Digitalisierungspolitik in Berlin unter Wildberger
Berlin () – Bundesdigitalminister Karsten Wildberger (CDU) wehrt sich gegen Kritik, sein neu geschaffenes Ministerium würde wenig frische Impulse setzen und im Wesentlichen die Arbeit der bisher mit Digitalpolitik beschäftigten Ressorts fortsetzen.
„Sie kennen das doch vom Fußball: Sie haben eine Mannschaft, wechseln den Trainer, spielen ein neues System, haben plötzlich einen ganz anderen Spirit im Team und gewinnen auch wieder Spiele“, sagte Wildberger dem Wirtschaftsmagazin Capital. „Ich muss nicht immer alle Leute auswechseln, ich muss sie anders organisieren.“
Im unter der schwarz-roten Koalition eingeführten Ministerium für Digitales und Staatsmodernisierung wurden Abteilungen aus fünf bestehenden Ministerien sowie dem Kanzleramt zusammengezogen. Unter Experten wächst nun die Kritik, dass das Wildberger-Ressort abgesehen von der im Oktober verabschiedeten Modernisierungsagenda in den ersten sechs Monaten wenig konkrete Ergebnisse hervorgebracht habe. Der Digitalstaatssekretär Sachsen-Anhalts, Bernd Schlömer (FDP), sagte: „Wir wollen alle, dass das ein Erfolg wird. Aber es fehlt noch an Dynamik und Agilität. Und es ist noch nicht viel passiert.“
Wildberger will auch an seiner Herangehensweise festhalten, sich in die Projekte seiner Beamten einzumischen, die etwa an den geplanten Verwaltungs-Apps arbeiten. „Man muss eng dran sein“, so Wildberger zu Capital. „Auch ein Minister muss zeigen, dass er an den Lösungen interessiert ist, die seine Leute erarbeiten.“ Natürlich müsse er nicht jedes Detail kennen, aber er müsse es verstehen können. „Wie soll sonst Veränderung gelingen?“
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| Text-/Bildquelle: | Übermittelt durch www.dts-nachrichtenagentur.de |
| Bildhinweis: | Karsten Wildberger (Archiv) |
Häufig gestellte Fragen (FAQ)
Wie heißen die Personen in diesem Beitrag?
Karsten Wildberger, Bernd Schlömer
Welche Organisationen oder Institutionen werden genannt?
Die genannten Organisationen, Parteien oder Institutionen sind:
CDU, FDP, Ministerium für Digitales und Staatsmodernisierung, Kanzleramt.
Wann ist das Ereignis passiert?
Nicht erwähnt.
Wo spielt die Handlung des Artikels?
Berlin, Deutschland
Worum geht es in einem Satz?
Bundesdigitalminister Karsten Wildberger (CDU) verteidigt sein neu geschaffenes Ministerium gegen Kritik, es fehle an frischen Impulsen, und betont, dass er durch eine andere Organisation und engere Mitarbeit an Projekten, wie den Verwaltungs-Apps, Veränderung und Dynamik fördern wolle.
Was war der Auslöser für den Vorfall?
- Kritik an mangelnden Ergebnissen des neuen Ministeriums
- Zusammenschluss von Abteilungen aus mehreren Ministerien und Kanzleramt
- Wachsende Bedenken von Experten über fehlende Dynamik
- Rückmeldungen von politischen Akteuren zur Agilität des Ministeriums
- Minister Wildberger verteidigt die Herangehensweise und Zusammenarbeit im Team
Wie hat die Öffentlichkeit oder Politik reagiert?
- Kritik an der Effektivität des neuen Ministeriums
- Wildberger verteidigt seine Vorgehensweise mit einem Vergleich aus dem Fußball
- Abteilungen aus fünf Ministerien und dem Kanzleramt wurden zusammengezogen
- Experten bemängeln fehlende konkrete Ergebnisse in den ersten sechs Monaten
- Digitalstaatssekretär Schlömer äußert Wunsch nach mehr Dynamik und Agilität
- Wildberger beabsichtigt, aktiv in Beamtenprojekte einzugreifen
Welche Konsequenzen werden genannt?
- Kritik an der Wirksamkeit des Ministeriums
- Mangel an frischen Impulsen
- Fortführung bestehender Arbeiten ohne erhebliche Neuerungen
- Fehlende konkrete Ergebnisse in den ersten sechs Monaten
- Wahrnehmung von fehlender Dynamik und Agilität
- Notwendigkeit für engeren Kontakt zu den Mitarbeitern
- Erwartung an Veränderung und Erfolg des Ministeriums
Gibt es bereits eine Stellungnahme?
Ja, im Artikel wird eine Stellungnahme von Bundesdigitalminister Karsten Wildberger (CDU) zitiert, in der er sich gegen die Kritik an seinem Ministerium äußert und Parallelen zum Fußball zieht.
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