 300 Künstler aus verschiedenen Sparten sollen dabei monatlich 1.500 Euro erhalten.
Das Projekt soll wissenschaftlich begleitet und evaluiert werden.
Kleinert begründete den Vorstoß mit der anhaltenden finanziellen Unsicherheit vieler Kunstschaffender, die durch die Corona-Pandemie und nun durch den Boom von KI-Tools verstärkt werde. Ein Grundeinkommen könne Künstlern die nötige finanzielle Sicherheit für freies und unabhängiges Arbeiten geben.
Hamburg könne mit einem solchen Projekt eine Vorreiterrolle in Deutschland einnehmen.
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Welche Organisationen oder Institutionen werden genannt?
Die Linke, Hamburgische Bürgerschaft, Irland, Senat, Marie Kleinert.
Wann ist das Ereignis passiert?
Nicht erwähnt
Wo spielt die Handlung des Artikels?
Hamburg
Worum geht es in einem Satz?
Die Linke in Hamburg hat einen Antrag für ein dreijähriges Pilotprojekt zur Einführung eines Grundeinkommens von 1.500 Euro monatlich für 300 Künstler eingebracht, um deren prekäre finanzielle Lage zu verbessern.
Was war der Auslöser für den Vorfall?
Prekäre Lage vieler Künstler
Anhaltende finanzielle Unsicherheit durch Corona-Pandemie
Verstärkung der Unsicherheit durch Boom von KI-Tools
Erfolgreiches Modell in Irland
Idee eines Grundeinkommens zur finanziellen Sicherheit für Kunstschaffende
Pilotprojekt 'Künstlerinnen-Grundeinkommen Hamburg' wird initiiert
Monatliche Unterstützung von 1.500 Euro für 300 Künstler
Wissenschaftliche Begleitung und Evaluation des Projekts
Verbesserung der finanziellen Sicherheit für Künstler
Förderung freies und unabhängiges Arbeiten
Möglichkeit für Hamburg, Vorreiterrolle in Deutschland einzunehmen
Gibt es bereits eine Stellungnahme?
Ja, im Artikel wird eine Stellungnahme zitiert, und zwar von der kulturpolitischen Sprecherin Marie Kleinert, die den Vorstoß mit der finanziellen Unsicherheit vieler Kunstschaffender begründet.