BSW-Fraktion fordert Kurswechsel in sächsischer Energiepolitik

Energiepolitik in Sachsen neu denken

() – Die BSW-Fraktion im Sächsischen Landtag hat eine Neuausrichtung der Energiepolitik gefordert. Statt auf als „Heilsbringer“ zu setzen, solle die Priorität auf Netzausbau, Speichertechnologien und gelegt werden, um Versorgungssicherheit und Bezahlbarkeit zu gewährleisten, teilte der energiepolitische Sprecher der Fraktion, Ralf Böhme, am Freitag mit.

In einem Antrag an den Landtag kritisiert die Fraktion die aktuelle Wasserstoffstrategie des Freistaates als realitätsfern.

Es gebe weltweit kein dokumentiertes Wasserstoff-Projekt, das technisch und wirtschaftlich erfolgreich umgesetzt werden konnte. Zudem äußerten sowohl der EU- als auch der Bundesrechnungshof erhebliche Bedenken hinsichtlich der Wirtschaftlichkeit und warnten vor dauerhaften Subventionen.

Die BSW-Fraktion strebe daher an, die für Wasserstoffprojekte vorgesehenen Mittel zugunsten des Ausbaus der Netzinfrastruktur und einer flächendeckenden Digitalisierung umzuschichten.

Ein ungebremster Ausbau unstetiger erneuerbarer Energien ohne diese Grundlagen gefährde die sichere und bezahlbare Energieversorgung und damit den sozialen Frieden, so die Argumentation.

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Text-/Bildquelle: Übermittelt durch www.dts-nachrichtenagentur.de
Bildhinweis: Ralf Böhme (Archiv)

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Häufig gestellte Fragen (FAQ)

Wie heißen die Personen in diesem Beitrag?

Welche Organisationen oder Institutionen werden genannt?

BSW-Fraktion, Sächsischer Landtag, EU, Bundesrechnungshof, Freistaat Sachsen

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Dresden

Worum geht es in einem Satz?

Die BSW-Fraktion im Sächsischen Landtag fordert eine Neuausrichtung der Energiepolitik weg von Wasserstoff hin zu Netzausbau, Speichertechnologien und Digitalisierung, um die Versorgungssicherheit und Bezahlbarkeit von Energie zu gewährleisten.

Was war der Auslöser für den Vorfall?

  • Neuausrichtung der Energiepolitik gefordert
  • Kritische Haltung zur Wasserstoffstrategie des Freistaates
  • Mangelnde technische und wirtschaftliche Erfolge weltweit
  • Bedenken von EU- und Bundesrechnungshof zur Wirtschaftlichkeit
  • Warnung vor dauerhaften Subventionen
  • Bedarf an Netzausbau, Speichertechnologien und Digitalisierung
  • Gefahr einer ungebremsten Entwicklung erneuerbarer Energien ohne notwendige Grundlagen

Wie hat die Öffentlichkeit oder Politik reagiert?

Der Artikel beschreibt:

- BSW-Fraktion im Sächsischen Landtag fordert Neuausrichtung der Energiepolitik
- Präferenz für Netzausbau, Speichertechnologien und Digitalisierung statt Wasserstoff
- Kritik an der aktuellen Wasserstoffstrategie als realitätsfern
- Hinweis auf fehlende erfolgreiche Wasserstoff-Projekte weltweit
- Bedenken des EU- und Bundesrechnungshofs zur Wirtschaftlichkeit von Wasserstoff
- Antrag zur Umschichtung von Mitteln von Wasserstoffprojekten auf Netzinfrastruktur und Digitalisierung
- Gefahr ungebremsten Ausbaus erneuerbarer Energien ohne sichere Grundlagen für Energieversorgung

Welche Konsequenzen werden genannt?

  • Neuausrichtung der Energiepolitik gefordert
  • Fokus auf Netzausbau, Speichertechnologien und Digitalisierung
  • Kritische Bewertung der Wasserstoffstrategie
  • Bedenken zur Wirtschaftlichkeit von Wasserstoffprojekten
  • Warnungen vor dauerhaften Subventionen
  • Umschichtung der Mittel zugunsten von Netzinfrastruktur und Digitalisierung
  • Gefährdung der sicheren und bezahlbaren Energieversorgung
  • Gefahr für den sozialen Frieden

Gibt es bereits eine Stellungnahme?

Ja, im Artikel wird eine Stellungnahme zitiert. Der energiepolitische Sprecher der BSW-Fraktion, Ralf Böhme, äußert, dass die aktuelle Wasserstoffstrategie des Freistaates als realitätsfern kritisiert wird.

Deutsche Textservice Nachrichtenagentur GmbH

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