Migration zwischen Deutschland und Polen
Berlin/Warschau () – Für einen von drei somalischen Asylbewerbern, über die es Streit zwischen Berlin und Warschau um die Zuständigkeit gegeben hat, übernimmt Polen nun doch die Verantwortung. Das berichtet die „Bild“ (Montagausgabe) unter Berufung auf eine Sprecherin des Bundesinnenministeriums. Der Mann soll nun abgeschoben werden.
Die Sprecherin sagte: „Im Dublin-Verfahren eines der beiden männlichen somalischen Antragsteller hat die polnische Asylbehörde dem deutschen Übernahmeersuchen im Oktober 2025 zugestimmt“. Der Asylantrag des Mannes sei vom Bundesamt für Migration und Flüchtlinge (Bamf) als unzulässig abgelehnt worden, die Abschiebung nach Polen sei angeordnet. Zuständig für die Durchführung ist das Land Berlin.
In den beiden anderen Fällen – ein weiterer Mann und eine Frau aus Somalia – lehnte Polen eine Übernahme ab – trotz einer Remonstration des Bamf. Das Innenministerium teilte mit: „Bei der Zustimmung zu Übernahmeersuchen handelt es sich um ein im Rahmen der Dublin-III-Verordnung regulär vorgesehenes und etabliertes Verfahren.“
Außenpolitiker Knut Abraham (CDU), Koordinator für die deutsch-polnischen Beziehungen, begrüßt das Entgegenkommen Polens: „Mehr davon“, sagt er der „Bild“. „Das ist ein gutes Zeichen und unterstreicht die Bedeutung erfolgreicher Zusammenarbeit zwischen Deutschland und Polen – auch in schwierigen Bereichen wie der Migration.“
Die deutsch-polnischen Regierungskonsultationen finden am 1. Dezember in Deutschland statt. Die Tagesordnung werde derzeit noch zwischen Kanzleramt, Auswärtigem Amt und weiteren Ressorts abgestimmt.
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| Text-/Bildquelle: | Übermittelt durch www.dts-nachrichtenagentur.de |
| Bildhinweis: | Grenze zwischen Deutschland und Polen (Archiv) |
Häufig gestellte Fragen (FAQ)
Wie heißen die Personen in diesem Beitrag?
Die vollständigen Namen von Personen, die im Artikel vorkommen, sind:
Knut Abraham
Welche Organisationen oder Institutionen werden genannt?
Die genannten Organisationen, Parteien oder Institutionen sind:
Bundesinnenministerium, polnische Asylbehörde, Bundesamt für Migration und Flüchtlinge (Bamf), Land Berlin, CDU, Kanzleramt, Auswärtiges Amt
Wann ist das Ereignis passiert?
Das beschriebene Ereignis fand im Oktober 2025 statt.
Wo spielt die Handlung des Artikels?
Die Orte, an denen das beschriebene Ereignis stattfindet oder stattfand, sind: Berlin, Warschau.
Worum geht es in einem Satz?
Polen übernimmt die Verantwortung für einen somalischen Asylbewerber, während zwei weitere Fälle abgelehnt wurden, was von deutschen Politikern als Schritt zur besseren Zusammenarbeit in Fragen der Migration gewertet wird.
Was war der Auslöser für den Vorfall?
- Streit um Zuständigkeit zwischen Deutschland und Polen
- Dublin-Verfahren als rechtlicher Hintergrund
- Ein Somalier wurde als unzulässig abgelehnt
- Abschiebung nach Polen angeordnet
- Polen stimmt Übernahmeersuchen im Oktober 2025 zu
- Zwei weitere Somalier werden nicht übernommen
- Remonstration des Bundesamts für Migration und Flüchtlinge (Bamf)
- Etabliertes Verfahren der Dublin-III-Verordnung
- Politische Diskussionen zur Migration zwischen Deutschland und Polen
Wie hat die Öffentlichkeit oder Politik reagiert?
- Polen übernimmt Verantwortung für einen somalischen Asylbewerber
- Bericht basiert auf Aussagen einer Sprecherin des Bundesinnenministeriums
- Abschiebung des Mannes nach Polen angeordnet
- Asylantrag als unzulässig vom Bamf abgelehnt
- Polen lehnte Übernahme weiterer zwei somalischer Antragsteller ab
- Innenministerium bezeichnet Übernahmeverfahren als regulär und etabliert
- Knut Abraham (CDU) begrüßt Polens Entgegenkommen
- Deutsch-polnische Regierungskonsultationen am 1. Dezember in Deutschland
Welche Konsequenzen werden genannt?
- Polen übernimmt Verantwortung für einen somalischen Asylbewerber
- Abschiebung des Mannes nach Polen angeordnet
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- Zuständigkeit für Durchführung liegt bei Berlin
- Polen lehnt Übernahme von zwei weiteren somalischen Antragstellern ab
- Zustimmung zu Übernahmeersuchen als Teil des Dublin-Verfahrens
- Positives Signal für deutsch-polnische Zusammenarbeit
- Geplante deutsch-polnische Regierungskonsultationen am 1. Dezember
Gibt es bereits eine Stellungnahme?
Ja, im Artikel wird eine Stellungnahme zitiert. Außenpolitiker Knut Abraham (CDU) äußert: "Mehr davon."
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