Bundestagspolizei warnt Fraktionen vor zugesendeten USB-Sticks

Bundestagspolizei warnt Fraktionen vor zugesendeten USB-Sticks

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Sicherheitshinweise für Bundestagsabgeordnete in Berlin

Berlin () – Die Bundestagspolizei hat mehrere Fraktionen vor verdächtigen USB-Sticks gewarnt, die Abgeordnetenbüros per Post zugeschickt wurden. Laut einer internen Mail der CDU-Geschäftsführung gingen die Sendungen mit englischsprachigem Anschreiben in dieser Woche in mehreren Fraktionen ein, berichtet das Magazin „Politico“.

„Wir wurden von der Polizei des Deutschen Bundestages informiert, dass bei Abgeordnetenbüros mehrerer Fraktionen gestern Postsendungen mit einem Anschreiben in englischer Sprache und einem USB-Stick eingegangen waren“, heißt es im Schreiben der CDU-Geschäftsführung. In „keinem Fall“ solle der Stick an einen Computer angeschlossen werden. Stattdessen bitte die Bundestagspolizei um die Übersendung in einem „gesonderten Umschlag“.

Über den Inhalt der Datensticks oder der Begleitschreiben war bis Freitagnachmittag nichts bekannt. Die Unionsfraktion bestätigte den Vorfall. Ein Sprecher der Fraktion sagte: „Es gibt Abgeordnete, die diesen Stick erhalten haben. Uns ist nicht bekannt, dass ihn irgendjemand angeschlossen hätte.“

Auch die SPD informierte ihre Abgeordneten und Mitarbeiter. Die Sicherheitsbeauftragte der Fraktion, Marja-Lisa Völlers, erklärte, der Vorgang sei „sicherlich besorgniserregend“, die Ermittlungen der Bundestagsverwaltung liefen. Nach Angaben der AfD-Fraktion verschickte auch die Bundestagsverwaltung eine Warn-Mail. Ein Pressesprecher der Fraktion sagte der „Welt“: „Mehrere Abgeordnete der AfD-Fraktion haben einen Brief mit einem entsprechenden USB-Stick erhalten. Die genaue Zahl der betroffenen Abgeordneten ist der Fraktion noch nicht bekannt.“ In den „bekannten Fällen“ seien die Sticks der Bundestagspolizei übergeben worden. Die Linksfraktion teilte mit, bisher keine Meldungen ihrer Abgeordneten zu verdächtigen USB-Sticks erhalten zu haben.

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Text-/Bildquelle: Übermittelt durch www.dts-nachrichtenagentur.de
Bildhinweis: Polizei vor Bundestag (Archiv)

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Häufig gestellte Fragen (FAQ)

Wie heißen die Personen in diesem Beitrag?

Marja-Lisa Völlers

Welche Organisationen oder Institutionen werden genannt?

Bundestagspolizei, CDU, Politico, Unionsfraktion, SPD, Marja-Lisa Völlers, AfD, Bundestagsverwaltung, Welt, Linksfraktion

Wann ist das Ereignis passiert?

Nicht erwähnt.

Wo spielt die Handlung des Artikels?

Die Orte, an denen das beschriebene Ereignis stattfindet oder stattfand, sind: Berlin, Bundestag.

Worum geht es in einem Satz?

Die Bundestagspolizei hat mehrere Fraktionen vor verdächtigen USB-Sticks gewarnt, die Abgeordnetenbüros per Post zugeschickt wurden, und rät dringend davon ab, diese an Computer anzuschließen.

Was war der Auslöser für den Vorfall?

  • Verdächtige USB-Sticks wurden an Abgeordnetenbüros per Post verschickt
  • Sendungen beinhalteten ein englischsprachiges Anschreiben
  • Interne Warnung der CDU-Geschäftsführung an Fraktionen
  • Aufforderung der Bundestagspolizei, die Sticks nicht anzuschließen
  • Bestätigung des Vorfalls durch die Unionsfraktion und andere Fraktionen
  • Sicherheitsbeauftragte der SPD bezeichnete den Vorgang als besorgniserregend
  • Ermittlungen der Bundestagsverwaltung laufen
  • AfD-Fraktion erhielt ebenfalls Warnungen und betroffene Abgeordnete
  • Linksfraktion bisher ohne Meldungen zu verdächtigen USB-Sticks

Wie hat die Öffentlichkeit oder Politik reagiert?

  • Bundestagspolizei warnt mehrere Fraktionen vor verdächtigen USB-Sticks
  • CDU-Geschäftsführung informiert über Einlagen in Abgeordnetenbüros
  • Sendungen in englischer Sprache
  • Warnung, USB-Stick nicht an Computer anzuschließen
  • Bundestagspolizei bittet um Übersendung in gesondertem Umschlag
  • Unionsfraktion bestätigt Vorfall, keine Meldungen über angeschlossene Sticks
  • SPD informiert Abgeordnete, Sicherheitsbeauftragte äußert Besorgnis
  • AfD-Fraktion erhält Warn-Mail von Bundestagsverwaltung
  • Linksfraktion keine Meldungen zu USB-Sticks

Welche Konsequenzen werden genannt?

  • Warnung vor USB-Sticks
  • Anweisung, USB-Sticks nicht anzuschließen
  • Anforderung zur Übersendung in gesondertem Umschlag
  • Ermittlungen der Bundestagsverwaltung laufen
  • Besorgnis unter Abgeordneten und Fraktionen
  • Mehrere Abgeordnete betroffen
  • USB-Sticks an Bundestagspolizei übergeben
  • Keine Meldungen von Linksfraktion zu verdächtigen Sticks

Gibt es bereits eine Stellungnahme?

Ja, im Artikel wird eine Stellungnahme oder Reaktion einer Person oder Organisation zitiert. Beispielsweise erklärte die Sicherheitsbeauftragte der SPD-Fraktion, Marja-Lisa Völlers, dass der Vorgang "sicherlich besorgniserregend" sei.

Deutsche Textservice Nachrichtenagentur GmbH

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