Atompolitik und Sicherheitsbedenken in NRW
Düsseldorf () – Der Co-Vorsitzende der Grünen in NRW, Tim Achtermeyer, hat sich enttäuscht über das Berliner Urteil zu den Castor-Transporten gezeigt.
„Gesprochenes Recht muss selbstverständlich umgesetzt werden“, sagte Achtermeyer der „Rheinischen Post“ (Samstagausgabe). „Unsere grundsätzliche Haltung bleibt aber klar und unverändert: Atommülltransporte sind gefährlich und ein Sicherheitsrisiko für unser Land.“
Die Verantwortung sieht er indes bei Bundesumweltminister Carsten Schneider (SPD).
Mit der Absage an eine weitere Zwischenlagerung in Jülich gefährde der Bund die öffentliche Sicherheit, so der Grünen-Chef. „Statt verantwortungsvoll zu handeln, agiert der Bundesumweltminister kopflos und unüberlegt. Wir brauchen ein bundesweit tragfähiges Zwischenlagerkonzept. Sonst bekommen wir einen Verschiebebahnhof, bei dem wir Castor-Behälter ständig von A nach B schicken müssen, weil ein weiteres Zwischenlager aus der Genehmigung fällt.“
Der Grünenpolitiker wies zudem darauf hin, dass die Polizei jetzt schon an der Belastungsgrenze arbeite und die Brücken auf die schweren Castor-Transporte auch gerne verzichten könnten.
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| Text-/Bildquelle: | Übermittelt durch www.dts-nachrichtenagentur.de |
| Bildhinweis: | Tim Achtermeyer (Archiv) |
Häufig gestellte Fragen (FAQ)
Wie heißen die Personen in diesem Beitrag?
Tim Achtermeyer, Carsten Schneider
Welche Organisationen oder Institutionen werden genannt?
Die genannten Organisationen, Parteien oder Institutionen sind:
Grüne, NRW, Bundesumweltminister, Carsten Schneider, SPD, Jülich, Polizei
Wann ist das Ereignis passiert?
Nicht erwähnt
Wo spielt die Handlung des Artikels?
Düsseldorf, Jülich, Berlin
Worum geht es in einem Satz?
Tim Achtermeyer, Co-Vorsitzender der Grünen in NRW, äußert sich enttäuscht über ein Urteil zu Castor-Transporten und kritisiert Bundesumweltminister Carsten Schneider für unzureichende Sicherheitsmaßnahmen und fehlende Konzepte zur Zwischenlagerung von Atommüll.
Was war der Auslöser für den Vorfall?
- Urteil zu Castor-Transporten in Berlin
- Kritik an der Gefährlichkeit von Atommülltransporten
- Verantwortung des Bundesumweltministers
- Ablehnung weiterer Zwischenlagerung in Jülich
- Bedarf an tragfähigem bundesweiten Zwischenlagerkonzept
- Überlastung der Polizei bei Castor-Transporten
Wie hat die Öffentlichkeit oder Politik reagiert?
- Tim Achtermeyer zeigt sich enttäuscht über das Berliner Urteil zu Castor-Transporten
- Betont, dass gesprochenes Recht umgesetzt werden muss
- Hält Atommülltransporte für gefährlich und ein Sicherheitsrisiko
- Verantwortlichkeit liegt bei Bundesumweltminister Carsten Schneider (SPD)
- Warnung vor Gefährdung der öffentlichen Sicherheit durch Absage an weiteres Zwischenlager in Jülich
- Kritisiert unüberlegtes Handeln des Bundesumweltministers
- Forderung nach einem tragfähigen bundesweiten Zwischenlagerkonzept
- Hinweis auf Belastungsgrenze der Polizei und mögliche Gefahren für Brücken bei Transporten
Welche Konsequenzen werden genannt?
- Enttäuschung über bundesgerichtliches Urteil
- Aufrechterhaltung der Haltung zu Atommülltransporten als gefährlich
- Verantwortung für öffentliche Sicherheit bei Bundesumweltminister
- Gefahr durch fehlendes Zwischenlagerkonzept
- Risiko von ständigen Transporten ohne genehmigtes Zwischenlager
- Erhöhte Belastung der Polizei
- Unzureichende Infrastruktur für Castor-Transporte
Gibt es bereits eine Stellungnahme?
Ja, im Artikel wird eine Stellungnahme von Tim Achtermeyer zitiert. Er äußert sich enttäuscht über das Berliner Urteil zu den Castor-Transporten und fordert ein bundesweit tragfähiges Zwischenlagerkonzept.
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