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Politik: Linkspartei kritisiert US-Angriff auf Venezuela
Berlin () – Die Linkspartei hat als erste der im Bundestag vertretenen Parteien den US-Angriff auf Venezuela scharf verurteilt.
Es handele sich um einen eklatanten Bruch des Völkerrechts und einen „Ausdruck einer post-kolonialen Machtpolitik, die auf militärischer Dominanz setzt und auf die wertvollen Ressourcen souveräner Staaten abzielt“, sagte Vinzenz Glaser, außenpolitischer Sprecher der Linksfraktion im Bundestag, am Samstagmorgen.
„Militärische Gewalt gegen einen souveränen Staat – insbesondere in einer dicht besiedelten Hauptstadt – ist durch nichts zu rechtfertigen. Sie trifft die Zivilbevölkerung, untergräbt internationales Recht und verschärft globale Machtasymmetrien.“ Die Bundesregierung müsse sich klar und unmissverständlich gegen jede Form einseitiger militärischer Intervention positionieren, auf eine internationale Untersuchung der Vorfälle drängen und sich für Deeskalation, Dialog und die Achtung der venezolanischen Souveränität einsetzen.
Bis zum Mittag war von der Bundesregierung allerdings nichts zu hören. Weder vom Bundeskanzler noch aus dem Auswärtigen Amt gab es zunächst eine offizielle Reaktion.
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Linken-Parteitag (Archiv)
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Die Linkspartei hat den US-Angriff auf Venezuela als schweren Völkerrechtsbruch verurteilt und fordert von der Bundesregierung eine klare Positionierung gegen militärische Interventionen sowie Unterstützung für die venezolanische Souveränität.
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Gibt es bereits eine Stellungnahme?
Ja, im Artikel wird eine Stellungnahme zitiert. Vinzenz Glaser, der außenpolitische Sprecher der Linksfraktion im Bundestag, hat den US-Angriff auf Venezuela als "eklatanten Bruch des Völkerrechts" bezeichnet und fordert die Bundesregierung zur Positionierung gegen militärische Interventionen auf.
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